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Inbound Marketing: Linkmarketing 2013

Im nun 5. Teil unserer Inbound Marketing Serie möchte ich auf das Thema Linkmarketing 2013 bzw. Linkbuilding in Zeiten von Penguin 2.0 eingehen. Rechts seht ihr was passiert, wenn ihr euer Linkbuilding nicht anständig macht 😉

Inhaltsverzeichnis:

  1. Warum Linkbuilding noch immer wichtig ist…
  2. Welche Änderungen gab es im Bereich Linkbuilding?
  3. Welche Kriterien machen nun aus einem Link einen guten Link?
  4. Wie kann der Prozess einer Linkbuilding-Kampagne aussehen?
  5. Linkbuilding Vorgehensweisen
  6. Fazit + Lesestoff/Videos

Sind Backlinks überhaupt noch wichtig? Ist Content Marketing die Lösung aller Linkbuilding-Probleme? Welche Linkbuilding Maßnahmen darf man überhaupt noch nutzen? Wie läuft der Linkbuilding-Prozess ab? Wie sieht ein sauberes Linkprofil aus? Ist meine Webseite ein potentielles Link-Penalty Opfer? Welche Kriterien machen aus einem Link einen guten Link?

Alle diese Fragen möchte ich in diesem Artikel versuchen zu beantworten und freue mich auf euer Feedback und eure Kommentare.


1) Warum Linkbuilding noch immer wichtig ist…

„Kommt eine Suchanfrage bei Google an, werden die gefundenen Seiten nach ihrer Reputation und der Bedeutung des Suchbegriffs auf einer Seite bewertet. Insgesamt wird jede Seite mit mehr als 200 gewichteten Kriterien bewertet, die wir Signale nennen. Die Seite mit der höchsten Signalnummer, also der höchsten  Kombination aus Reputation und Bedeutung auf der Seite, wird auf Rang 1 der Ergebnisliste angezeigt.“ Matt Cutts

Der Google Algorithmus basiert weiterhin zu einem großen Teil auf linkbezogene Rankingkriterien. Was mit dem Page-Rank-Algorithmus vor Jahren angefangen hat und Google bei der Bewertung und Gewichtung von verlinkten Webdokumenten half, wurde in den letzten Jahren lediglich um viele weitere Kriterien ergänzt. Was sich seit ein paar Jahren jedoch stark im Bereich des Linkbuildings geändert hat, sind neue Filter und vor allem linkbezogene Abstrafungen mit denen Google versucht, das gesamte System zu schützen.
Eine Verlinkung ist nach wie vor eine Empfehlung in Googles Augen, welche die Popularität und das Thema einer Seite sehr gut wiederspiegelt. In den letzten Jahren versuchte Google diese Empfehlungen lediglich unterschiedlich zu gewichten und vor allem offensichtliche Manipulationsversuche zu unterbinden, da die Qualität und Glaubwürdigkeit der von Google ausgelieferten Suchergebnisse stark durch die sensationelle Arbeit der SEOs in Mitleidenschaft gezogen wurde. Da der User bekanntermaßen nur einen Klick von einer anderen Suchmaschine entfernt ist, wurde Google zu den teils drastischen Maßnahmen gezwungen.

Der Google Algorithmus wird meiner Meinung nach auch in den kommenden Jahren noch zu einem großen Teil auf linkbasierte Rankingkriterien aufbauen, da Google sonst aktuell nicht solche großen Anstrengungen unternehmen würde, den aktuellen Algorithmus zu schützen und stattdessen an einem neuen System arbeiten. (Was nicht heißen soll, dass Google dies nicht parallel versucht) Weiterhin hat Google die Bedeutung von Backlinks nicht entwertet, sondern lediglich unnatürliche Linkprofile abgestraft. Was die Diskussionen um Social-Mentions als Linkersatz angeht, so sind Tweets, Facebook Shares, +1 etc. technisch gesehen auch nur eine Art Verlinkung und werden meiner Meinung nach nur ergänzend als Rankingfaktor immer wichtiger, da heutzutage ein Link eher geteilt, als verlinkt wird. Aber werden deswegen evtl. Verlinkungen nicht sogar noch wichtiger, wenn sich jemand schon die Mühe macht, über das Thema einen speziellen Artikel zu verfassen?

 

2. Welche Änderungen gab es im Bereich Linkbuilding?

In den letzten Jahren hat Google einige Algorithmus-Anpassungen, Filter und Penalties eingeführt, die alte Linkbuilding-Maßnahmen wirkungslos machten und sogar bis zur kompletten Deindexierung von Webseiten aus dem Google-Index geführt haben.

