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Organischer Linkaufbau in der Praxis

Diese Woche beschäftigen wir uns mit der Königsdisziplin der Suchmaschinenoptimierung, nämlich dem Aufbau hochwertiger Backlinks. Aus diesem Grund habe ich mich mit einem Experten auf diesem Gebiet, Saša Ebach von der VIPEX Organic Link Marketing GmbH, zusammengesetzt und ihm mal ein paar Fragen gestellt.

Marcel: Erzähl uns doch zum Start kurz etwas über Dich und die VIPEX Organic Link Marketing GmbH.

Saša: Ich bin Geschäftsführer der VIPEX Organic Link Marketing GmbH. Die Firma wurde Ende 2009 gegründet und unser Hauptgeschäftsfeld ist organischer Linkaufbau. Linkaufbau ist eine Unterdisziplin der Suchmaschinenoptimierung und zwar die einzige Unterdisziplin, die dazu führt, dass man bei stark umkämpften Keywords in den organischen Rankings überhaupt noch mithalten kann.

Marcel: Lass uns das mit dem Thema „Abgrenzung von gekauften und organischen Links“ vertiefen. Was genau ist in Deinen Augen ein gekaufter Link?

Saša: Ein gekaufter oder gemieteter Link zeichnet sich dadurch aus, dass er einzig und allein durch den Austausch von Geld zustande kommt. Ich mache dabei übrigens auch keinen Unterschied ob beispielsweise Content eingekauft wurde, aus dem heraus verlinkt wird. Ein organischer Link dagegen wird ohne den direkten Austausch von Geld gesetzt.

Marcel: Wie definierst Du „organischen Linkaufbau“?

Saša: Dazu gehört alles, was nichts mit Linkkauf und Linkmiete zu tun hat. Zunächst einmal musst Du abgrenzen, was „organische Verlinkung“ ist: Jemand findet meine Seite, diese gefällt ihm und er verlinkt diese freiwillig – ohne dass ich ihn dazu überreden oder Geld dafür bezahlen muss. „Organischer Linkaufbau“ bedeutet also, ich überlasse die Website sich selbst, veröffentliche gute Inhalte und warte, dass andere Leute diese finden und freiwillig verlinken.

Marcel: Kannst du ein Beispiel dafür nennen?

Saša: Du kannst Dir das in etwa so vorstellen: Eine Website hat innerhalb von zehn Jahren 1.000 Links erhalten. Jemand der den organischen Linkaufbau forciert, sorgt dafür, dass diese 1.000 Links in einer kürzeren Zeitspanne auftauchen. Allerdings muss es auch erlaubt sein, für die bereitgestellten Inhalte Promotion zu machen: Zum Beispiel anderen Leuten Bescheid geben, dass ich einen spannenden Artikel geschrieben habe, dass ich ein Gewinnspiel durchführe, dass ich aktives Mitglied in einer Community bin usw.

Marcel: Organischer Linkaufbau besteht also eigentlich darin den natürlichen Verlinkungsprozess pro-aktiv anzukurbeln?

Saša: Genau, eine Linkaufbau-Agentur sollte im Prinzip nichts anderes machen, als den natürlichen Prozess zu beschleunigen.

Marcel: Was genau sind die Vorteile von organischem Linkaufbau gegenüber den herkömmlichen Arten des Linkbuildings?

Saša: Der erste klare Vorteil gegenüber gekauften Links besteht darin, dass der organische Linkaufbau erlaubt ist und von Suchmaschinen gewünscht wird, während der anorganische Linkaufbau nicht erlaubt ist. Wenn Du seriöse SEO-Projekte mit großen Namen und entsprechender Reputation betreust, bei denen es auch um viel Geld und Image geht, solltest Du hinterfragen, ob eine in Googles Augen illegale Aktivität, die zu einer Bestrafung führen kann, wirklich der richtige Weg ist. Jeder muss sich genau fragen, ob er bereit ist, dieses Risiko einzugehen. Googles Richtlinien kann man im SEO-Bereich als Gesetz verstehen. Entweder man hält sich daran oder nicht. Wer sich nicht daran hält, riskiert nicht ins Gefängnis zu gehen, aber aus dem Index rauszufliegen. Der zweite ganz klare Vorteil ist, dass alle Websites, die über die Jahre hinweg gute und stabile Rankings vorzuweisen haben, diese aufgrund des organischen Linkaufbaus besitzen. Zusammengefasst bedeutet das: Organischer Linkaufbau hat zwei große Vorteile: Er ist risikolos und nachhaltig.

