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hreflang: Die 9 häufigsten Fehler und „Hall of fame“

Anfang 2014 haben wir uns erstmals auf die Suche nach deutschen Websites gemacht, die das hreflang-Attribut komplett korrekt einsetzen. Wir sind damals leider nicht fündig geworden (!), haben aber eine ganze Reihe von Fehlern gefunden, die sich bei vielen Websites wiederholen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, hier auf die häufigsten Fehler hinzuweisen und außerdem eine „Hall of fame“ mit guten Beispielen zu erstellen.

Heute ist es wieder mal Zeit für eine aktualisierte Version dieses Artikels. Aus den 5 häufigsten Fehlern, die in der Originalversion des Artikels vorkamen, sind 9 geworden. Man könnte deshalb jetzt denken, dass es mit der Einbindung von hreflang in Deutschland schlimmer wird anstatt besser.

Dem ist aber nicht so!

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe deutscher Websites, die hreflang richtig (oder zumindest fast richtig) einsetzen. Unsere hreflang-„Hall of fame“ am Ende dieses Artikels ist inzwischen ganz schön angewachsen und wurde nun mit weiteren Detailinformationen zu den einzelnen Websites angereichert.

Update vom 24.03.2016: Am 17.03.2015 habe ich auf der SMX München gemeinsam mit Ralf Ohlenbostel von Zalando eine Session über hreflang gehalten, an der auch John Mueller von Google als Zuhörer teilgenommen hat. In der anschließenden Diskussionsrunde hat John einige interessante Beiträge geleistet und nach der Session Informationen mit mir geteilt, die mir noch nicht bekannt waren und die mich dazu gebracht haben, diesen Artikel anzupassen und zu erweitern. Worum es genau ging, könnt ihr hier nachlesen. Der Rest dieses Artikels ist bereits entsprechend angepasst.

Hier könnt ihr euch die Folien von der Session anschauen:

Im Folgenden seht ihr ein Video zu diesem Artikel, das im Sommer 2015 aufgenommen wurde und an einigen Stellen leider nicht mehr ganz aktuell ist. Lest am besten alles noch einmal im Artikel nach!

So, jetzt geht es endlich los mit dem eigentlichen Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

Inhaltsverzeichnis

Pflichtlektüre zum Einstieg ins Thema „hreflang“

Wer sich mit hreflang noch gar nicht auskennt, dem empfehle ich zunächst die Lektüre der offiziellen hreflang-Vorgaben von Google. Diese sind aber offenbar so undeutlich formuliert, dass viele Webmaster bei der Umsetzung Fehler machen.

Abhilfe schaffen kann dabei der Guide zur Einbindung von hreflang von Sistrix, der mehr ins Detail geht und sehr anschaulich erklärt, wie hreflang einzubinden ist.

Dieser Artikel hier richtet sich eher an Leser, die mit dem Thema „hreflang“ schon erste Erfahrungen gesammelt haben. Lest also bitte erst die Ressourcen von Google und Sistrix, wenn hreflang für euch noch Neuland ist.

Hier bei rankingCHECK haben wir ein ganzes Team von hreflang-Experten, und so sind in den letzten Jahren einige weitere interessante Artikel zu dem Thema entstanden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Internationale Ausrichtung mit hreflang-Tag in den GWMT
hreflang mit Screaming Frog überprüfen
SEO-Schnick-Schnack-Schnuck (Don’t mess with hreflang!)

Jetzt geht’s endlich los mit den neun häufigsten hreflang-Fehlern, die wir in der freien Wildbahn entdeckt haben!

Fehler Nummer 1: „Wir brauchen keine hreflang-Auszeichnungen“

Für meinen Geschmack fällt viel zu oft im gleichen Atemzug mit „hreflang“ der Begriff „Duplicate Content“. In den Köpfen vieler SEOs hat sich eingebrannt, dass hreflang dazu dient, Duplicate Content zu vermeiden, wenn man z.B. eine .de- und eine .at-Domain hat, die sehr ähnlich oder identisch sind. Klar, in diesem Fall kann hreflang helfen, es kann aber noch viel, viel mehr! In erster Linie ist die Funktion von hreflang, Google anzuzeigen, dass es von einem Inhalt mehrere Länder- oder Sprach-Versionen gibt, und wo sich diese befinden. So können verschiedene Versionen einer Website besser auseinandergehalten, aber auch besser einander zugeordnet werden. Die Implementierung von hreflang ist also auch schon dann wichtig, wenn man nur seine deutschsprachige Unternehmens-Website ins Englische übersetzt, oder wenn man mit seinem Online-Shop in die Niederlande expandieren will.

Merke: hreflang ist wichtig für deine Website, sobald du mehr als eine Sprach- oder Länderversion hast, ganz egal, um welche Sprachen oder Länder es sich handelt.

Fehler Nummer 2: hreflang nicht auf URL-Ebene implementiert

Viele Website-Betreiber machen bei hreflang alles richtig, vergessen dann aber, die Auszeichnungen auf URL-Ebene zu implementieren. Zugegebenermaßen kommmt das in den offiziellen Vorgaben von Google nicht ganz deutlich rüber, aber jede URL bekommt ihre eigenen Auszeichnungen! Um das zu verdeutlichen, zeige ich hier die Auszeichnungen für drei exemplarische URLs eines Online-Shops (Startseite, eine Kategorieseite, eine Produktseite), den es in Deutschland, Frankreich und Spanien gibt:

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/" hreflang="es-es" />

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/kategorie-1/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/categorie-1/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/categoria-1/" hreflang="es-es" />

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/produkt-1/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/produit-1/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/producto-1/" hreflang="es-es" />

Merke: hreflang funktioniert auf URL-Ebene, jede URL bekommt also ihre eigenen Auszeichnungen. Wenn das für alle URLs ein zu großer Aufwand ist, kann man sich auch einfach auf die wichtigsten Einstiegsseiten für organischen Traffic beschränken. Für sehr große Websites empfiehlt es sich eventuell, die hreflang-Auszeichnungen in der Sitemap anstatt im Quellcode zu platzieren. In der „Hall of fame“ am Ende dieses Artikels findet ihr auch ein Beispiel für eine hreflang-Einbindung in der Sitemap.

