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SEO Sunday – Links for Cash

Der große Hype um das Panda-Update ist vorbei, alles halb so wild meiner Meinung nach. So langsam kann man sich wieder anderen Themen widmen. Heute bin ich in meinem mittlerweile fast unendlich großen „must read“-Ordner auf einen höchstinteressanten Artikel bei dem es um Linkkauf geht. Ein sehr heißes und genau deswegen sehr sensibles Thema. Klar ist es nach den Google-Guidelines streng verboten Links zu kaufen, aber wann ist ein Link ein gekaufter Link? Auch darüber gab es schon einige Diskussionen, jeder hat da seine Meinung. Es gibt aber auf jeden Fall Links bei denen die vielerorts gefürchteten Google Quality Rater nichts zu beanstanden haben obwohl eine bestimmte Gegenleistung eindeutig zu erkennen bzw. zu vermuten ist. Und über diese Art von Links will ich heute mal ein paar Takte sagen.

Interviews & Reviews

Jeder von uns Bloggern mit einer gewissen Reichweite kennt Review- bzw. Interviewanfragen bei denen ein bestimmtes Produkt bzw. eine bestimmte Website vorgestellt, bewertet oder getestet werden soll. Bei einigen davon wird dann durch Testzugänge, Freikarten etc. tatsächlich ein Mehrwert für den User geboten und dann ist das meiner Meinung nach OK. Wenn man etwas zu bieten hat kann man ohne schlechtes Gewissen gezielt Webmaster anschreiben und Ihnen anbieten einen Gastartikel zu verfassen, der das eigene Produkt/Dienstleistung/Website beschreibt. Sehr sympathisch sind dabei oft Interviews, da man dem Ganzen dann noch einen persönlichen Touch verleiht. In der Praxis sollte man aber keinesfalls massenhaft unpersonalisierte Emails an alle möglichen Blogger rausschicken. Viel hilfreicher ist es sich erst einmal eine persönliche Beziehung durch sinnvolle Kommentare auf den entsprechenden Blogs sowie den sozialen Netzwerken aufzubauen. Bevor man sich dann die Mühe macht und eine „offizielle“ Anfrage rausschickt sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Wenn all diese Voraussetzung erfüllt, dem Leser ein Mehrwert geboten wird und man vom Feeling her ein gutes Gefühl hat kann man ohne schlechtes Gewissen auf die entsprechenden Forderungen nach einer Gegenleistung eingehen, Möglichkeiten gibt es da fast unendlich viele…

Forschungsförderung

Ein sehr guter Weg an qualitativ hochwertige Links zu kommen ist die Förderung von bestimmten Studien die dann durch Universitäten oder namhafte Firmen durchgeführt werden. Wenn man selbst Schirmherr und Finanzier ist wird man in den Forschungsergebnissen in der Regel erwähnt und somit sind gute Contentlinks von Universitäten, Forschungsinstituten oder großen Konzernen extrem realistisch. Ein gutes Beispiel dafür ist der vielen von uns bekannte Whiteboard Friday von letztem Jahr der bewiesen hat dass gekaufte Links immer noch funktionieren. Eine gewisse PRO Media Corp hat diese Studie unterstützt und sich somit auch einen Link verdient:

Wer sich also an seriöser Forschung beteiligt hat sich ganz klar einen guten Link dafür verdient. Da kann auch kein Quality Rater etwas gegen sagen!

Spenden

Eigentlich nix neues, aber auch das haben garantiert nicht alle auf dem Schirm. Nicht nur für Karma, Image und Gewissen ist es gut bestimmte Projekte durch Spenden in Form von Geldbeträgen, Produkten oder Dienstleistungen zu unterstützen. In der Regel bekommt man ganz nebenbei auch noch gute Links von extrem vertrauenswürdigen Seiten. Das Thema der Spende sollte aber auf jeden Fall in irgendeinem Zusammenhang mit dem eigenen Business stehen, ansonsten wirkt es einfach künstlich und wirkt sich negativ aufs Karma aus. Und vielleicht wird gutes Karma ja in 10 Jahren auch mal ein Rankingkriterium, wünschen würde ich es mir jedenfalls. Und welcher Quality Rater kann schon etwas gegen gutes Karma ausrichten ;-)

BTW: Ein sehr gutes Beispiel für eine Spendenaktion ist Marcus seit ein paar Jahren stattfindende Aktion mit dem großartigen Namen „Saufen für Kinder – Betrunken Gutes tun“. Neben der obligatorischen Erwähnung kann man hier vor allem Karmapunkte absahnen und genau deswegen habe ich auch gespendet. Hoffentlich lässt sich der eine oder andere Termin ja so legen, dass ich dieses Jahr persönlich dabei sein kann. Naja, mal sehen…

Weitere Möglichkeiten

Fazit

Mir sind jetzt spontan noch einige Beispiele eingefallen bei denen es einen Link für eine Gegenleistung gibt. Auch wenn sich das jetzt ein wenig gefährlich anhört: Indirekt gekaufte Links dürften auch für keinen Quality Rater ein Problem sein. Die unabdingbare Voraussetzung dafür ist es, dass man die (Marketing-)Aktion ganz klar in den Vordergrund stellt. Und ganz nebenbei kann man dann auch ruhigen Gewissens einen sehr guten Link abstauben. Und wenn man schon einmal dabei ist, dann sollte man versuchen bei dem Link auch noch auf folgende Eigenschaften Einfluss zu nehmen:

Geschäftsführer, Inbound Marketing-Freak und King of Tablesoccer – Blogger @rankingCHECK – Privates gibt es hier in meinem Travel- und Foodblog

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