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SEO Sunday – Operation Inbound

Ich habe lange nicht mehr gebloggt, erstens weil ich mir mal wieder eine wundervolle kleine Auszeit genommen habe und zweitens weil ich mir – wie übrigens andere geschätzte Kollegen auch – gerade eine Menge Gedanken über die Zukunft der Suchmaschinenoptimerung als solches mache. Contentmarketing ist zur Zeit in aller Munde, man braucht sich ja nur mal des Campixx-Programm vom ersten Tag anzugucken 😉

contentmarketing-tweet

Zum ersten Mal seit dem ich das so mitbekomme findet wirklich eine Art Paradigmenwechsel in unserer Branche statt. Denn wenn man mal ehrlich ist war SEO früher doch kinderleicht: Maximal mittelmäßige Inhalte mit maximal mittelmäßigen Links zu befeuern und zack, die Kasse klingelt. Natürlich war auch das eine Menge Arbeit, allerdings musste man dazu kein bisschen kreativ sein wenn man die richtigen Kontakte hatte. Sobald man sein technisches Handwerk (Titles, SEO Texte, Linktexte, Linkquellen) einigermaßen verstanden hat ging es steil nach oben. Doch ganz so leicht ist es mittlerweile eben nicht mehr. Man muss kreativ sein und sich genau überlegen wie man Traffic auf seine Seite bekommt. Damit will ich auf keinen Fall sagen dass die ganzen Vorgehensweisen von bis von ungefähr 1-2 Jahren nicht mehr funktionieren. Als Teil vom Großen Ganzen sind SEO und guter Linkaufbau vielleicht sogar wichtiger denn je. Mir geht es darum das man sich seine Möglichkeiten mal etwas weiter von oben anguckt, also mal ganz losgelöst nur vom Thema SEO. Das fällt schwer, ich weiß. Aber gerade das ist doch die Herausforderung der wir uns alle gerade stellen müssen wenn wir ehrgeizig sind. Und ehrlich gesagt, genau das liebe ich so an meinem Job als SEO oder wie es in Zukunft vielleicht heißt: Inbound Marketer 😉

Warum jetzt auf einmal Inboundmarketing?

Die SEO Szene wandelt sich gerade und viele müssen einsehen dass SEO längst nicht mehr über allem steht. So bitter das auch klingt: SEO ist nunmal nur ein Teil vom großen Traffickuchen, nicht mehr und nicht weniger. Weil aber immer mehr SEOs ihre Scheuklappen absetzen ist mittlerweile die ganze Szene auf der Suche nach einer neuen Identität. Das erste Wort was mir dazu einfällt ist natürlich das aktuelle Buzzword „Contentmarketing“ mit dem sich die Szene gerade neu zu erfinden versucht. Im Grunde genommen sind die Vorgehensweisen die gerade gepredigt werden absolut nix Neues: Gute Inhalte im Netz verbreiten. Aber mal ganz ehrlich: Das war bis vor kurzem beides meistens einfach nicht nötig, man konnte sich sehr guten SEO Traffic nun mal viel einfacher besorgen 😉

Ein wenig stört mich der Begriff Contentmarketing aber weil er nicht so richtig greifbar ist. Da wir hier in der Agentur ja neben dem Kickern auch noch Geld verdienen müssen – natürlich nur damit wir uns immer mehr und immer größere Kicker kaufen können – setzen wir uns natürlich auch mit dem derzeitigen Wandel in der SEO Branche auseinander. Wir sind ja nun mal ein Teil davon. Aber nachdem ich mir viele Gedanken gemacht, viel geforscht und dann auf unser aller Oberguru Rand Fishkins Inboundmarketing-Artikel gestoßen bin, denke ich, dass ich jetzt nicht mehr Contentmarketing sondern Inboundmarketing sagen will. Aber lest lieber selbst und  nehmt euch vor allem die Zeit euch dieses Video hier reinzuziehen, danach wird einiges klarer:

Ziel dieses Artikels

Eins vorweg: Ich will mit diesem Artikel hier zeigen wie man Inboundtraffic auf seine Seite bekommt ohne dafür zu bezahlen. Und ich will natürlich auch für das Keyword „Inboundmarketing“ soweit wie möglich oben bei Google stehen. Vielleicht helft ihr mir ja dabei, in den nächsten Wochen packe ich dann auch eine Aufwands-, Traffic- und Salesauswertung mit drauf und in ein paar Monaten dann die Rankingauswertung um zu sehen ob sich die Mühe auch im Bereich SEO in Form von Rankings gelohnt hat. Totale Transparenz also.