Fehler Nummer 3: Selbstreferenzierung vergessen

Ein wichtiger und oft vergessener Punkt ist, dass URLs nicht nur mit hreflang-Attributen, die auf die anderen Sprachversionen verweisen, ausgezeichnet werden, sondern auch immer mit einem Attribut, das auf die URL selbst verweist. Um das Beispiel von oben wieder aufzugreifen: Auf den drei Startseiten werden jeweils diese drei Zeilen im <head>-Bereich eingebunden:

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/" hreflang="es-es" />

Auf den drei Versionen der „Kategorie 1“-Seite sollten sich diese drei Zeilen befinden, und so weiter…

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/kategorie-1/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/categorie-1/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/categoria-1/" hreflang="es-es" />

Merke: Jede URL muss zusätzlich zu den Verweisen auf die anderen Sprachversionen einen Verweis auf sich selbst enthalten. Ein großer Vorteil davon ist, dass es die Auszeichnungen wesentlich einfacher und übersichtlicher macht, da alle Sprach- bzw. Länder-Versionen einer URL exakt dieselben Auszeichnungen erhalten.

Fehler Nummer 4: Falsche Sprach- und Länder-Kürzel

SEOs und Website-Betreiber werden gern kreativ, wenn es um die Auswahl der verwendeten Sprach- und Länder-Kürzel in hreflang-Auszeichnungen geht. Auch wenn Kreativität eine gute Eigenschaft ist, ist es in diesem speziellen Fall wichtig, sich ganz genau an die Vorgaben von Google zu halten: Für Sprachen werden ISO-639-1-Codes verwendet, für Länder ISO-3166-1-alpha-2-Codes.

Hier einige Klassiker:
– en-uk gibt es nicht. Der korrekte Länder-Code für das Vereinigte Königreich ist gb.
– en-eu gibt es auch nicht, weil „eu“ kein Ländercode ist. hreflang-Auszeichnungen gibt es nur für Länder, nicht für Kontinente oder Subkontinente. Eine alternative sind generische Sprachversionen (mehr dazu unter Fehler 5) oder Mehrfachauszeichnungen einzelner URLs mit mehreren Ländercodes (mehr Infos dazu habe ich hier veröffentlicht: Multiple hreflang tags can point to one URL).
– cz-cz für eine tschechische Website-Version ist naheliegend, korrekt ist allerdings cs-cz. Der Ländercode für Tschechien ist zwar cz, der Sprachcode für Tschechisch lautet allerdings cs.

Merke: Immer gegenchecken, dass man gültige Codes verwendet, sonst ist die ganze Mühe umsonst!

Fehler Nummer 5: Keine generischen Sprachversionen

Die Definition eines Landes ist in hreflang-Auszeichnungen optional! Nutzt man ccTLDs (Länderdomains), ordnet Google diese immer automatisch dem entsprechenden Land zu. In diesem Fall sollte man, wie im oben aufgeführten Beispiel mit dem Shop in Deutschland, Frankreich und Spanien, das Land auch mit aufführen, um konsistent zu bleiben. Setzt man gTLDs (generische Domains wie .com oder .net) ein, empfiehlt es sich allerdings, in bestimmten Fällen auf die Definition eines Landes für eine Version seiner Website zu verzichten, um mehr Nutzer zu targeten.

Um das zu verdeutlichen, spinnen wir das Beispiel unseres Shops ein wenig weiter: Die Umsätze in Deutschland, Frankreich und Spanien sind super und wir wollen deshalb international expandieren. Unsere Lieferkosten sind gering und es gibt keine Handelsembargos und weltweit eine Nachfrage nach unserem Produkt, also entschließen wir uns, zukünftig in alle Länder zu liefern. Aber wie können wir das online umsetzen? Müssen wir jetzt 100 weitere ccTLDs registrieren und pflegen?

In diesem Fall und in vielen weiteren Fällen, in denen man Nutzer in einer Vielzahl von Ländern anspricht, empfiehlt sich der Einsatz von generischen Sprachversionen. In unserem Beispiel verwenden wir also eine generische .com-Domain und bilden dort die Sprachversionen, die wir bereits haben, sowie eine neue englischsprachige Version ab. Die drei ccTLDs behalten wir allerdings bei, da sie in den jeweiligen Ländern sehr gut performen.

Mit den generischen Versionen können wir nun eine Vielzahl Nutzer erreichen: Mit der deutschsprachigen .com-Version sprechen wir unter anderem Nutzer in Österreich und der Schweiz an, Französisch und Spanisch sind Amtssprache in zusammen ca. 60 Ländern, Englisch ist offizielle Sprache in weiteren 50 Ländern und außerdem weltweite Handels- und Internet-Sprache.