Einige Faktoren die Google bei der Erkennung von manipulativen Linkbuildingmaßnahmen berücksichtigt sind…

  • Übermäßige Verwendung von Keyword-Ankertexten
  • Unnatürliches Wachstum des Linkprofils
  • Links von „Advertorial“-Seiten ohne NoFollow Auszeichnung
  • Verlinkungen von unseriösen Webseiten (Bad-Neighbourhood)
  • Links aus Linknetzwerken
  • Linkposition (Footer-Links, Linklisten, Sitewide-Links)
  • Links von gehackten Webseiten
  • Linkkauf/Linktausch zur PageRank-Vererbung
  • Linkherkunft (.ru Links, viele Links aus fremden Ländern)
  • Verhältnis Follow/Nofollow Links
  • Verhältnis Startseiten-/Deeplinks
  • Unnatürliche PageRank-Verteilung eingehender Links
  • Diversifikation der Linkquellen (Redaktionelle Seiten, Foren, Blogs, Adressverzeichnisse,..)
  • Diversifikation der Whois-/Reg-Daten (Inhaber, Class-C, IP-Pop,…)
  • Themenrelevanz der linkgebenden Seite/Domain
  • Anzahl ausgehender Links auf der Quell-URL


3. Welche Kriterien machen nun aus einem Link einen guten Link?

Die einzelnen Kriterien, die Google bei der Bewertung eines Links heranzieht, sind natürlich wie die übrigen Rankingkriterien nicht vollständig bekannt bzw. können nur durch Tests und Vermutungen auf Ihren Einfluss genannt werden.

Indexierung
Die Quell-URL, auf welcher der Link eingebunden ist, muss natürlich in den Index aufgenommen werden. Bei nachträglichen Änderungen muss der Crawler die Seite neu gecrawlt haben, um von der Existenz des Links zu erfahren.

Follow/Nofollow
Lediglich Verlinkungen, die nicht mittels Nofollow entwertet wurden, können PageRank an die Ziel-URL vererben. Dennoch kann ein NoFollow-Link positive Auswirkungen auf das Ranking aufweisen und gehört somit zu jedem natürlichen Linkprofil dazu.

Page Rank
Der Page-Rank der linkgebenden URL bzw. Domain gibt einen Hinweis auf die Stärke der verlinkenden Seite. Eine Domain besitzt üblicherweise viele Links mit PR 0 und wenige mit einem hohen Page-Rank bis zu 10.

Trust Rank
Neben der reinen Quantität der eingehenden Backlinks sollte jede Domain Verlinkungen von einigen Autoritätswebseiten besitzen. Diese können aus der eigenen Branche stammen oder von allgemeinen Autoritäten (Verlage, Magazine, Hochschulseiten, staatliche Webseiten,…)

Ankertext (Anchortext/Linktext)
Der Ankertext der eingehenden Backlinks kann Google das Thema der Zeilseite mitteilen. Dieser Faktor war in der Vergangenheit ziemlich wichtig für das Ranking zu diesem bestimmten Keyword, wurde jedoch gerade bei dem Penguin-Update am härtesten Abgestraft. Das Linkprofil sollte im Bezug zur Branche immer natürlich aussehen und überwiegend aus Brand-, URL-, non descriptive- und sonstigen Kombinationen von Ankertexten bestehen.

Themenrelevanz
Im Hinblick auf die Seriosität einer Empfehlung ist eine Verlinkung von einer themengleichen Webseite/URL höher einzustufen, als eine Empfehlung von themenfremden Webseiten. Hierzu zählt auch der Faktor CoCitation, welcher in der Zukunft immer wichtiger werden dürfte. Steht der Unternehmensname bzw. der Link in der Nähe eines relevanten Keywords, so kann Google dies in die Bewertung der Relevanz zu diesem Suchbegriff einbeziehen.

Mentions
Sollte Google eine Empfehlung als verlinken Text, nicht verlinkte URL oder reine Erwähnung eines Unternehmensnamen unterschiedlich beurteilen? Meiner Meinung nach würde dies keinen Sinn machen. Wenn Google diesen Faktor nicht bereits in die Bewertung mit einfließen lässt, dann wird dieser Faktor in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

Linkposition
Bestimmte Linkpositionen wie Footer-Links, Sitewide-Links oder Linklisten waren in der Vergangenheit ein gutes Indiz für Kauflinks bzw. Linktausch. Somit sollte man auf eine Verlinkung aus redaktionellen Inhalten achten bzw. in natürlich wirkenden Linkempfehlungen/Quellenangaben.