Marcel: Bezeichnet Ihr euch selbst als Linkaufbauer? Gibt es den Begriff überhaupt? Habe ich so noch nie gehört.

Saša: Also ich glaube nicht, dass der Begriff „Linkaufbauer“ schon sehr verbreitet ist, wir nennen uns aber auf jeden Fall so. Ich selbst nenne mich „Linkaufbau-Saša“, so versuche ich das auch auf Konferenzen rüberzubringen.

Marcel: Dann lass uns über die Herausforderungen beim Linkaufbau sprechen. Was macht ein Linkaufbauer den ganzen Tag? Oder wer genau ist in Deinen Augen ein Linkaufbauer und welche Fähigkeiten braucht jemand dazu?

Saša: Der typische Linkaufbauer ist vor allem „themenunaffin“, das bedeutet, er kann sich innerhalb kürzester Zeit in die unterschiedlichsten Themen einarbeiten. Vielleicht arbeitet er heute an Links für eine Häkel-Website, morgen an Links für eine Finanz-Website und den Tag danach für Segelboote. Das heißt, er muss Themen besonders schnell aufgreifen und schriftlich erfassen können. Die Qualität des Geschriebenen muss dabei so hoch sein, dass andere darauf verlinken und der Link langfristig stehen bleibt. Das ist die eigentliche Haupt-Qualifikation eines Linkaufbauers.

Marcel: Wie sehen die Projekte eines Linkaufbauers genau aus?

Saša: Also zunächst lässt sich Linkaufbau grob in zwei Hauptaktivitäten einteilen, nämlich in den „manuellen“ und den „systematischen Linkaufbau“. Manueller Linkaufbau ist klassischerweise Community-Arbeit, Verzeichnis-Einträge bis hin zum Erstellen kompletter Websites, also zusammengefasst jede manuelle Aktion, die zu „einem Link von einer Website“ führt. Auf der anderen Seite gibt es Linkaufbau-Systeme, auch unter dem Namen „Linkbait“ bekannt. Darunter versteht man jegliche Aktionen, die dazu führen können, dass viele Quellen, also „mehr als ein Link von einer Domain“, auf die eigene Website verlinken. Ein überspitztes Beispiel: An jeden 1.000 Euro verschenken, der einen Link auf meine Website setzt. Dafür brauche ich nicht nur sehr viel Geld, es ist auch keine elegante Lösung. Die Herausforderung an jede Agentur besteht darin, dass man sich Aktionen ausdenkt, die einzigartig, witzig und kreativ sind, die Aufmerksamkeit erzeugen und auch gut zum Unternehmen passen, während die Kosten im Rahmen bleiben.

Marcel: Das hört sich nach ziemlich viel Arbeit an.

Saša: Linkaufbau wird von den meisten potentiellen Auftraggebern und auch vielen Kollegen stark unterschätzt. Ein solider Linkaufbau fordert eine große Zeitinvestition. Es kommt aber auch darauf an, welche Form des Linkaufbaus man für spezielle Projekte benötigt. Ein Linkaufbauer kann mit dem manuellen Linkaufbau im Schnitt 20 „gute“ beziehungsweise „seriöse“ Links pro Monat aufbauen. Aber genau das ist ja das Entscheidende. Wenn man beispielsweise in einer Community oder einem Forum aktiv ist und sich richtig Mühe gibt, dann muss man schon zehn bis 20 Beiträge für einen einzigen Link verfassen.