Die hreflang-Auszeichnungen für die Startseite aller Versionen sehen dann so aus:

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/" hreflang="es-es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/de/" hreflang="de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/fr/" hreflang="fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/es/" hreflang="es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/en/" hreflang="en" />

Google weiß nun, dass es zusätzlich zu den bereits bekannten und gut rankenden Versionen auf der .de-, .fr- und .es-Domain auch noch Inhalte gibt, die sich an alle Nutzer weltweit richten und wird diese in den entsprechenden SERPs anzeigen. Zusätzlich signalisieren wir Google auch noch, dass es eine neue Version für englischsprachige Nutzer auf der ganzen Welt gibt.

Wenn ihr eure internationale SEO-Performance verbessern möchtet, solltet ihr euch eingehend mit internationalen Domainstrategien beschäftigen. Hier etwas Lektüre zu dem Thema:

Case-Study: Bessere SEO-Performance mit internationalen Domains
How to choose the right international domain strategy

Merke: Es ist nicht zwingend erforderlich, immer ein Land zu targeten. Mit generischen Sprachversionen kann man weltweit sehr viele Nutzer erreichen.

Fehler Nummer 6: x-default vergessen

Viele internationale Websites setzen Geo-IP-Redirects oder Weiterleitungen auf Basis der Browsersprache ein. Im Falle unseres Online-Shops aus den vorhergehenden Beispielen könnte man z.B. einen Nutzer, der die URL http://www.shop.com/ aufruft, anhand der Kombination aus Browsersprache und IP direkt ins richtige Verzeichnis weiterleiten.

Alternativ könnte man auf der URL http://www.shop.com/ auch ein Menu platzieren, in dem der Nutzer seine Sprache und sein Land manuell auswählen kann. In beiden Fällen empfiehlt Google, diese Version seiner Seite als „x-default“ auszuzeichnen. Diese URL rankt dann für alle Nutzer, für die es aufgrund ihrer Sprache und ihres Landes keine passende Version gibt.

Mit integriertem „x-default“-Wert sehen die Auszeichnungen für unsere Startseiten dann so aus:

<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/" hreflang="x-default" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/" hreflang="es-es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/de/" hreflang="de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/fr/" hreflang="fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/es/" hreflang="es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/en/" hreflang="en" />

Der ursprüngliche und in den Vorgaben von Google formulierte Zweck von „x-default“ ist also, Startseiten, die Sprach- oder Location-basiert weiterleiten, oder die einfach nur ein Länder- oder Sprachwahlmenu enthalten, auszuzeichnen. Oft sieht man allerdings auch Auszeichnungen wie die folgende:

<link rel="alternate" href="http://www.example.com/" hreflang="x-default" />
<link rel="alternate" href="http://www.example.com/" hreflang="en" />
<link rel="alternate" href="http://www.example.com/de/" hreflang="de" />
<link rel="alternate" href="http://www.example.com/fr/" hreflang="fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.example.com/es/" hreflang="es" />

Hier wird eine URL-Variante, die bereits mit einer Sprache ausgezeichnet wurde, zusätzlich mit x-default ausgezeichnet, um Google zu signalisieren, dass diese Variante auch Nutzern anderer Sprachen angezeigt werden soll, für die keine eigene Version vorhanden ist. Googles offizielle Vorgaben und auch die W3C-Dokumentation zu hreflang lassen hier verschiedene Interpretationen zu. Die Frage, ob eine URL mehrere hreflang-Auszeichnungen erhalten darf, wird nicht klar beantwortet und hreflang-Experten sind sich bei diesem Thema nicht wirklich einig. John Mueller hat allerdings während der in der Einleitung dieses Artikels erwähnten SMX-Session bestätigt, dass Google diese Einbindung durchaus akzeptiert. Ich würde sagen: Einfach mal ausprobieren! Mehr Infos hier: Multiple hreflang tags can point to one URL

Merke: Wenn du ein Sprach-/Landeswahl-Menu auf einer Vorschaltseite platzierst, Geo-IP-Redirects verwendest, oder Weiterleitungen einsetzt, die auf der Browsersprache basieren, solltest du daran denken, das hreflang-Attribut mit dem Wert „x-default“ zu verwenden. Zusätzlich kann mithilfe von x-default eine beliebige Variante einer URL als Standard-URL für Nutzer festgelegt werden, deren Sprache oder Land auf der Website nicht repräsentiert sind.

Fehler Nummer 7: Nicht-existente URLs in hreflang-Tags verlinkt

Das hreflang-Tag hat Power. Deshalb sollte man nicht per hreflang auf URLs verlinken, die es nicht gibt. Dies passiert z.B. dann schnell, wenn man hreflang-Auszeichnungen automatisiert auf allen Unterseiten einbindet, aber nicht alle Unterseiten in allen Sprachversionen bereitstellt. Hier vergessen Webmaster gerne, in ihrer Logik mit einzubauen, dass nur die Seiten verlinkt werden, die auch wirklich existieren.

Generell sollte man beim Einsatz des hreflang-Tags sehr vorsichtig sein. Ähnlich wie das Canonical-Tag kann es bei falschem Einsatz großen Schaden anrichten. Welche unglaublichen Auswirkungen ein fehlerhafter Einsatz von hreflang haben kann, haben wir in diesem Praxis-Bericht schon einmal beschrieben:

SEO-Schnick-Schnack-Schnuck (Don’t mess with hreflang!)

Merke: Man sollte unbedingt darauf achten, dass alle URLs, die man per hreflang verlinkt, auch wirklich existieren. Die Verlinkung von nicht-existenten URLs kann verheerende Folgen haben.

Fehler Nummer 8: hreflang und Canonical-Tags widersprechen sich

Wer auf seiner Website hreflang-Tags und Canonical-Tags einsetzt, muss doppelt aufpassen! Es ist wichtig, dass hreflang- und Canonical-Tags keine widersprüchlichen Signale an Google senden.