Viel wichtiger ist mir aber dass wir gemeinsam das Thema Inboundmarketing für Agenturen auf der einen und Kunden auf der anderen Seite viel greifbarer machen. Also auch ein wenig Aufklärungsarbeit. So genug gelabert, los geht’s!

Von ganz oben herab

Diese Mindmap spiegelt einfach nur meine Gedanken wieder. Ich habe in keinem Buch oder erst Recht nicht bei Wikipedia nachgeschlagen sondern einfach nur mal ein paar Gedanken geordnet und das kam dabei raus:

trafficquellen

Der erste Schritt bestand für mich also darin zwischen direkt bezahltem und nicht direkt bezahltem Traffic zu unterscheiden. Um sich jetzt aber dem Thema Inbound zu nähern schmeiße ich den direkt bezahlten Traffic aus der Betrachtung erstmal raus, also so:

nonpaidtraffic

Dabei habe ich mir folgendes gedacht: Inboundtraffic ist für mich genau derjenige Traffic der durch Links auf meine Seite kommt für die ich nicht direkt bezahlt habe. Links aus Suchmaschinenergebnissen, Links aus sozialen Netzwerken, Links aus Emails und Links durch Verweise auf anderen Websites. Eigentlich ganz einfach. BTW: Directtraffic habe ich der Einfachheit halber mal lieber rausgeschmissen weil man diesen nur schwer zuordnen kann, da kann nämlich so gut wie alles an Online- und Offlinewerbung hinterstecken.

Begriffsdefinition Inboundmarketing

Damit wir mal eine kleine Übersicht bekommen habe ich mal ein paar Experten aus der Szene gebeten in 2-3 Sätzen zu erklären was Sie unter dem Thema Inboundmarketing verstehen:

“Inbound Marketing ist ein Zusammenspiel von Content Marketing, SEO, PR, Social Media Marketing und im Prinzip auch alle anderen Below-The-Line-Marketing Maßnahmen online und offline. Ziele von Inbound Marketing sind Auffindbarkeit, Reputation, Emotionalisierung, Kundenbindung und Upselling. Dabei handelt es sich um strategisches bzw. langfristiges Marketing, das mehrere Prozessstufen durchläuft. Above-the-Line-Marketing wie z.B. SEA, Display Werbung oder TV-Werbung kann dabei unterstützend eingesetzt werden.” Olaf Kopp, Aufgesang Inbound Online Marketing

“Inboundmarketing bedeutet für mich, das man es schafft sich so zu platzieren, daß die entsprechenden Kunden einen durch zusätzliche Informationen wie zum Beispiel einem Ebook oder einem Blog finden und nicht durch Werbeanzeigen. Man definiert was seine Kunden suchen könnten und schafft dann den passenden Content und platziert ihn so das die potenzielle Kunden ihn finden und so zu eingehenden Anfragen führen.” Dominik Wojcik, Trustagents

“Unter Inbound-Marketing verstehe ich eigentlich alle relevanten Marketingmaßnahmen, die Kunden pro aktiv bei der Suche nach Informationen und Produkten “unterstützen”. Wichtig hierbei ist, dass der Interessent/Kunde so früh wie möglich auf mein Unternehmen aufmerksam wird. Redaktionelle Inhalte mit Mehrwert, Pressearbeit, Blogarbeit, E-Books, White Paper, Social Media Maßnahmen und die Suchmaschinenoptimierung kann man eigentlich unter dem Begriff Inbound-Marketing zusammenfassen.”  Eren Kozik, SEOPT

Ich finde den Begriff Inboundmarketing generell besser als Contentmarketing weil man ihn besser greifen kann und er im Grunde genommen sogar übergeordnet ist. Denn unter Contentmarketing verstehen die meisten einfach nur Texte schreiben und diese dann online stellen, und das war´s dann auch schon wieder. Nur was dabei rauskommt tendiert dann in der Regel eher gegen Null.