Marcel: Du kannst das Resultat Eurer Arbeit also auch mit reinem Gewissen jedem Quality Rater zeigen?

Saša: Genau das erzähle ich auch meinen Kunden! Viele Kunden wollen „die schnelle Lösung“, die es aber nur dann gibt, wenn man pfuscht. Wir bieten ausschließlich die Lösung an, die wir mit gutem Gewissen jedem Quality Rater oder Google Ingenieur zeigen und stolz darauf sein können. Hochqualitativer Linkaufbau, wie wir ihn anbieten, verfolgt ausschließlich Techniken und Strategien, die von den Suchmaschinen gern gesehen werden. Und Suchmaschinen wollen bessere Inhalte! Gerade bei Google steckt da ein ganz klares Geschäftsmodell hinter: Je mehr gute Inhalte das Internet hat, desto mehr Werbung kann Google den Besuchern einblenden. Wenn wir im Zusammenhang mit dem Linkaufbau Inhalte veröffentlichen, dann ist das eine WIN/WIN/WIN-Situation: Der Kunde bekommt einen Link, Google mehr Inhalte und dadurch Werbeeinnahmen und die Besucher bessere Inhalte.

Marcel: Wie finde ich heraus, wie viel Linkaufbau meine Website braucht?

Saša: Ich schaue mir an, welche Websites bei den Begriffen, mit Hilfe derer ich meine Seite gut ranken will, bereits oben stehen. Ich achte darauf, welche Popularität diese Domains haben. „Domainpopularität“ (DP) wurde bei einer im letzten Jahr von Seomoz durchgeführten Studie unter allen Faktoren als einer der wichtigsten Rankingfaktoren ermittelt. Wenn meine DP heute bei 100 liegt und die der Mitbewerber bei 1.000, fehlt mir – vereinfacht ausgedrückt – eine DP von 900.

Marcel: Mal angenommen, wir wollen eine Lücke in der Domainpopularität schließen. Mit dem manuellen Linkaufbau könnten wir eine sehr große Distanz in der Domainpop erst in 20 Jahren schließen, vorausgesetzt der Wettbewerb bleibt dabei auch noch untätig.

Saša: Es kommt auf den richtigen Mix aus manuellem und systematischem Linkaufbau an. Bei kleineren Projekten, bei denen eine Lücke von rund 200 in der Domainpopularität zu schließen ist, kann man von 1/5 systematischem und 4/5 manuellem Linkaufbau ausgehen, während es bei größeren Projekten mit einer Distanz in der Domainpopularität von beispielsweise 2.000 genau umgekehrt ist.

Marcel: Wie kann ich den Erfolg einer Linkaufbau-Strategie messen?

Saša: Viele Kunden interessieren sich in erster Linie für die Anzahl der Links, die in einem bestimmten Zeitraum aufgebaut werden. Was aber viel entscheidender ist, sind die Rankings. Es zählt doch in erster Linie, um wie viele Positionen sich ein Keyword verbessert hat, seitdem man mit dem Linkaufbau begonnen hat. Eine Strategie, die wir hier verwenden: Stellen wir uns einfach vor, wir haben 100 Wunsch-Keywords, zehn davon sind sogenannte Klasse-A-Keywords, mit denen ich in jedem Fall ranken will. 20 weitere sind Klasse-B-Keywords und der Rest setzt sich aus Klasse C oder D zusammen. Nun checke ich separat die Rankings für jede Keyword-Klasse und bilde einen Durchschnittswert. So ist der Wert für die Klasse A zum Beispiel 17,8. Wenn ich mit dem Linkaufbau fertig bin, sind die Durchschnittswerte über die Klassen betrachtet hoffentlich besser. Und solange ich die Rankings über die Klassen verteilt verbessern kann, lohnt es sich in den Linkaufbau zu investieren. Das Wichtige dabei ist, dass es nicht darauf ankommt ob diese Verbesserungen mit zehn, 100 oder 1.000 Links erreicht wurden. Ich frage daher immer: „Wollen Sie viele Links oder bessere Rankings?“

Marcel: Wenn sich das Ranking einer Keyword-Klasse um ein paar Positionen verbessert, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass mehr User meine Website besuchen. Die Ziele sollten doch die Erhöhung des Traffics und eine Steigerung der Konversionen sein, oder?