Traffic
Zusammenhängend mit der Stärke einer Webseite und die Position des Links, kann Google durch die Vielzahl seiner Daten (Google Analytics, Google Toolbar, Chrome Browser etc.) den Traffic, der über einen Link zustande kommt, in die Bewertung mit einbeziehen. Der PageRank-Algorithmus versucht Dokumente im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit hin zu bewerten, nach der ein User bei dem Surfen auf die verlinkte URL  gelangt. Durch die immer größer werdende Datenmenge hat Google jetzt nun die Möglichkeit, ein genaues Abbild der Userbewegungen zu erhalten.

Linkpopularität der Quell-URL/-Domain
Je besser bzw. stärker die linkgebende URL/Domain selbst ist, desto größer ist auch die Linkpower bzw. der Trust, der an die Ziel-URL vererbt wird.

Rate neu eingehender Links
Genauso wichtig, wie die regelmäßige Erstellung von neuem Content, sollte auch die Rate der neu eingehenden Backlinks berücksichtigt werden. Um Google das Signal einer stets aktuellen und hochwertigen Webseite zu liefern, sollten im Verhältnis von neuen Inhalten, ebenso neue und hochwertige Backlinks, Mentions etc. entstehen.

Author Rank
Mit dem Author Tag und der Verknüpfung von Inhalten mit Personen, bekommt Google sehr gute Informationen darüber, welcher Author eine Authorität in welchen Themengebieten ist. Somit kann es zukünftig wichtiger werden, wer einen Artikel inkl. Empfehlung veröffentlicht hat, statt auf welcher Domain dieser Artikel veröffentlicht wurde.

 

4. Wie kann der Prozess einer Linkbuilding-Kampagne aussehen?

Jeder kann mal den ein oder anderen Link für die eigene Webseite aufbauen. Langfristig erfolgreich und vor allem effizient geht dies jedoch nur durch die richtigen Prozesse und skalierbare Vorgehensweisen.

 

1)      Zieldefinition: Definition der Themenbereiche und Ziel-URLs
Wichtig bei der Umsetzung von Linkbuilding-Maßnahmen ist, dass man sich von Beginn an richtige und realistische Ziele setzt. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass man sich je nach Budget auf ca. 5-15 Ziel-URLs fokussiert, um gerade bei großen Webseiten nicht den Überblick zu verlieren. Bei der Auswahl der zu optimierenden Themen/URLs ist stets auf das Verhältnis von Startseiten und Deeplinks zu achten. Ziel einer Linkbuilding Kampagnen kann es sein, die gesamte Link-/Domainpopularität der Domain zu erhöhen oder nur Verlinkungen von wenigen speziellen Webseiten zu erreichen.

2)      Recherche: Keyword-/Themenrecherche
Nachdem die Ziele definiert wurden, liefert eine ausführliche Keywordrecherche, die ohnehin Bestandteil jeder im Vorfeld stattgefundenen OnPage-Analse sein sollte, alle relevanten Themen/Keywords einer URL, welche im Anschluss wichtige Informationen für die Influencer-Recherche und Content-Erstellung liefert.

3)      Wettbewerbsanalyse:
Nachdem man alle relevanten Keywords ermittelt hat, sollte man sich die genaue Konkurrenz zu den anvisierten Keywords anschauen. Wie viele Links besitzt die Konkurrenz und in welcher Qualität? Von welchen Quellen kommen die Verlinkungen? Warum und auf welchen Content haben die Linkquellen verwiesen? Wie sieht ein natürliches Linkprofil in der eigenen Branche aus? Welche Vorgehensweisen verwenden Wettbewerber? Außerdem liefern Linkbuilding-Tools eine Vielzahl von eingehenden Backlinks zur Konkurrenz, welche entsprechend „nachgebaut“ werden können.

 4)      Strategie:
Nachdem wir nun das genaue Themenumfeld kennen und genau wissen, was Google in dem angestrebten Markt als natürliches Linkprofil ansieht, muss darauf aufbauend eine effektive Linkbuilding-Strategie definiert werden. Meine Empfehlung (je nach Budget und Kunde) ist eine Kombination aus Content-Marketing und manuellen Linkaufbaumaßnahmen. Somit kann eine für Google saubere und für den Kunden effektive Linkstrategie umgesetzt werden.

 5)      Influencer-Recherche:
Sobald wir alle relevanten Keywords, Wettbewerber und die zu den Zielen passende Strategie definiert haben, können wir mit der Recherche der potentiellen Linkquellen beginnen. Themenbereiche, Quellen etc. liefern die Ergebnisse aus den oben genannten Punkten.