Inboundmarketing ist aber viel mehr. Contentmarketing, also Content zu erstellen und online zu stellen, ist nur der für jeden sichtbaren Teil. Doch mindestens genausoviel Arbeit spielt sich hinter den Kulissen im für viele halt eben nicht-sichtbaren Bereich ab. Man muss nämlich dafür sorgen dass der Content gefunden, verbreitet, darüber gesprochen und per Link weiterempfohlen wird. Deswegen sollte man also Contentmarketing – als Erstellung und bloße Bereistelung von Content – noch zusätzlich unter dem Begriff Inboundmarketing einordnen, so wie hier:

inboundmarketing

Die Definition für Inboundmarketing könnte also folgendermaßen lauten:

„Inboundmarketing besteht darin, durch nicht direkt bezahlte Verweise aus Social Media, Suche, Emails, Contentmarketing und externen Websites Traffic auf meinen Content zu generieren“

Hört sich doch eigentlich ziemlich leicht an oder? Ist es auch, nur kommt man an einer Sache nicht mehr vorbei: Content der den Menschen gefällt, oder eben gar nicht gefällt. Hauptsache es wird darüber gesprochen. Der Faktor Mensch rückt also in den Mittelpunkt und genau das ist der Paradigmenwechsel von dem ich am Anfang gesprochen habe! Um Menschen zu beeindrucken braucht man also Inhalte die es Wert sind dass man aus allen möglichen Richtungen auf sie verlinkt bzw. im Netz darüber spricht, sie schlicht und einfach weiterempfiehlt. Natürlich ist es auch möglich das alles vorzutäuschen und künstlich nachzubauen, aber der Aufwand wird wohl mindestens der gleiche sein.

Mal kurz praktisch gedacht: Man schickt seinen Newsletter raus um auf den neuen Artikel im Blog aufmerksam zu machen. Dafür muss der Artikel aber auch gut sein und man muss dahinterstehen, sonst wird’s peinlich. Genau das gleiche in den sozialen Netzwerken, User haben ein sehr gutes Gespür dafür ob man Ihnen einfach herzlose Werbung zum Abverkauf auf die Timeline klatscht oder ob man Mehrwert bietet. Ebenso verhält es sich mit Gastartikeln auf anderen Websites. Auch hier sollte man einen mehrwertigen Artikel schreiben und hinter den Verweisen die man auf die eigenen Projekte setzt sollte dann auch Inhalt bereitstehen der es auch verdient hat empfohlen zu werden. Wer durch Contentmarketing mit seinen selbstverfassten und online gestellten Inhalten hausieren geht sollte sich ohnehin sicher sein was er da so macht…

Wenn man das alles beherzigt taucht man dann auch früher oder später in den Google Ergebnissen auf. Denn im Grunde genommen will Google ja nichts anderes als dafür sorgen dass sich hinter den Links die in den SERPs kein Spam befindet. Genauso will Google funktionieren. Voraussetzung ist hier allerdings dass man seine Website gut für den User und auch für Suchmaschinen aufbereitet. SEO wird also immer seine Daseinsberechtigung haben, egal wie oft man auch in Zukunft wieder “SEO ist tot” hören wird.

Hier der Beweis, das Inboundmarketing mit gutem Content funktionert: Ich habe ich mich hingesetzt und ein Spareribs-Rezept geschrieben, Fotos gemacht, ein PDF-Download zu Verfügung gestellt und bin damit dann hausieren gegangen. Aber nur weil ich stolz auf mein Produkt war und siehe da, es kam eine Menge Traffic aus Social Media, Verweisen, Suche etc. Eine Menge Inboundtraffic also. Nur noch Wikipedia und manchmal Chefkoch stehen vor mir, das kann sich doch sehen lassen:

traffic-spareribs

BTW: Natürlich ist Google hier immer noch nicht perfekt und es gibt noch eine Menge Dinge die immer noch funktionieren wie früher, aber Google ist auf jeden Fall viel besser geworden unkreativen SEOs das Leben schwer zu machen.