Saša: Gute Frage, natürlich sollten der Traffic und die Konversionen mitberücksichtigt werden. Das Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung im Allgemeinen besteht aber darin hohe Rankings zu erzielen. SEO und Linkaufbau sind aber auch nur ein Teil der gesamten Business-Strategie. Du musst genauso auf eine gute Benutzerfreundlichkeit sowie verkaufsfördernde Texte achten. Wenn Du Linkaufbau oder SEO aber isoliert betrachtest, wird der Erfolg durch Rankings bestimmt. Vor diesem Hintergrund sollte die erste Aktion in der Suchmaschinenoptimierung eine vollständige und gründliche Keywordanalyse sein, die auch beinhaltet, wie viel Erfolg in Form von Traffic und Konversionen bestimmte Keywords mit sich bringen. Dafür sind besonders Google-Adwords-Kampagnen geeignet. Und wenn wir solche Tests starten, dann natürlich mit rankingCHECK, unserem Nachbarn aus Köln 😉

Stellt man dabei fest, dass spezielle Keywords sehr erfolgreich, gleichzeitig aber auch sehr umkämpft sind, ist organischer Linkaufbau genau das Richtige.

Marcel: Nun kommen wir zu einem wichtigen Teil. Wie Du schon beschrieben hast, steckt ein enormer Aufwand hinter dem Linkaufbau. Für wen lohnt sich organischer Linkaufbau und wie viel kostet der Spaß? Für manche Kunden wird es eventuell zu teuer sein.

Saša: Stimmt, ein großer Anteil der Anfragen fällt aufgrund der zu erwartenden Kosten direkt durch das Raster. Wobei Du den Begriff „teuer“ in Relation setzen musst. Ist Linkaufbau teuer im Vergleich zu Fernsehwerbung? Kann Linkaufbau das Gleiche leisten wie TV-Werbung oder in manchen Fällen sogar noch mehr? Ich bin davon überzeugt, dass Suchmaschinenoptimierung und Linkaufbau günstiger sind als klassische Werbemaßnahmen. Du kannst ja mal über einen Zeitraum von einem Jahr jeden Monat 10.000 Briefe verschicken und dann ausrechnen wie viel das kostet. 90 Prozent davon landen ohnehin ungeöffnet in der Mülltonne. Rechnest Du den Briefversand mit ein, kommt schnell eine Summe von 120.000 bis 200.00 Euro zusammen. Dieses Geld kannst Du auch in den Linkaufbau investieren, denn über die Keywords wirst du besser gefunden, Du bekommst mehr Besucher und erhältst auch mehr potentielle Käufer. Wenn ich den Linkaufbau pausiere oder ganz einstelle, bleibe ich in den Rankings trotzdem weiter oben, im Gegensatz zur Brief- oder TV-Werbung. Genau das macht alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung und des Linkaufbaus derart billig, dass niemand mehr den Begriff „teuer“ nutzen wird. Um noch einmal auf die Frage zurückzukommen wie viel das Ganze kostet: Wenn ein Unternehmen im Monat 10.000 Euro für Google-AdWords ausgibt, lohnt es sich bestimmt auch für eine gewisse Zeit in organischen Linkaufbau zu investieren.

Marcel: Somit ist Linkaufbau langfristig billiger als Linkkauf oder -miete?