 6)      Durchführung:
Je nach der im Vorfeld definierten Strategie, geht es nun an die Umsetzung der Linkbuilding-Kampagne. Das Content-Marketing besteht zum großen Teil aus der Ideengenerierung, Content Erstellung und dem Seeding Prozess. Bei dem manuellen Linkaufbau hingegen bezieht sich der Aufwand überwiegend auf das Kontaktieren und die Kommunikation mit anderen Webseitenbetreibern, das fixen von Broken-Backlinks, Schaffung von Synergien innerhalb des Unternehmens, Auffinden von relevanten Verzeichnissen, welche von der Zielgruppe bei der Recherche genutzt werden etc.

Bei dem manuellen Linkaufbau sollte jedoch darauf geachtet werden, dass lediglich saubere und sinnvolle Linkquellen sowie Vorgehensweisen genutzt werden. Bei jeder Verlinkung/Erwähnung sollte man sich die Frage stellen, ob dieser Link auch Sinn machen würde, wenn dieser nicht für das Google Ranking wichtig wäre. Kann man diese Frage mit JA beantworten, dann lohnt sich der Zeitaufwand für diese Quelle und auch Google wird nichts gegen diese Verlinkung einzuwenden haben.

 7)      Monitoring, Reporting und Qualitätssicherung:
Keine Zielsetzung ohne Monitoring und Kontrolle! Um die Effizienz und die Zielerreichung von Linkbuilding-Kampagnen bewerten zu können und wichtige Rückschlüsse für Optimierungen neuer Kampagnen gewinnen zu können, muss von Beginn an ein ausführliches Monitoring und Reporting aufgesetzt werden. Dazu zählt u.a. das Keywordmonitoring, Erfassen aller aufgebauten Backlinks ( Social Mentions etc.), Linkmonitoring und eine Qualitätssicherung, welche alle relevanten Kriterien eines natürlichen Linkprofils im Auge behält. Um die Ergebnisse und die Arbeitsweise transparent zu machen, sollte der Kunde immer ein Reporting der aufgebauten Verlinkungen erhalten.

 

5. Linkbuilding Vorgehensweisen:

 

Nachdem wir nun wissen, warum Linkbuilding wichtig ist, welche Kriterien aus einem Link einen guten Link machen und wie der Prozess einer Linkbuilding Kampagne aussehen kann, bleibt die Frage nach den Möglichkeiten, die Anzahl und Qualität der eingehenden Verlinkungen zu erhöhen.

Zum aktuellen Zeitpunkt zu sagen, dass Content Marketing das einzig wahre Mittel für den Linkaufbau ist, wäre meiner Meinung nach heuchlerisch und  würde in der Praxis weder erfolgreich, noch kosteneffizient im Hinblick auf das verwendete Linkbuildingbudget sein.
Zum einen sind weder die Unternehmen, noch die Agenturen soweit, dass jede Content Marketing Aktion ausreichend starke Backlinks zielgerichtet auf spezielle Landingpages entstehen lässt und zum anderen ist der Google Algorithmus aktuell noch gar nicht darauf ausgelegt, dass man nur durch die Erstellung guter Inhalte sein Suchmaschinenranking zu bestimmten Keywords verbessern kann.
Davon abgesehen, würde man als Unternehmen viele Potentiale verschenken, wie z.B. sinnvolle Kooperationen, Erwähnungen auf Seiten, welche in der Top10 zu den angestrebten Keywords/Themen ranken, die Erwähnung in relevanten Branchenbüchern, welche die Zielgruppe bei der Recherche verwendet usw.

Aus den oben genannten Gründen empfehle ich daher, dass Linkbuilding Budget auf Content Marketing Maßnahmen und (saubere) manuelle Linkaufbaumaßnahmen aufzuteilen. Somit hat man die Möglichkeit, einen sauberen, nachhaltigen und effektiven Linkaufbau gewährleisten zu können und die Budgets immer weiter in Richtung Content Marketing zu verschieben.

Sind Content Marketing Kampagnen sorgfältig geplant, so sind diese meist effektiver als die Verwendung des Budgets für den bisher üblichen Linkkauf. Für das gleiche Budget können meist mehr Links, in höherer Qualität und vor allem sauber für die Suchmaschinen aufgebaut werden. Außerdem hat man den Vorteil, dass das Geld für die Erstellung hochwertiger Inhalte für die eigene Webseite genutzt wird, sowie viele weitere Vorteile besitzt: PR, Aufbau einer Marke, Traffic, Social Mentions, Kundenbindung etc.