Vorgehensweise im Inboundmarketing

Auch an das Thema Inboundmarketing sollte man strategisch rangehen damit man Risiken minimiert und auch messen kann wie erfolgreich das Ganze gewesen ist. Im Grunde habe ich die Schritte Marktforschung, Contentresearch und –erstellung, Influencerrechere und –ansprache, Kanalauswahl und Seeding schon mal in einem Artikel über Contentmarketing beschrieben. Wie man da ganz genau vorgehen kann könnt ihr hier, im Artikel „Content is King – NOT!“ nachlesen.

Trafficquellen im Inboundmarketing

Folgende Inboundmarketing-Kanäle fallen mir gerade  als potentielle Trafficquellen spontan ein:

  • Soziale Netzwerke wie Facebook, Googleplus, Twitter, XING, Linkedin, Pinterest
  • Emails bzw. Newsletter
  • Suchmaschinen wie Google, Bing, Yandex, Baidoo
  • Websites und Blogs
  • Videoportale wie Youtube oder Vimeo

Vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar Ideen wo man seinen Content seeden kann, immer gerne her damit!

Messbarkeit von Inboundmarketing

Performance an reinen SEO Metriken wie Rankings oder noch schlimmer Sichtbarkeit festzumachen ist sowas von 2012 wie der gute alte Hipster seit Anfang des Jahres sagen würde. Wie man eine Arbeit messbar machen sollte habe ich schoneinmal beschrieben, wer es noch viel ausführlicher braucht schaut am besten mal hier nach.

Wenn man es schnell aber trotzdem so sauber wie möglich machen sollte bspw. so vorgehen:

  • Den Google URL-Builder aufrufen
  • URL eingeben (1)
  • Bei Kampagnenquelle den Seedingkanal eingeben (2)
  • Kampagnenmedium würde ich “organic” nennen (3)
  • Und der Kampagnenname heißt in diesem Fall “Inboundmarketing” (4)
  • dann ganz einfach URL generieren lassen (5) und in den entsprechenden Kanälen seeden

inbound-kampagnentracking

Jetzt kann man sich in Google Analytics neben dem ganz einfach seinen Kampagnentraffic und die die dazugehörigen Conversions ansehen:

analytics-campaigns

Desweiteren schaut man sich natürlich noch seinen Referraltraffic und nach ein paar Wochen bzw. Monaten noch seinen organischen Suchtraffic an. Wenn mir jetzt noch einer erzählen will das Rankings und Sichtbarkeit gute KPIs sind werde ich sauer 😉

Fazit

Da ich an das Thema nicht wissenschaftlich rangegangen bin erhebe ich natürlich keinerlei Anspruch auf meine Inboundmarketing-Definition. Vielleicht gebt ihr mir ja Recht damit dass ich Inboundmarketing über Contentmarketing gesetzt habe, vielleicht gibt es für euch ja auch keinen Unterschied zwischen Inbound und Contentmarketing. Was meint ihr, vielleicht kommen wir durch eine ordentliche Diskussion ja auf einen Nenner 😉

Tipp: Hier geht es zu unserem kostenlosen Inbound Marketing eBook.

 

UPDATE (25.02.2013):

Hier noch ein Kommentar von meinem geschätzten Kollegen Saša Ebach von Linkboosting, den ich so gut fand, dass ich ihn direkt mal in den Artikel mit eingebaut habe 😉

“Ob Content-Marketing dem Inbound-Marketing als Begriff unterzuordnen ist oder umgekehrt, kommt meiner Meinung nach auf die Betrachtungsweise an. Hier sind meine beiden Definitionen:

Content-Marketing ist Marketing mit Content. Marketing allgemein hat einen oder mehrere Zwecke. Der ultimative Zweck ist es, bei meinen Zielgruppen einen direkten bzw. kurzfristigen „Kaufreiz“ (könnte auch eine Wählerstimme sein) zu bewirken. Wenn das nicht funktioniert, so zielt Marketing meist auf eine Besserstellung der eigenen Marke bzw. die Erzeugung einer Sehnsucht/von Verlangen sich mit einer Marke und/oder deren Produkten oder Leistungen zu assoziieren. Dies kann dann mittel- oder langfristig zu einem Kauf – oder eben auch zu einem Link – führen.