Saša: Ja genau, und das kannst Du auch ganz leicht ausrechnen: Heutzutage kann ich für hart umkämpfte Begriffe ohne den Aufbau von 500 bis 2.000 Links von unterschiedlichen Domains keine stabilen Rankings mehr erreichen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man die gleiche Anzahl an Links mieten muss. Angenommen der Aufbau von 1.000 bis 2.000 Links von verschiedenen Domains dauert zwei Jahre. Du würdest also 300.000 bis 400.000 Euro in den Linkaufbau investieren. Wenn wir jetzt zugrunde legen, dass ein Link im Monat 50 Euro kostet, dann sind das bei 1.000 Links schon 600.000 Euro im Jahr und was passiert, wenn ich aufhöre zu bezahlen und dann alle Links verschwinden? Im Gegensatz dazu, bleiben fast alle organischen Links unendlich bestehen – bis auf einen gewissen „natürlichen Schwund“. Der hält sich aber in Grenzen.

Marcel: Dazu fällt mir gerade eine Frage zur Zukunft des organischen Linkaufbaus ein: Du sprichst immer von einer langfristigen Betrachtungsweise. Aus Kundensicht frage ich mich, woher du wissen willst, wie Google in dreieinhalb oder zehn Jahren aussieht und welche Ranking-Kriterien dann ausschlaggebend sein werden?

Saša: Du meinst, was passiert, wenn Google in drei bis vier Jahren aufhört den Links eine solche Aufmerksamkeit zu schenken?

Marcel: Genau, oder wenn Google nicht mehr die Top-Informationsquelle ist.

Saša: Also wenn Google nicht mehr die Top-Suchmaschine ist, kannst Du davon ausgehen, dass die nächste Suchmaschine auch Ranking-Kriterien hat. Die Suchmaschinen selbst ändern sich vielleicht, aber nicht die Technik und die Signale, die es unter den Websites gibt. Die neue Suchmaschine muss ja immer noch bestimmen, welche Website besser als die nächste ist. Und das kann nur dadurch beurteilt werden, wie die Seite aufgebaut und verlinkt ist. Etwas anderes kann gar nicht in Frage kommen. Abschließend dazu kann ich noch sagen, dass sich Google seit mittlerweile elf Jahren auf die Kraft der Verlinkung verlassen hat und sein gesamtes Geschäftsmodell darauf aufbaut. Ich sehe keine Faktoren, die mittel- und langfristig dazu führen, dass sich daran etwas dramatisch verändert. Es gibt Kollegen in der Branche, die sagen, dass es auf die so genannte Digital Asset Optimisation (DAO) hinausläuft. In Zukunft würde es demnach darauf ankommen, wie viele gute Profile man im Internet hat, das heißt, ob eine Website gute Auftritte zum Beispiel bei flickr, XING, Twitter oder Facebook hat. Jetzt kann man sich auch hier die Frage stellen, welches Twitter-Profil gut ist. Es werden wohl die sein, die die meisten und besten Links haben. Für mich als Betreiber einer Linkaufbau-Agentur ist das natürlich eine hervorragende Nachricht. Jetzt muss ich nicht nur Links für die Kernwebsites aufbauen, sondern auch noch für die ganzen Digital Assets. Linkaufbau wird immer wichtiger!

Marcel: Kommen wir zum Thema „Social-Media“. Wie passen Linkaufbau und Social-Media zusammen?

Saša: Wir sind aktuell dabei unsere Social-Media-Abteilung aufzubauen beziehungsweise zu erweitern. Wir kennen in der SEO-Szene mittlerweile alle das Phänomen, dass gute Inhalte nur noch getwittert und nicht mehr verlinkt werden. Dazu kommt, dass die Leute ihre guten Inhalte auch auf den Social-Media-Plattformen suchen und finden und oft nicht mehr über den klassischen Link. Social Media eignet sich auch hervorragend dazu auf bestimmte Aktionen hinzuweisen, die zu mehr Links führen können, wie beispielsweise einem Gewinnspiel, einem Widget und so weiter. Je aktiver man also in diesem Bereich ist, desto mehr Leute bekommen die eigenen Aktionen vor Augen. Man kann Social Media also zur Promotion von Linkaufbau nutzen und das tun wir natürlich auch ausgiebig.