 

6. Fazit:

Wir sollten alle versuchen den Qualitäts-Bemühungen von Google zu folgen. Warum? Weil es für EUCH Sinn macht! Durch die alten Linkbuilding-Maßnahmen und Erfahrungen haben wir gelernt,

  • was für Google und den User wertvolle Links sind
  • wie man Recherche- und Seedingprozesse skaliert
  • wie wir themenrelevante Webseiten im Netz finden
  • wie man Webseitenbetreiber überzeugt, auf die eigene Webseite zu verlinken
  • welche Inhalte Webmaster gerne verlinken
  • warum die Konkurrenz verlinkt wird (und man selbst nicht)
  • dass Webseitenbetreiber irrelevante Verlinkungen löschen
  • dass Verlinkungen auf gute Inhalte gerne und kostenlos gesetzt werden
  • dass man Linkkooperationen in langfristige Kooperationen umwandeln kann
  • dass über sinnvolle Verlinkungen qualitativer Traffic und Sales entstehen
  • dass man über Linkanfragen sehr interessante und coole Menschen kennen lernt!

Quelle: http://meish.org

Nutzt also die Chance und versucht alle eure Bemühungen in sinnvolle Linkbuilding-Maßnahmen, mit guten Inhalten/Produkten zu investieren. Wenn sich diese Arbeit für euch lohnen würde, auch wenn sich durch den Link das Ranking nicht verändern würde, dann seid ihr auf dem richtigen Weg!

Jeder der euren Link sieht, sollte Lust bekommen ihn anzuklicken, den Inhalt zu lieben, ihn zu verbreiten, sich auf eure weiteren Inhalte freuen und eure Webseite positiv in Erinnerung behalten!

In diesem Sinne: „Happy Linkbuilding“ und ich freue mich auf eure Kommentare!

Linkbuilding Lesestoff + Videos:
http://www.seomoz.org/ugc/47-resources-to-carry-your-link-building-through-2013
http://searchenginewatch.com/article/2195076/88-Content-Creation-Ideas-for-Better-Business-Blog-Posts-Images-or-Videos
http://justinbriggs.org/33-links-and-how-to-get-them
http://www.iacquire.com/pdf/noob-guide-to-link-building.pdf
http://www.seomoz.org/blog/the-ultimate-guide-to-advanced-guest-blogging
http://kaiserthesage.com/creative-link-building-resources/
http://pointblankseo.com/creative-link-building-2
http://www.linkbuildingbook.com/link-building-resources.html
http://ontolo.com/link-building
http://www.distilled.net/store/ll-2013-videos/
http://searchengineland.com/library/how-to/how-to-links

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24 Kommentare

Eren schrieb am 26. Mai, 2013 @ 9:51

“Sind Content Marketing Kampagnen sorgfältig geplant, so sind diese meist effektiver als die Verwendung des Budgets für den bisher üblichen Linkkauf.”

Das muss sich in der Praxis noch zeigen. Viele bieten Content Marketing an, unterschätzen jedoch ungemein das Seeding, denn man hat nicht mal auf die Schnelle ein entsprechendes Netzwerk an Influencern aufgebaut. Besonders schwierig wird es dann, wenn man den üblichen SEO-Dunstkreis verlassen hat und wirklich branchenunabhängig “Influencer” erreichen möchte. Des Weiteren müssen branchenspezifische “Influencer” nicht immer die höchste – relevante – Reichweite haben.

In der Summe hast Du natürlich recht, allerdings bin ich der Meinung: der ganzheitliche Content Marketing-Ansatz ist aktuell mit dem herkömmlichen Linkkauf, Linkmiete bzw. Linkaufbau nicht vergleichbar. – Leider!

Richtig ist, dass wir SEOs das “Content Marketing” für uns entdeckt haben. Richt ist auch die Entscheidung auch diesen Ansatz in der Optimierungsstrategie im Detail zu berücksichtigen. Allerdings sollte man den Aufwand keineswegs unterschätzen.

Viele Grüße

Eren

Hildegard Fuchs schrieb am 26. Mai, 2013 @ 11:31

Linkaufbau wird an jeder virtuellen Ecke angeboten. Angebote wie “wir bringen Sie auf die erste Seite” oder gar “wir bringen Sie auf Platz 2 bei G.” habe ich fast täglich in der Post. In allen ist vom Aufbau “hochwertiger Links” die Rede.
Es ist vor allem für Laien extrem schwierig, den “Richtigen” zu finden, der das Konzept des Linkaufbaus und dessen Umsetzung erfolgreich (und möglichst auch noch bezahlbar) in die Hand nimmt. Hier dürften vor allem kleine Firmen Schwierigkeiten haben, ihr Budget effektvoll einzusetzen bzw. einsetzen zu lassen.
Da auch die Meßbarkeit der Erfolge (oder auch der nicht-Erfolge) für den Laien problematisch ist, wird manche kleine Firma nach möglicherweise vergeblichen Versuchen mit weniger erfolgreichen Linkbuildern lieber weiter in den SERPS dümpeln, als noch einmal ihr Geld zu riskieren.
Schade, daß sich so viele selbsternannte “Experten” tummeln und das Vertrauen zu den wenigen Könnern stören.