Verweist eine URL per hreflang-Tag auf sich selbst, aber per Canonical-Tag auf eine andere URL, und damit zudem noch per hreflang auf URLs in anderen Sprachversionen, die selbst per Canonical auf andere URLs verweisen, dann ist es kein Wunder, wenn Google alle diese Signale ignoriert und versucht, es selbst zu durchschauen.

Vielleicht kann man dies mit einem Beispiel besser veranschaulichen:

Angenommen in unserem Shop, den wir bereits in den vorangegangenen Beispielen verwendet haben, gibt es Produkte, die über mehrere URLs erreichbar sind, weil sie zu mehreren Kategorien gehören (ein typisches SEO-Problem von Online-Shops):

http://www.shop.de/kategorie1/produkt1/
http://www.shop.de/kategorie2/produkt1/
http://www.shop.de/kategorie3/produkt1/

Diese Struktur gibt es jetzt natürlich analog in allen Sprach- und Länder-Versionen:

http://www.shop.fr/categorie1/produit1/
http://www.shop.fr/categorie2/produit1/
http://www.shop.fr/categorie3/produit1/

http://www.shop.es/categoria1/producto1/
http://www.shop.es/categoria2/producto1/
http://www.shop.es/categoria3/producto1/

Und so weiter…

Dieses Problem ist mit Canonical-Tags gelöst. Alle URL-Versionen einer Produktseite verweisen per Canonical-Tag immer auf die URL-Variante mit der Kategorie 1. Die URLs

http://www.shop.de/kategorie2/produkt1/
http://www.shop.de/kategorie3/produkt1/

verweisen also per Canonical-Tag auf die URL:

http://www.shop.de/kategorie1/produkt1/

Die URLs

http://www.shop.fr/categorie2/produit1/
http://www.shop.fr/categorie3/produit1/

verweisen per Canonical-Tag auf die URL

http://www.shop.fr/categorie1/produit1/

und so weiter und so fort.

Angenommen wir würden jetzt einfach hreflang-Tags auf allen URLs einbinden. Für die Produkt-URLs mit der Kategorie 2 in der URL würden die hreflang-Auszeichnungen dann zum Beispiel so aussehen:

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/kategorie2/produkt1/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/categorie2/produit1/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/categoria2/producto1/" hreflang="es-es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/de/kategorie2/produkt1/" hreflang="de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/fr/categorie2/produit1/" hreflang="fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/es/categoria2/producto1/" hreflang="es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/en/category2/product1/" hreflang="en" />

Gleichzeitig würde jede der hier verknüpften URLs per Canonical-Tag auf die jeweilige URL im entsprechenden Sprachverzeichnis und der Kategorie 1 verweisen. Man würde Google also über die hreflang-Auszeichnungen darum bitten, bestimmte URLs zu indexieren, diese Bitte dann aber durch die Canonical-Tags widerrufen. Klar, dass das ein widersprüchliches Signal ist, oder?

Eine naheliegende (aber nicht korrekte) Lösung wäre nun, einfach auf allen verschiedenen Kategorie-URLs immer nur die hreflang-Auszeichnungen für die Kategorie 1 einzubinden. Die Produktseiten mit der Kategorie 2 in der URL würden also die folgenden hreflang-Auszeichnungen bekommen:

<link rel="alternate" href="http://www.shop.de/kategorie1/produkt1/" hreflang="de-de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.fr/categorie1/produit1/" hreflang="fr-fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.es/categoria1/producto1/" hreflang="es-es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/de/kategorie1/produkt1/" hreflang="de" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/fr/categorie1/produit1/" hreflang="fr" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/es/categoria1/producto1/" hreflang="es" />
<link rel="alternate" href="http://www.shop.com/en/category1/product1/" hreflang="en" />

Sieht ja soweit ganz gut aus! Zumindest widersprechen sich nun die hreflang-Tags und Canonicals nicht mehr. Aber ACHTUNG! Diese Lösung macht einen Fehler, den wir hier bereits aufgeführt haben: Jede URL muss sich selbst referenzieren (Fehler Nummer 3). Damit fällt diese Lösung also weg.

Die einzige Lösung, die bleibt, ist dass nur URLs, die nicht per Canonical Tag auf eine andere URL verweisen, mit hreflang vertaggt werden. Nur die Seiten der Kategorie 1 bekommen also in unserem Fall hreflang-Auszeichnungen. Die URL-Varianten der Kategorie 2 und 3 werden nicht mit hreflang ausgezeichnet und verweisen ausschließlich per Canonical auf die URL-Variante, die indexiert werden soll (Kategorie 1). Dort findet dann die hreflang-Verknüpfung der verschiedenen Sprachversionen statt.

Das Ganze habe ich hier auch noch einmal etwas unterhaltsamer erklärt:

How to use hreflang and canonical tags together

Merke: Nur URLs, die nicht per Canonical-Tag auf eine andere URL verweisen, sollten mit hreflang-Auszeichnugnen ausgezeichnet werden.

Fehler Nummer 9: hreflang und Google Webmaster Tools widersprechen sich

In den Google Webmaster Tools kann man unter „Suchanfragen > Internationale Ausrichtung > Land“ festlegen, für welches Land eine Domain bzw. ein Verzeichnis gedacht ist. Bei ccTLDs nimmt Google die Zuordnung selber vor, bei gTLDs kann man frei wählen.