Marcel: Saša, vielen Dank für das ausführliche und interessante Interview. Kurze Frage zum Abschluss: Eigentlich kann das Interview doch auch als organischer Linkaufbau durchgehen. Mal angenommen, ich setze danach freiwillig einen Link? 😉

Saša: Danke Dir! Stimmt, das Schöne an Interviews ist, dass es beiden Parteien Links bringt.

Geschäftsführer, Inbound Marketing-Freak und King of Tablesoccer – Blogger @rankingCHECK – Privates gibt es hier in meinem Travel- und Foodblog

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42 Kommentare

Frank schrieb am 9. Februar, 2010 @ 11:44

Super Interview. Danke an Sasa für die Infos (wobei es natürlich auch tolle Werbung für die neue Firma ist). 10.000 Euro pro Monat sind sicher eine Hürde für viele Unternehmen, aber dafür bleiben wenigstens wirklich interessante Kunden übrig 😉 Wobei die oben angegebenen Preise für den Briefversand noch korrigiert werden müssten.

@Sasa: Vielleicht wäre das auch eine interessante Sache für deinen Vortrag auf der Campixx. Mir fallen da spontan direkt einige listige Fragen ein 😉

Sasa schrieb am 9. Februar, 2010 @ 11:58

Hallo Frank,

ich mach doch schon einen Vortrag bei der Campixx.

Ne, sogar drei. Beziehungsweise bereite ich 3 vor und das Publikum wählt sich einen aus. Ich hoffe mal, dass das eine gute Idee war… 😉

Viele Grüße
Sasa

SEOux schrieb am 9. Februar, 2010 @ 13:02

Hi Marcel und Sasa. Danke für die ausführliche Schilderung. Organischer Linkaufbau ist immer premium, weil man sich nicht darum kümmern muss. Durch intelligente Linkbaits schöne Backlinks zu bekommen, sogar mit annähernd brauchbarem Linktext, ist auf jeden Fall extrem befriedigend.

Ich kann mir vorstellen, dass es aber ohne interessante Inhalte und zuviel Werbung sehr schwierig ist, allein durch organisches Linkbuilding harte Keys wie Süßwasserfische, Salzwasserfische und Vögel zu optimieren.

Macht Ihr eigentlich auch onpage SEO?
SEOUX

Marcel Becker schrieb am 9. Februar, 2010 @ 14:05

@SEOux: Klar machen wir auch Onpage, bei Sasa weis ich gerade gar nicht so genau…

Bayram Kadem schrieb am 9. Februar, 2010 @ 18:26

Hallo Marcel und Saša,
danke für das ausführliche Interview.
Solche Interviews lese ich sehr gerne.

Viele Grüße
Bayram Kadem

Linkaufbau-Sasa schrieb am 9. Februar, 2010 @ 22:30

Hi SEOUX,

nein, wir machen ausdrücklich kein Onpage-SEO (oder besser technische Suchmaschinenoptimierung) mehr. Wir sind keine SEO-Agentur. Wir sind eine Linkaufbau-Agentur. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden dies entweder selbst oder (wahrscheinlicher) mit einem unserer SEO-Partner machen.

Wir arbeiten auch für SEO-Agenturen und Consultants, bearbeiten aber immer nur und ausschließlich das Thema Linkaufbau und überlassen den Bereich technische Suchmaschinenoptimierung unseren Partnern. Wenn ein neuer Kunde den Bedarf für SEO-Beratung hat, dann geben wir das ebenfalls an unser Partnernetzwerk.

Mit organischem Linkaufbau sind wir mehr als ausgelastet. Immerhin verursacht dieser ein Vielfaches an Arbeitsaufwand verglichen mit reiner SEO-Beratung.