Christian Neubauer schrieb am 27. Mai, 2013 @ 9:34

@Eren: Sicherlich steckt die Verwendung von Content Marketing Maßnahmen in der SEO Branche bzw. für den Linkaufbau noch in den Kinderschuhen. Jedoch zeigen einige umgesetzte Beispiele, dass diese Vorgehensweisen häufig effektiver und kostengünstiger sind. Viele Links lassen sich nur durch gute Inhalte aufbauen und für die Verlinkung muss hier kein Geld mehr fließen. Bei der Betrachtung der Kosten würde ich auch immer die Content-Erstellund und das Seeding trennen. Content-Erstellung ist für mich eine Investition in die Inhalte einer Seite und somit sollte das Budget eher im Bereich des Content Management angesiedelt werden. Influencer-Recherche und Seeding sind dann der eigentliches Teil des Linkaufbaus und diesem werden dann die entsprechenden Kosten zugeschrieben. Aber du hast auf jeden Fall recht, dass man hier auch nicht zu eng kalkulieren sollte und einiges an Aufwand bedeutet.

@Hildegard: Ja, dass ist in der SEO-Branche ein großes Problem, dass hier viele minderwertige Dienstleistungen anbieten und man somit das gesamte Ranking einer Domain riskiert. Gerade kleine Unternehmen sollten sich meiner Meinung nach von einer seriösen Agentur beraten lassen, wie man hier am besten mit einem schmalen Budget startet. Einige Linkaufbaumaßnahmen können gerade am Anfang auch von den Unternehmen selbst umgesetzt werden. Haben sich die ersten Erfolge eingestellt und gehen die Linkquellen zu ende, dann sollte man eine spezialisierte SEO Agentur beauftragen. Dass dies dann auch ein wenig Geld kosten wird, sollte im Anbetracht des teilweise hohen Aufwands und dem Spezial-Know-How klar sein. Dies ist schließlich der Unterschied zwischen den 100 Links für 5 Euro und den Linkbuilding Kampagnen über 1000 Euro/Monat.

olaf kopp schrieb am 27. Mai, 2013 @ 10:56

Ich finde den größten Trugschluss bei der Diskussion… Inbound- und Content-Marketing als Teil von SEO zu sehen. Das ist aber typisch für Argumentationen aus der SEO Szene. Langsam sollten SEOs mal einsehen, dass sie nicht Mittelpunkt des Marketing Universums sind, sondern nur ein Teil davon … Der Effekt von guten Content- und Inbound-Marketing sind zwar auch Rankings und steigende Sichtbarkeit, aber mindestens genauso wichtig sind die Auswirkung auf das Branding und die Reputation der Marke selbst, was zu einer überproportionalen Verbesserung der Abschlussrate führt… Backlinks sind hier wieder nur ein Teil. Just my 2 cents …

Christian Neubauer schrieb am 27. Mai, 2013 @ 11:09

Hallo Olaf,

ich denke, da hast du mich falsch verstanden. Ich habe nicht behauptet, dass Inbound Marketing oder Content Marketing ein Teil von SEO sind. Content Marketing und SEO sind meiner Meinung nach zwei Teilbereiche des Inbound Marketings und es gilt alle Marketing-Maßnahmen optimal für SEO zu nutzen. (Das ist nunmal der Job eines SEOs 😉 )
In diesem Artikel ging es ja weder um das Thema Content Marketing, noch um Inbound Marketing allgemein. Sondern lediglich darum, wie man in Zukunft Backlinks aufbauen sollte und in welche Richtung hier Budgets verschoben werden sollten.
Kann deine Argumente und die Diskussionen um das Thema bzw. auch die Benennung der Disziplinen vollkommen nachvollziehen und bin da voll auf deiner Seite. Falls der Artikel da etwas anderes ausgedrückt hat, dann habe ich mich wohl falsch ausgedrückt.