Johne Deere’s „The Furrow“ (Deere Deutschland) erschien bereits 1895 und stellt damit ein exzellentes Beispiel für die Anfänge des Content-Marketings dar. Das Unternehmen hatte sich damals wohl erhofft, mit der Verbreitung von für ihre Zielgruppe (Bauern) nützlichen Inhalten mehr Pflüge zu verkaufen. Deere ist mittlerweile ein internationaler Großkonzern und verkaufte in 2012 Waren im Wert von über 36 Mrd. USD. Ich überlasse dem Leser die Bewertung, ob der Einsatz von Content-Marketing nun für Deere eine gute Marketingstrategie war.

Content-Marketing ist demnach schon wenigstens über 100 Jahre alt, lässt man die Heiligen Schriften bzw. Höhlenmalereien jetzt mal außen vor.

Kontinuierlich gute Inhalte für die eigenen Zielgruppen zu produzieren, hat lange Tradition. Und wenn die Definition des Begriffs Content-Marketing wirklich so breit ausgelegt wird, dann fällt meiner Einschätzung nach ALLES andere auch darunter.

Wenn also selbst ein einzelner Buchstabe „Content“ ist, dann fallen auch Links, die meistens aus einem oder mehreren Buchstaben bestehen, unter das Dach Content-Marketing. Auch die Disziplin Linkaufbau gehört demnach in diesen Bereich. Linkaufbau – vor allem die organische/freiwillige Variante – ist Content-Marketing mit dem Zweck freiwillige/verdiente Verweise auf den Content zu generieren, der im Rahmen des Content-Marketings konzipiert und produziert wird.

Es ist unglaublich wichtig hier nicht zu vergessen, dass Content-Marketing zum Zwecke des Linkaufbaus fast immer auf eine andere Zielgruppe (Linkerati) abzielt, als Content-Marketing zum Zwecke der Verkaufsförderung (Käufer und Interessenten).

Im Gegenzug beschreibt die Wortschöpfung Inbound-Marketing für mich jene Methoden des Content-Marketings, die „online“ eine magnetische Wirkung entfalten sollen. Klassischerweise fällt dies auch unter die Breite Definition des Pull-Marketings. Der Begriff Inbound soll anscheinend dazu dienen, die neuen Internet-Möglichkeiten/Signale zu umschreiben bzw. diese zusammen zu fassen. Unter diese Signale fallen beispielsweise Links, Likes, Tweets, +1s etc. Im Inbound-Marketing geht es demnach nicht mehr nur um Links, sondern um alle Online-Signale, die unsere Zielgruppen dazu motivieren, online Signale IN UNSERE RICHTUNG (Inbound) zu erzeugen.

Egal wie jeder Einzelne jetzt die Begriffe für sich interpretiert. Wichtig ist zum Schluss nur, dass wir alle ständig an der Produktion und Bekanntmachung von guten Inhalten mitwirken müssen. Denn diese Tätigkeit hat sehr viele positive Effekte. Nicht nur auf die Rankings in den Suchmaschinen, sondern vor allem auch auf die Geschäftsentwicklung. Und darauf kommt es wirklich an.”

 

 

Head of Inbound Marketing & King of Tablesoccer – Blogger @rankingCHECK – Privates gibt es hier in meinem Travel- und Foodblog

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12 Kommentare

SEOnaut schrieb am 25. Februar, 2013 @ 5:56

Sehr cooler Post. Er beinhaltet nur ein paar Probleme in Sachen Agenturabbildung und Außenwirkung. Es ist zu früh es wirklich so zu nennen. Das verkauft sich noch nicht. Gleichzeitig treten wir mit der Themenexpansion so vielen anderen Disziplinen auf die Füße, dass es zwangsläufig Probleme geben wird. Das Gänze hört sich nur als Wortspiel einfach an. Leider.