Viele Grüße
Sasa

Thomas schrieb am 10. Februar, 2010 @ 11:22

Super Interview! Danke! Vor allem auch für die genauen Zahlenangaben, die zwar häufig nur als Veranschaulichung dienten, aber dennoch aufschlussreicher waren als keine Angaben 🙂

Marcel Becker schrieb am 10. Februar, 2010 @ 11:34

Hi Thomas,

die Zahlen sind in ausführlichen empirischen Tests ermittelt worden 😉 Ne Spass, finde es gut dass die Zahlenangaben so plakativ und auch ein wenig provozierend sind.

Marcel

Gutenbyte-Webdesign schrieb am 11. Februar, 2010 @ 7:27

Danke für das Interview.

@Sasa: wo gehts denn los mit den Preisen? Und: Wenn der Kunde desn Linkaufbau schon selbst in die Hand genommen hat, analysiert Ihr/Du das auch?

Alexander schrieb am 12. Februar, 2010 @ 11:23

Sehr schönes interessantes Interview Sasa – gerne werde ich mal in einer demnächst kommenden Zusammenstellung zu meinen Links der woche auf dieses Interview hinweisen
Beste Grüße
Alexander

seo-alarm schrieb am 12. Februar, 2010 @ 12:28

Meine Überlegung ist, ob man für 10.000 Euro im Monat oder mehr nicht auch einen qualifizierten SEO einstellen kann + ein paar Aushilfskräfte, die dann unter der Anleitung des SEOs sich um guten Linkaufbau kümmern. Da könnten sicher viel mehr Arbeitsstunden für das eigene Unternehmen geleistet werden, als man diese bei der Linkaufbauagentur bekommt, zudem kann dieser auch gleich andere Aufgaben übernehmen.

Schreibfehler schrieb am 12. Februar, 2010 @ 20:21

Hmm… 10.000 Euro pro Monat ist schon ne Summe, die sich kaum eine der kleineren Webseiten leisten kann. Es ist ja vielleicht auch den Preis wert, aber viele der kleineren Webseiten werden sich das niemals leisten können. Deshalb meine Frage an Euch Profis: Was kann ich als kleiner Webseitenbetreiber sinnvoll tun, um einen vernünftigen Linkaufbau hinzubekommen? Wild in irgendwelchen Blogs zu kommentieren macht ja keinen Sinn, wird ja sowieso als Spam rausgeschmissen. Und wenn man eine relativ kleine Nische besetzt ist fast jeder andere, der sich mit dem Thema beschäftig ein Mitbewerber. Also was tun? 😉

Thomas schrieb am 13. Februar, 2010 @ 0:38

Tolles gespräch, und schaut auch nach einem spannenden Job aus.
Tolle Einblicke.

suma-tools schrieb am 13. Februar, 2010 @ 6:00

Also ich hab das mit den 10.000 anders verstanden. Da steht auch nicht dass es soviel kostet.

…. Wenn ein Unternehmen im Monat 10.000 Euro für Google-AdWords ausgibt, lohnt es sich bestimmt auch für eine gewisse Zeit in organischen Linkaufbau zu investieren…

Miguel Rego Gomes dos Reis schrieb am 15. Februar, 2010 @ 18:40

Danke für dieses großartige Interview!
Der Linkaufbau macht mittlerweile 70 % meiner Arbeit als SEO aus.

Beste Grüße
Miguel

Franz schrieb am 26. Februar, 2010 @ 15:02

ich finde Linkaufbau ist ein schwieriges Thema – für Blogs einfacher als für Firmen…

grischa schrieb am 8. März, 2010 @ 17:10

ja, ist ganz interessant, was aber auch zu beachten ist, und das ist finde ich noch a bissl wichtiger als die DP….die IP-Pop!
was nützt mir eine DP von 100, wenn die IP-Pop bei…na ja, sagen wir 10 liegt. Eine genaue Menge an benötigten Backlinks, nur mit Hilfe der DP, zu ermitteln, kann das ein gutes Ergebnis liefern?