Beste Grüße
Christian

olaf kopp schrieb am 27. Mai, 2013 @ 11:24

ging mir eher um die Diskussionen und die vielen Statements aus der SEO Szene in den letzten Monaten, weniger direkt auf deinen Artikel … aber jetzt schreib ich da mal selbst was zu 🙂 all good

Christian Neubauer schrieb am 27. Mai, 2013 @ 11:31

Ja, da gebe ich dir recht, dass in der SEO Szene schnell was aufgeschnappt wird und dann ohne zu überlegen alles ungefiltert verbreitet wird, ohne die Sachen erst einmal selbst zu hinterfragen und bis zum Ende zu denken. Genau diese SEOs werden aber auch ein mächtiges Problem in der Zukunft haben und werden den Umschwung zu richtigen Marketing-Kampagnen schwer schaffen. Aber diese ganzen Diskussionen kennen wir SEOs doch von jeder kleinen Neuigkeit 😉
Da bin ich ja mal auf deinen Artikel gespannt:
“Die Abrechnung: SEO und der Mittelpunkt der Erde. by Olaf Kopp ” 😉

Eren schrieb am 27. Mai, 2013 @ 19:15

Hey Christian,

auch wir machen diese Erfahrungen, daher kann ich Dir zustimmen. Allerdings erfordert dies entsprechende Kompetenzen, Zielstrebigkeit, Ausdauer und Geduld. Diese Fakten gehen bei der derzeitigen Euphorie um “Content Marketing” etwas unter.

@Olaf
“Ich finde den größten Trugschluss bei der Diskussion… Inbound- und Content-Marketing als Teil von SEO zu sehen.”

Why not? Wo steht geschrieben, dass auch SEOs Ihre Leistungen nicht ganzheitlich anbieten dürfen? Solange die Kompetenzen vorhanden sind – z. B. in dem man ein entsprechendes Team aufbaut – waurm sollte dies nicht ein Bestandteil der ganzheitlichen Suchmaschinenoptimierung sein dürfen?

In einem ganzheitlichem Online-Marketing-Mix spielt SEO und SEM eine signifikante Rolle, Vorraussetzung ist der ganzheitliche Ansatz der jeweiligen Disziplinen.

Viele Grüße

Eren

olaf kopp schrieb am 27. Mai, 2013 @ 19:31

Ganzheitlichkeit befürworte ich übrigens auch, aber nicht unter dem Begriff ganzheitliches SEO.

Eren schrieb am 27. Mai, 2013 @ 19:55

“Doch Content-Marketing ist nicht SEO. Content-Marketing ist Unternehmenskommunikation, Marketing und PR mit SEO-Effekten.”

^^ Absolut richtig. Dennoch: warum sollte es nicht ein Teil der SEO-Disziplin angesehen werden? Ich erlebe regelmäßig die Arbeit von “klassischen” Werbe- bzw. PR-Agenturen. Ehrlich? Bei einigen scheint das Internet und die Potenziale noch nicht angekommen zu sein. Wenn ich mir einige Kampagnen anschaue, dann wird mir echt schwummerig.
Die Fähigkeiten und Erfahrungen eines SEOs können bestimmte Aktionen/Kampagnen tatkräftig unterstützen und signifikant fördern. Diese Synergie ist es doch gerade, was Content Marketing aktuell (und auch zukünftig) so wertvoll macht.

“ein Zitat aus meinem gerade geschriebenen Beitrag, der einigen SEOs nicht schmecken wird. Aber nen bisschen provozieren soll ja wohl erlaubt sein :-)”

Sehr gern…! 🙂

Viele Grüße nach Hannover

Eren

olaf kopp schrieb am 27. Mai, 2013 @ 21:48

“Die Fähigkeiten und Erfahrungen eines SEOs können bestimmte Aktionen/Kampagnen tatkräftig unterstützen und signifikant fördern. Diese Synergie ist es doch gerade, was Content Marketing aktuell (und auch zukünftig) so wertvoll macht.” unterschrieben …

Eren schrieb am 27. Mai, 2013 @ 22:01

Ich mag es mit Dir “virtuell” zu schnacken… Bei der nächsten Veranstaltung würde ich mich freuen, wenn wir uns mal persönlich kennenlernen.

Bis dahin alleseits gute Geschäfte (Christian, Dir und dem Team von Ranking-Check natürlich auch).

Cya.

Christian Neubauer schrieb am 28. Mai, 2013 @ 9:47

Freut mich, wenn unsere Blogbeiträge zu solchen lebhaften Diskussionen führen 😉 Zeigt ja, dass sich aktuell einiges tut und es einiges an Klärungsbedarf gibt. Die Zeit wird es wie immer mit sich bringen.