Natürlich sollte man von dieser Funktion Gebrauch machen, allerdings ist es wichtig, dass man an dieser Stelle dieselben Signale sendet, wie in den hreflang-Auszeichnungen. Für Verzeichnisse oder Domains, die man per hreflang als generische Sprachversionen festgelegt hat, sollte man demnach hier auch kein Land auswählen. Ist jedoch andersherum ein Land ausgewählt, oder von Google aufgrund einer ccTLD bereits festgelegt, sollte man diese Information auch in den hreflang-Auszeichnungen widerspiegeln.

Merke: Es ist wichtig, dass die Einstellungen unter „Internationale Ausrichtung“ in den Google Webmaster Tools exakt dieselben Signale senden, wie die hreflang-Auszeichnungen.

Die hreflang-„Hall of fame“

Wie eingangs erwähnt, haben wir Anfang 2014 keine einzige deutsche Website gefunden, die hreflang komplett korrekt einsetzte. Deshalb haben wir dazu aufgerufen, uns positive Beispiele für eine „Hall of fame“ zu schicken. Ein paar Antworten sind auch reingekommen und wir haben hier und da ein Auge zugedrückt, um eine schöne hreflang-„Hall of fame“ zu erstellen.

Über die Jahre ist die „Hall of fame“ ganz schön angewachsen, weshalb wir uns nun, im September 2016, entschlossen haben, die „Hall of fame“ komplett zu überarbeiten und Kommentare zu den einzelnen Websites hinzuzufügen.

Wenn ihr bei euch schon alles korrekt eingebaut habt, oder es jetzt nach der Lektüre dieses Artikels macht, oder einfach ein gutes Beispiel kennt, dann schickt mir die Links bei Google+ oder kontaktiert mich auf einem der Wege, die ihr auf meiner Website findet. Ich nehme eure Beispiele gerne mit in die „Hall of fame“ auf.

Website: www.weihrerhof.com
In der „Hall of fame“ seit: 07.04.2014
Kommentar (Stand 06.09.2016): Mamma mia! Die erste Seite, die es in unsere „Hall of fame“ geschafft hat, ist eine italienische Seite! So schlimm sah es damals in Deutschland aus 😉 Jedenfalls hat diese Seite eine ordentliche hreflang-Einbindung mit generischen Sprachversionen in Deutsch, Englisch und Italienisch. Verbesserungswürdig sind hier auf den ersten Blick die Sprachparameter in den Startseiten-URLs.

Website: www.musik-produktiv.de
In der „Hall of fame“ seit: 11.04.2014
Kommentar (Stand 06.09.2016): Saubere hreflang-Einbindung mit ccTLDs und einer generischen englischsprachigen Version auf einer gTLD.

Website: www.schoeller-electronics.com
In der „Hall of fame“ seit: 14.04.2014
Kommentar (Stand 06.09.2016): Simple und gute hreflang-Implementierung mit generischen Sprachversionen für Deutsch, Englisch und Französisch und einer US-Länderversion. Mir fehlen bei den URLs die Trailing Slashs, aber das ist eine andere Geschichte…

Website: www.the-big-bang-theory.net
In der „Hall of fame“ seit: 14.04.2014
Kommentar (Stand 06.09.2016): Hier kann man eigentlich fast nichts falsch machen. Es handelt sich um eine gTLD mit einer deutschen und einer englischsprachigen Version, die korrekt per hreflang miteinander verknüpft sind.

Website: sedo.com
In der „Hall of fame“ seit: 19.09.2014
Kommentar (Stand 06.09.2016): Eigentlich alles super, und dann das?!? <link rel="alternate" hreflang="us" href="https://sedo.com/us/" /> Hier hat sich wohl Fehler Nummer 4 eingeschlichen 🙂

Website: www.ecom-ex.com
In der „Hall of fame“ seit: 19.09.2014
Kommentar (Stand 06.09.2016): Eines meiner Lieblingsbeispiele für hreflang und internationale Domainstrategien. Lasst es euch einfach mal auf der Zunge zergehen. Hier können auch einige Große noch lernen!

Website: www.nfon.com
In der „Hall of fame“ seit: 19.09.2014
Kommentar (Stand 06.09.2016): NFON ist ein schönes Beispiel für eine funktionierende hreflang-Implementierung mit Länderversionen auf einer gTLD und ein noch schöneres Beispiel für eine starke SEO-Performance mit gTLDs.

Website: www.kimasurf.de
In der „Hall of fame“ seit: 17.02.2015
Kommentar (Stand 06.09.2016): Eine wunderschöne Website und ein gutes Beispiel für einen Mix von ccTLDs und gTLDs mit generischen Sprachversionen und Länderversionen. Nur die .com/de-Version würde ich vielleicht noch generisch auszeichnen anstatt mit „de-de“.

Website: www.bluhmsysteme.com
In der „Hall of fame“ seit: 17.03.2015
Kommentar (Stand 06.09.2016): Interessanter Mix aus ccTLDs und Subdomains und Verzeichnissen auf einer gTLD. Leicht inkonsistent ist die Auszeichnung der .it-Version als „it“ (siehe Fehler Nummer 9), aber das gibt maximal Abzüge in der B-Note.

Website: www.trilux.com
In der „Hall of fame“ seit: 15.04.2015
Kommentar (Stand 06.09.2016): Interessantes Verzeichniskonstrukt, das erst mit hreflang-Auszeichnungen richtig Sinn macht. Gutes Beispiel aus der Reihe „Wie rette ich meine wilden internationalen URLs mit hreflang?“.

Website: www.kala-consulting.com
In der „Hall of fame“ seit: 15.04.2015
Kommentar (Stand 06.09.2016): Richtig einfach und einfach richtig: Generische Sprachversionen für Deutsch und Englisch auf einer gTLD und eine zusätzliche x-default-Auszeichnung für die englischsprachige Version.