Mark schrieb am 11. April, 2010 @ 14:01

Ein wirklich informatives und nettes Interview! Würde gerne mehr in dieser Richtung davon lesen! 🙂

Johnny schrieb am 21. April, 2010 @ 11:07

Ein sympathisches Interview, wie ich finde. Linkaufbau organisch oder garnisch:), so auf der Vipex-Website.

Divena schrieb am 2. Mai, 2010 @ 19:05

Ein Tipp für Linkaufbau ist auf jeden Fall auch Twitter! Wenn man mehrere Twitterprofile mit dem Link oder Deeplink zu seiner Seite aufbaut dann muss man nur ein bisschen warten und der Pagerank des Twitterprofils steigt auf 4 oder 5 (ich habe allein 11 Pagerank 5 Twitterprofile – die ich nutze um neue Seiten zu pushen). Der Profillink in Twitter ist do-Follow! Aber auch Links in Tweets sind gut um die eigene Seite zu promoten.

Davon unabhängig habe ich auch gute Erfolge mit intensiven Bookmarking (Do-Follow) erzielt.

Heiko Harms schrieb am 15. Juli, 2010 @ 14:36

Guten Abend,

kompetentes, detailliertes Interview. Kann die Aussagen in jeder Hinsicht bestätigen aus Erfahrung mit der Arbeit für mittlerweile alle Keyword-Klassen. Der Vergleich mit den AdWords Kosten und den bezahlten Links finde ich treffend. Linkaufbau lohnt sich tatsächlich in der Überlegung langfristig Kosten einzusparen; jedoch sollte man die Kanäle – z.B. Anzeigenwerbung nicht dadurch komplett ersetzen lassen. In bestimmten Bereichen ist der komplette Verzicht auf Ads selbstverständlich nicht zu bewerkstelligen.
Gut gefällt mir auch der Ausblick!
Danke, Sasa 😉
Viele Grüße aus Düsseldorf,
Heiko

Niesner Horst schrieb am 10. September, 2010 @ 18:18

ich blick überhaupt nicht mehr durch bei dem ganzen linkaufbau manoman.

Jetlir schrieb am 22. Dezember, 2011 @ 23:29

Gute Fragen und durch dachte Antworten!

Ich find das Social Media jetzt schon was bringt, komischerweise ranken alle Seiten besser, wo ich Social Media Aktivität mit einfließen lasse.

Sprich:
Guter Content + Links = Geht so
Guter Content + Links + Social Media = +++

Dazu gehören retweets, stumbleupon, facebook, echte +1, etc.

Gruß,
Jetlir

Carsten Todt schrieb am 23. Mai, 2012 @ 2:31

Ich kann mich meinen Vorrednern anschließen: Sehr interessante Fragen und auch informative Antworten. Ich respektiere Sasa Ebach aber sowieso, da ich schon andere gute Artikel von ihm las.

johannes schrieb am 19. August, 2012 @ 23:01

hi, der artikel und das interview ist zweifelsohne interessant und spricht mir in weiten teilen aus der seele. was mich allerdings massivst (!) stoert ist die fehlende definition des begriffes „natuerlich“ oder „organisch“. stoert es niemanden, dass „die szene“ diese worte verwendet ohne eine wirklich nachhaltige und nachvollziehbare definition auszuformulieren?

Horst schrieb am 5. November, 2012 @ 23:47

Selbst finde ich ganz klar so dass Seo Social Media eine der wichtigsten „normal“ Kriterien überhaupt im Bezug auf Internet Suchmaschinen Optimierung ist.

IllerSEO schrieb am 13. Dezember, 2013 @ 8:10

Schönes Interview! Ich werde mir die Tipps für meine Agentur nun sehr zu Herzen nehmen. „Unnatürlicher“ Linkaufbau wird aber immer ein Bestandteil des Linkbuildings sein… Man sollte nur unbedingt darauf achten, dass Google und Co. kein „Muster“ erkennt.

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