Ben schrieb am 25. Februar, 2013 @ 8:28

Nun, wie du schreibst entwickelt sich SEO zu etwas “das passiert” während der Arbeit. Schön das du dem Kind schon einen Namen gegeben hast 😉

Letzten Endes ist es einfach nur Onlinemarketing. Die Budgets verlagern sich halt einfach, das ist alles. Natürlich wird man der ein oder anderen Branche damit auf die Füsse steigen, aber das ist doch normal im Wettbewerb. Außerdem kann man sich ja auch zusammentun mit z.B. Newsletteranbietern als SEO (mal was ganz neues) und für Provision deren Werkzeuge mitverkaufen und sich so zum Gesamtanbieter weiterentwickeln.

Marcel Becker schrieb am 25. Februar, 2013 @ 10:29

@Marco: hast recht das es vielleicht etwas früh ist. ich wollte auch ein bisschen provozieren und mal gucken was die leute so dazu sagen…

Thorsten schrieb am 25. Februar, 2013 @ 18:53

@marco: na ja aber gutes Marketing gebirt Trends:-)

Marc André Gebauer schrieb am 26. Februar, 2013 @ 15:16

Ach welch göttliche Weisheit xD merkst du nicht dass du einfach nur dem Online-Marketing einen anderen Begriff andichtest? Paradigmenwechsel …? Wo zum Täufel kommst du denn her, es ging immer und überall nur um den Menschen! Content wird ausschließlich für den Betrachter geschaffen und soll nur ihm einen Mehrwert bieten, das ist doch der Zweck des Web … Toll, jetzt hast du also herausgefunden dass es beim Marketing darum geht Menschen zu erreichen … Was glabust du eigentlich was der Sinn beim Online-Marketing ist?
Das ist ja mal das sinnloseste Gelaber welches ich bis heute in diesem Jahr gehört habe … Inboundmarketing hahaha … Und diese Experten welche so tun als würden sie etwas ganz anderes als das klassiche Online-Marketing beschreiben …

Ein Hoch auf dem Paradigmenwechsel, anstatt Traffic zu generieren, generieren wir nun Traffic …. Wir werden nun etwas ganz anderes versuchen und zwar qualitativ wertvollen Content zu schaffen, wir nennen es Content-Marketing. Wieso sind wir nur nicht früher darauf gekommen?

MfG

Marcel Becker schrieb am 26. Februar, 2013 @ 15:49

@Marc: Du hast natürlich 100% Recht damit, dass es darum geht Menschen zu erreichen. Dass viele SEOs das aber immer noch nicht so sehen ist nun mal so und da wollte ich mal wachrütteln. Und es findet tatsächlich eine Art Paradigmenwechsel innerhalb der Suchmaschinenoptimierung statt, nämlich darauf bezogen, dass ALLEN Marketingkanälen offen gegenübertreten muss, was das Ganze ja so spannend macht. Das war früher im Bereich SEO einfach nicht nötig. BTW: Scheinbar hab ich dich ja mit meinem Artikel ja auch irgendwie erreicht 😉 BG, Marcel

Marc André Gebauer schrieb am 26. Februar, 2013 @ 16:16

Ja ne … die Suchmaschinenoptimierung hat ganz einfach absolut nichts mit den sogenannten anderen Kanälen zutun! Ansonsten währe es keine Suchmaschinenoptimierung mehr sonder Online-Marketing. Dann ist der Seo kein Seo mehr sonder ein Online-Marketing-Manager … und das ist wieder etwas ganz anderes. Der Seo sorgt für entsprechendes Ranking, mehr ist zuviel … man kann kein Experte in allem sein.
Aber wofür braucht es dann jetzt diese neuen Begriffe, bei denen keiner wirklich weiß was sie bedeuten sollen, das ist doch mehr als peinlich … selbst die sogenannten Experten wiedersprechen sich. Da kann man doch ganz einfach bei der Suchmaschinenoptimierung und dem Online-Marketing bleiben …

MfG

Lukas schrieb am 26. Februar, 2013 @ 20:01

Mir egal wie man das Kind nennt ob Contentmarketing oder Inboundmarketing, Hauptsache man weiss was zu tun 😉

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