Website: www.aktiv-naturheilmittel.de
In der „Hall of fame“ seit: 21.07.2015
Kommentar (Stand 06.09.2016): Typischer Fall im DACH-Raum: Ein Shop, eine Sprache, drei Länder, drei Domains. Alles korrekt mit hreflang ausgezeichnet. Ausgezeichnet!

Website: www.3d-puzzlewelt.com
In der „Hall of fame“ seit: 12.10.2015
Kommentar (Stand 06.09.2016): 7 generische Sprachversionen auf einer gTLD. Da kann ja eigentlich nicht viel schiefgehen, oder? Zumindest hier ist alles richtig!

Website: www.wollerei.at
In der „Hall of fame“ seit: 06.09.2016
Kommentar (Stand 06.09.2016): Eine deutsche, englische und französische Sprachversion auf einer .at-Domain? Schön gedacht, gut gemacht, aber hier wäre wirklich eine gTLD besser geeignet (siehe Fehler 5 & 9). Mit einer .at-Domain erreicht man am besten Nutzer in Österreich und so viele englisch- und vor allem französischsprachige gibt es dort wohl nicht.

Website: www.take-a-screenshot.org
In der „Hall of fame“ seit: 06.09.2016
Kommentar (Stand 06.09.2016): Einfaches und gutes Beispiel für generische Sprachversionen auf einer gTLD.

Website: www.ebike-base.de
In der „Hall of fame“ seit: 06.09.2016
Kommentar (Stand 06.09.2016): Schöne hreflang-Einbindung mit mehreren ccTLDs (inklusive mehreren Sprachverzeichnissen pro ccTLD) und mehreren generischen Sprachverzeichnissen auf einer gTLD. Alles ordentlich miteinander verknüpft!

Website: www.bellicon.com
In der „Hall of fame“ seit: 06.09.2016
Kommentar (Stand 06.09.2016): Huch, wo sind denn hier die hreflang-Auszeichnungen? Schaut mal in der Sitemap! Schönes Beispiel, zumal es bisher das einzige mit einer hreflang-Implementierung in der Sitemap ist.

Website: www.reluma.de
In der „Hall of fame“ seit: 06.09.2016
Kommentar (Stand 06.09.2016): Interessantes Beispiel mit Verbesserungspotential. Die Auszeichnung einiger Versionen ist noch nicht 100%ig konsistent (Fehler 5 & 9 checken) und die Domain reluma.biz macht das ganze Konstrukt in der aktuellen Form leider ein bisschen kaputt.

Diese Liste ist noch viel zu kurz, also her mit euren Vorschlägen! Und natürlich freuen wir uns, wie immer, wenn ihr diesen Artikel weiterverbreitet!

Eoghan war von 2013 bis 2016 als Consultant bei rankingCHECK tätig. An unseren Standorten in Brüssel und Pontevedra betreute er internationale und mehrsprachige Online-Marketing-Projekte. Heute arbeitet er als unabhängiger Unternehmensberater. Aufgepasst! „Eoghan“ ist irisch und wird wie der englische Vorname „Owen“ ausgesprochen. Mehr Lesestoff von Eoghan gibt’s auf www.rebelytics.com.

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50 Kommentare

Miladin schrieb am 7. April, 2014 @ 11:12

…top Zusammenfassung!
Danke…

Gruß
Miladin

Stephan schrieb am 14. April, 2014 @ 12:27

Ein sehr guter Beitrag. Sehr gute Tipps sind dabei wodrauf man achten soll. Einiges Übersieht man gerne mal. Da ist es gut das man noch mal drauf hin gewiesen wurde. So wie mit dem Länder-Code gb für das Vereinigte Königreich und nicht uk.

Gruß Stephan

Toni schrieb am 22. Oktober, 2014 @ 17:46

Hi Eoghan,

dein Beitrag ist wirklich sehr interessant. Vielleicht kannst du mir noch deine Meinung zu folgender Frage mitteilen.

Wir betreiben in Deutschland und Italien einen Preisvergleich. Statt auf einen sprachunabhängigen Brand zu setzen, haben wir unsere deutsche Domain ins italienische übersetzt.
Für die italienische Seite haben wir komplett neuen Content und neue Links aufgebaut, jedoch rankt die italienische Domain deutlich schlechter.

Um Google die Verbindung zwischen den zwei Seiten beizubringen und eventuell einen Boost in den Rankings zu erlangen, planen wir das alternate hreflang einzubauen.
(ja, wir bauen italienische Backlinks auf, jedoch würde ich gerne von unserer deutschen starken Seite profitieren)

Laut Google (https://support.google.com/webmasters/answer/189077?hl=de)
soll das hreflang in folgenden Fällen benutzt werden
1. … Sie belassen die wesentlichen Inhalte in einer einzigen Sprache und übersetzen nur die Vorlage …
2. … geringfügige regionale Abweichungen auf mit ähnlichen Inhalten in einer einzigen Sprache …
3. … Die Inhalte Ihrer Website sind vollständig übersetzt …

1. kommt nicht in Frage, da die komplett Seite übersetzt ist
2. kommt nicht in Frage, da es sich um komplett unterschiedliche Sprachen handelt
3. kommt nicht in Frage, da nicht alle Produkte und somit Landing-Pages in Italien existieren. Für ca. 50% der Landing-Pages haben wir italienische Seiten.

Was sagst du dazu?