Ich bin aber auch ganz klar der Meinung, dass SEO nur ein Bereich von vielen ist und sich keine Disziplin wichtiger halten sollte, als die andere. Das gilt für alle Bereiche. Das SEO eine hohe Darseinsberechtigung hat und jeder stolz auf seine Arbeit sein kann, der Meinung bin ich schon. Jedoch sollten alles SEOs ihren Job als eine Art Schnittstelle zwischen den vielen anderen wichtigen Bereichen sehen und nur so wird es zukünftig erfolgreich sein und auch ohne “manipulativen” Techniken gute Rankings und wertvollen Traffic über die Suchmaschinen geben.

Freue mich auf weitere Meinungen!

Susi schrieb am 29. Mai, 2013 @ 16:52

Das war ein Artikel der wirklich gut war.
@Christian Neubauer
Die meisten Agenturen geben aber keine Tipps, wie man als kleines Unternehmen selbst was tun kann. Statt dann mal ne Stunde oder 2 als Beratung in Rechnung zu stellen und dem Kunden zu erklären wie er selbst was kleines reissen kann wollen se lieber alles selbst machen und den Kunden in Rechnung stellen.

Christian Neubauer schrieb am 29. Mai, 2013 @ 17:44

@Susi: Als Agentur bekommt man natürlich eine Menge E-Mails im Monat, bei denen Webmaster nur schnell ein paar kostenlose Infos abgreifen möchten. Um diese Anfragen abzuarbeiten, benötigt man natürlich einige Resourcen, die nicht jede Agentur bereithalten kann/möchte. Ich denke aber, dass die SEO Szene da sehr offen mit Informationen ist im Vergleich zu anderen Branchen und dass gerade in SEO Foren einem schnell weitergeholfen wird. Am besten How-Tos oder seriöse Quellen für das jeweilige Problem geben lassen, dass man hier nicht auf irgendwelchen unseriösen Seiten landet.

hscm schrieb am 1. Juni, 2013 @ 16:32

Da ich gerade einen neuen Blog habe, beginne ich mal mich in das Thema einzulesen. Den Artikel habe ich zweimal gelesen und da ist mir spontan klargeworden, dass sich ein google konformes Linkbuilding wohl nur für grosse Webseiten lohnt, die auch mit ihrer Webseite Geld verdienen. Das Linkbuilding ist ja ganz schön aufwändig.

Stellan schrieb am 3. Juni, 2013 @ 12:35

@Christian: Ich sehe das “Problem” weniger bei den SEOs als vielmehr bei den Kunden, für die wir SEOs arbeiten. Wie erklärts du deinem Kunden, dass er sehr kostenintensive Strukturen aufbauen und Maßnahmen einleiten sollte, die erst in absehbarer Zeit ihre Wirkung entfalten und dauerhaft mit viel Aufwand verbunden sind, während die Konkurrenz die Google Guidelines mit Füßen tritt, trotzdem die SERPs dominiert und dafür sogar weniger Budget investieren muss? Mit Vernunft und Weitsicht zu argumentieren, hilft da meistens nicht viel – denn die Ergebnisse (Rankings/Conversions/Umsätze) müssen erreicht werden, besser gestern als heute. Nur selten hat man das Glück, dass die Verantwortlichen in einem Unternehmen die Notwendigkeit und die Vorzüge des “echten Search Marketings” verstehen und bereit sind, diesen steinigen aber richtigen Weg zu beschreiten.

Christian Neubauer schrieb am 3. Juni, 2013 @ 14:10

@Stellan: Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Das ist auch ein Problem, mit dem wir öfters konfrontiert werden. Wir versuchen dieses Problem immer frühzeitig mit dem potentiellen Kunden zu besprechen und weisen ihn direkt im ersten Gespräch darauf hin, dass wir einen Marathon vor uns haben und keinen Sprint. Hier kann man nur durch erste Erfolge z.B. durch OnPage/Title-Optimierungen aufzeigen, dass mit kleinen Mitteln bereits Ergebnisse sichtbar sind. Wenn das Vertrauen dann gewachsen ist, dann vertraut der Kunde einem auch in Sachen Linkbuilding.
Versteht der potentielle Kunde die Gefahren nicht, dann würde ich ganz klar von einer Zusammenarbeit abraten. Diese würde weder dem Kunden, noch der Agentur langfristig helfen.
Was die Budgets für hochwertigen Linkaufbau angehen, so hat Google uns ja mit dem Penguin Update die besten Argumentationshilfen geliefert, um den Kunden von hochwertiger Arbeit zu überzeugen.

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