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SEO Sunday-Schwellenkeywords

Eine sehr gute Möglichkeit bessere Rankings und somit höheren Traffic mit bereits vorhandenen URLs zu erzielen besteht darin sogenannte Schwellenkeywords zu pushen. Doch was sind Schwellenkeywords überhaupt, wie kann man sie identifizieren und wie bringe ich Sie dann in den SERPs weiter nach vorne? Hier mal eine kurze bildliche Darstellung über das, was ich vorhabe Euch näher zu bringen 😉

Da Wikipedia unter dem Begriff „Schwelle“ bereits sechs verschiedene Definitionen bereitstellt, geht es als erstes darum, was man im SEO-Bereich als Schwelle definieren sollte. Als Schwelle sollte man eine bestimmte Position innerhalb der SERPs festlegen, anbieten würden sich etwa Position 10, Position 5 oder Position 3. Aus anschaulichen Gründen lege ich für diesen Artikel Position 10 als Schwelle fest, kann natürlich jeder so handhaben wie er will. Manche sagen ja, dass es ab Position 3 schon uninteressant wird, aber das ist auch wieder ein anderes Thema. Ein Schwellenkeyword ist in diesem Zusammenhang also ein Suchbegriff, der kurz davor steht diese Schwelle zu überschreiten. Für unseren Fall wären es Keywords mit einem Ranking zwischen Position 11 bis 19.

Die erste Frage bevor man sich überhaupt an die Arbeit begeben kann, lautet jetzt: Wie identifiziere ich eigentlich die Keywords, die für meine Seite als Schwellenkeywords in Frage kommen? Dies manuell zu tun, gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Aber auch dafür gibt es Tools die einen dabei unterstützen. Besonders gut dafür eignet sich das relative neue Searchmetrics Rapid, aber auch die Sistrix-Toolbox kann man für das Auffinden von Schwellenkeywords verwenden.

Nun zur konkreten Vorgehensweise am Beispiel Searchmetrics Rapid: Als erstes gibt man natürlich die Domain ein um die es geht. Danach sieht man sich die Ergebnisse für den organischen Bereich an, bei dem man u.a. auch das SERP-Spreading erkennen kann. Für meine Definition der Schwelle ergeben sich bei diesem Beispiel also 231 Schwellenkeywords, viel zu tun also…

Nun sollte man sich die komplette Keywordliste exportieren und den Zahlenfilter so setzen, dass nur noch die Keywords zwischen Position 11 und 19 angezeigt werden. Das tolle bei Searchmetrics Rapid ist, dass neben der URL, zu der das Schwellenkeyword rankt, auch weitere wichtige Daten wie Suchvolumen und CPC angezeigt werden. Sollte man sogar die Performance-Daten aus der Searchmetrics Suite für die Analyse der Schwellenkeywords verwenden, erhält man sogar Schätzungen für das Trafficpotential der einzelnen Keywords. Anhand dieser Daten kann man natürlich Prioritäten setzen, was vor allem bei einer hohen Zahl von Schwellenkeywords unvermeidlich ist.

OK, jetzt haben wir die Keywords, die wir über die Schwelle bringen wollen und die dazugehörigen URLs identifiziert. Was jetzt zu tun ist, liegt auf der Hand. Man sieht sich die entsprechende URL an und guckt, an welchen Onpage-SEO-Schrauben man eventuell noch drehen könnte. Als nächstes sollte man ein paar interne Links auf die Seite setzen, damit der Linkjuice auch verstärkt dorthin fließt. In der Regel sollte das eigentlich schon reichen um ein paar Positionen gut zu machen. Um auf Nummer sicher zu gehen kann man schließlich auch noch von außen nachhelfen, was vor allem bei starkem Wettbewerb oft nötig ist.

Das ganze Spielchen kann man dann natürlich auch mit den restlichen Keywords aus dem Bericht wiederholen, die weiter hinten in den SERPs positioniert sind. Eigentlich eine Never-Ending-Story, wenn man genügend Inhalte hat und diese auch kontinuierlich ausbaut.

Head of Inbound Marketing & King of Tablesoccer – Blogger @rankingCHECK – Privates gibt es hier in meinem Travel- und Foodblog

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20 Kommentare

Alex schrieb am 25. Januar, 2010 @ 12:49

Xovi zeigt neben den “Schwellenkeywords” auch die Keywords (mit Rankingveränderung zur Vorwoche) an, die zur Vorwoche 20 Plätze gut gemacht haben und auf Seite 2 und 3 gelandet sind – also mit etwas weiterem Anschub auch die erste Seite erreichen dürften.

Wolfgang Kundler schrieb am 25. Januar, 2010 @ 14:23

So einfach ist SEO! Nur gut das “fast” niemand damit umgehen kann.

Marcel Becker schrieb am 25. Januar, 2010 @ 14:58

@Wolfgang: Hoffentlich hab ich nicht zu viel verraten 😉

Webstandard-Team schrieb am 26. Januar, 2010 @ 10:08

Ist es nicht so, dass aufgrund der Position in den SERPs Platz 11 oder 12 bspw. wesentlich häufiger angeklickt werden als 9 oder 10? Warum sollte man solche Schwellenkeywords auf einen vielleicht um 2 Positionen verbesserte Platz optimieren. Bei Platz 3 bis 5 hingegen wäre es absolut verständlich.

activetraffic schrieb am 26. Januar, 2010 @ 10:57

eigentlich nix Neues! 😉 Nur noch mal konkret zu Papier und auf den Punkt gebracht!

Grüße
Nico

honigsumse schrieb am 26. Januar, 2010 @ 17:59

ja wolgang da gebe ich dir recht…aber einige verwenden einfach nur die falschen keys…lasse mal einen gruß an die macher des blogs da super arbeit die sumse

Frank schrieb am 27. Januar, 2010 @ 14:31

Klingt alles super. Ich habs aber leider nicht ansatzweise verstanden.

fabian schrieb am 2. Februar, 2010 @ 0:20

Hi Marcel,
Klasse Bild! Passt super.
Was allerdings noch erwähnt werden sollte, ist dass die Auswahl der Schwellenkeywords gut überlegt sein sollte.
So spielen z.b. die Anzahl der Adwordsanzeigen, Universal-Search und vorallem das Suchvolumen der Keywords (und ob es ein money-keyword ist) eine große Rolle. Wenn ich Schwellenkeywords analysiere schaue ich vorallem auf den money-rank (positionsfaktor*suchvolumen*cpc). Als nächstes, sortiere ich die Liste nach der Backlink-Power der rankenden URLs.

p.s nochmal vielen Dank für die Einladung. War ein klasse Event!

Marcel Becker schrieb am 2. Februar, 2010 @ 9:27

Moin Fabian,
yip hat Spass gemacht 😉

Genau, man sollte natürlich nur die sinnvollen Keywords nehmen. Oft rankt man ja auch mit völlig sinnlosen Füllwörtern oder was auch immer. Den Money-Rank kann man mit den Searchmetrics-Tools ja bltzschnell ermitteln. Perfekt wird es dann, wenn man irgendwo noch die Conversion-Daten herbekommt.

SG,
Marcel

12Werk GmbH schrieb am 16. März, 2010 @ 22:08

Schön und transparent beschrieben. Welche SEO-Tools empfehlt ihr und wie liegen hier die Preise? Gibt es Unterschiede im Anwendungsbereich (Portal, Blog, Shop).

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