Eoghan Henn schrieb am 22. Oktober, 2014 @ 18:09

Hallo Toni,

in diesem Fall empfehle ich dir, hreflang für alle Unterseiten, die in beiden Sprachen verfügbar sind, einzurichten. Die hreflang-Verknüpfung geschieht auf URL-Ebene, es ist also ganz egal, ob alle URLs übersetzt sind, oder nicht. Ich kann nachvollziehen, dass die Passage von Google, die du zitierst, irreführend ist. Punkt drei meint nicht, dass alle URLs übersetzt sein müssen. Hier ist gemeint, dass man hreflang einsetzen kann, wenn man den Inhalt einer URL komplett übersetzt (im Gegensatz zu Punkt 1, wo nur Teile übersetzt werden, oder Punkt 2, wo es regionale Abweichungen innerhalb einer Sprache gibt). Punkt 3 trifft also auf dich zu!

Wir hatten mal einen ähnlichen Fall: Eine starke deutsche Domain und zwei inhaltlich etwas abgespeckte Domains für weitere Länder. Nachdem wir für die wichtigsten Unterseiten hreflang implementiert hatten (nicht mal für alle übersetzten Seiten, sondern nur für ca. 10 URLs), konnten wir bei den beiden schwächeren Domains einen positiven Effekt im Ranking beobachten.

Viel Erfolg bei deinem hreflang-Projekt. Wenn du noch Fragen hast, melde dich gerne. Und du musst natürlich über die Ergebnisse berichten 😉

Grüße,

Eoghan

Toni schrieb am 23. Oktober, 2014 @ 12:26

Hi Eoghan,
danke für deine Antwort.
Hast du auch Erfahrung in wie weit Penalties beim hreflang sich auswirken/übertragen werden?
Unsere deutsche Domain steht gut dar, während die italienische vermutlich von einer Panda Penalty betroffen ist. Die Domain haben wir zwar komplett bereinigt, jedoch steigen wir zur Zeit noch nicht.
Könnte die Verknüpfung der beiden Domains zu einer Penalty-Übertragung auf unser deutsches Portal führen?

Eoghan Henn schrieb am 23. Oktober, 2014 @ 13:52

Hi Toni, ohne die Hintergründe bei euch genau zu kennen, kann ich da leider keine konkrete Aussage zu treffen.

Aber die Zweifel bei eurer italienischen Domain müsst ihr ja sowieso aus der Welt schaffen. Schon wegen der höheren Priorität würde ich empfehlen, das vor der hreflang-Einbindung zu erledigen.

Ganz unabhängig davon halte ich es für unwahrscheinlich, dass eure deutsche Website unter der Verknüpfung leiden könnte. Wir hatten zuletzt einen ähnlichen Fall: Die .co.uk-Domain hatte Altlasten (schlechtes Onpage-SEO und unprofessioneller Linkaufbau), die .com-Domain war sauber. Wir haben, ohne Links abzubauen, aber nach einen kompletten Website-Relaunch, hreflang implementiert und konnten nur positive Auswirkungen feststellen.

Trotzdem solltet ihr auf jeden Fall zunächst alle negativen Faktoren bei der italienischen Domain beseitigen. Holt euch da doch zur Not eine externe Meinung rein. Ein Blick von außen kann da sehr hilfreich sein.

Grüße,

Eoghan

Dietmar schrieb am 30. Oktober, 2014 @ 9:31

Hallo,

vielen Dank für den Artikel, wobei ich mir mir immernoch nicht sicher bin ob ich bei einer rein deutschsprachigen Website auf einer .net Domain einhreflang tag setzten soll oder nicht.

In den Webmastertools wird es mir zumindest als Fehler angezeigt das ich keines habem daher werde ich es einmal probieren.

lg
Dietmar

Eoghan Henn schrieb am 4. November, 2014 @ 10:04

Hi Dietmar,

bei einer rein deutschsprachigen Website brauchst du keine hreflang-Tags.

Du hast recht, in den Webmaster Tools sieht die Meldung „Ihre Website weist keine hreflang-Tags auf“ wie eine Fehlermeldung aus. Das ist aber wohl eher als reine Feststellung gemeint.

Grüße,

Eoghan

Johan Hülsen schrieb am 6. Mai, 2015 @ 15:29

Hallo, schöne Zusammenfassung.
Testweise habe ich mir https://sedo.com/de/ mal angesehen:
13 Hreflangs. Davon verweisen 5 referenzierte URLs mit einem 302 auf andere URLs.
Zusätzlich (kein Fehler, aber mindestens unschön) widersprechen sich in 7 Fällen die Sprache im Hreflang und die Language im HTML-Dokument. Beispiel:

D ist keine valide Sprache. Ebensowenig, wie CN, KR, JP, E, US oder BR.

Wenn man das Thema Sprachauszeichnung angeht, dann endet das nicht bei Hreflang-Tags. Die Sprachauszeichnung auf der Seite (inkl. Content-Language-HTTP-Header) gehört dazu.

Eoghan Henn schrieb am 6. Mai, 2015 @ 17:22

Hi Johan, danke für deine Hinweise! Bei einigen der Beispiele in der „Hall of fame“ haben wir ein Auge zugedrückt. In der Praxis ist es leider doch für viele Unternehmen schwer, alles 100%ig richtig umzusetzen. Wir haben aber auch schon oft den Fall gesehen, dass teilweise falsch oder unvollständig umgesetzte hreflang-Auszeichnungen trotzdem den gewünschten Effekt hatten. Und wenn wir noch Fehler bei den hier aufgelisteten Websites finden oder darauf hingewiesen werden, geben wir die Info an die Website-Betreiber weiter, denn rausschmeißen möchten wir hier niemanden 😉

Christopher schrieb am 20. Juli, 2015 @ 13:14

Hi!

Danke für den Beitrag.

Ich würde mich freuen, wenn unser kleiner Webshop mit den Standorten AT,DE,CH auch in die Liste mitaufgenommen wird. Natürlich nur soweit ich alles korrekt umgesetzt habe 🙂

https://www.aktiv-naturheilmittel.de

Eoghan Henn schrieb am 20. Juli, 2015 @ 16:57

Hallo Christopher, das sieht schon gut aus! Nur auf der Startseite ist dir scheinbar ein kleiner Fehler unterlaufen. Da ist für jede Sprache immer jeweils die selbe URL verlinkt.

Christopher schrieb am 21. Juli, 2015 @ 9:36

Dann bitte ich um erneute Überprfüfung 🙂 Danke für den Hinweis!

Namlit schrieb am 26. August, 2015 @ 15:32

x-default ist irgendwie ein Mirakel. Was sagt ihr zu dieser Variante (Sprachwahlmenü auf Seite vorhanden)?

Einverstanden oder fehlerhaft?

Außerdem würde mich interessieren warum in der Google Search Console (Webmaster Tools) bei den hreflang-Tag Fehler PDF gelistet werden könnten.

Eoghan Henn schrieb am 2. September, 2015 @ 14:49

Hallo Tillman, deine erste Frage verstehe ich leider nicht. Fehlt da das Beispiel?

Zu deiner zweiten Frage: Die Fehlermeldungen in der Search Console finde ich auch oft rätselhaft. Zum Beispiel wird dort auch regelmäßig bemängelt, dass die x-default-Variante nicht zurücklinkt. PDFs könnte man aber theoretisch über die XML-Sitemaps per hreflang miteinander verknüpfen.

Holger schrieb am 9. Oktober, 2015 @ 16:30

zu 9) „Es ist wichtig, dass die Einstellungen unter „Internationale Ausrichtung“ in den Google Webmaster Tools exakt dieselben Signale senden, wie die hreflang-Auszeichnungen.“

Wie verhält es sich bei einer zweisprachigen ccTLD? In WMT kann die Ausrichtung nicht definiert werden.

beispielshop.de listet Produkte in Deutsch und in Englisch. Die Sprach URLs sind zudem nicht in Ordner strukturiert sondern nur unterschiedliche URLs im Root.

Eoghan Henn schrieb am 12. Oktober, 2015 @ 15:54

Hi Holger, bei ccTLDs hast du eigentlich kaum eine Wahl: Die hreflang-Auszeichnungen sollten das Länderkürzel der ccTLD enthalten. Generische Sprachversionen auf ccTLDs zu definieren, wäre inkonsequent.

Dass die Sprach-URLs in deinem Beispiel nicht in verschiedenen Verzeichnissen liegen, sollte dich nicht davon abhalten, deine URLs korrekt mit hreflang auszuzeichnen.

Also:
-In den Webmaster Tools ist die Einstellung automatisch „Deutschland“.
-Deine URLs zeichnest du mit hreflang als „de-de“ bzw. „en-de“ aus.

Wenn du Nutzer außerhalb von Deutschland gut erreichen willst, solltest du über eine gTLD nachdenken, die du für alle Märkte einsetzt. Hier gibt’s noch mehr zu dem Thema: https://www.ranking-check.de/blog/bessere-seo-performance-mit-internationalen-domains/

Eoghan Henn schrieb am 20. Oktober, 2015 @ 9:32

Hallo Hanno, danke für das interessante Beispiel. Ich habe dazu eine Anmerkung und eine Rückfrage:

– Du zeichnest die Version auf der .de-Domain als generische deutschsprachige Version aus. Da es sich hierbei aber um eine ccTLD handelt, ist diese Version für Google standardmäßig bereits auf Nutzer in Deutschland ausgerichtet. Das solltest du also auch in den hreflang-Auszeichnungen so kommunizieren, um eindeutige Signale zu senden (siehe auch Fehler 9 oben).

– Warum zeichnest du die deutschsprachige Version auf der .com-Domain als „x-default“ aus? Du setzt, wenn ich das richtig sehe, keine Geo-IP- oder Browsersprach-Redirects ein, oder? Für mich wäre die .com-Version hier eine generische deutschsprachige Version. Als hreflang-Auszeichnung für die Startseite würde ich also folgendes empfehlen und das dann analog für alle Unterseiten umsetzen:

link rel="alternate" href="http://www.waltix.de/" hreflang="de-de"
link rel="alternate" href="http://www.waltix.at/" hreflang="de-at"
link rel="alternate" href="http://www.waltix.ch/" hreflang="de-ch"
link rel="alternate" href="http://www.waltix.com/" hreflang="de"

Grüße,

Eoghan

Jaco schrieb am 4. November, 2015 @ 15:46

Super Artikel, danke!

Ich habe eine Frage bezüglich der x-default-Auszeichnung. Nehmen wir folgende Beispiele:

1. Beispiel:

http://www.shop-1.de bietet Produkte in De und AT an und es lässt sich inhaltlich weitgehend ein 1zu1 Bezug zu http://www.shop-1.at herstellen. Ranken soll aber je nur die für den jeweiligen Markt relevante Version und in anderen Ländern, also außerhalb DE und AT nur die http://www.shop-1.de.

Wäre das dann folgendermaßen okay?

2. Beispiel:

Nehmen wir an, neben der DE- und AT-Version gibt es eine weitere Seite aus GB. Es ist das Mutterunternehmen, hat aber andere Angebote/Produkte und teils ähnliche Inhalte. Die Produkte sind nur für den britischen Markt.

Was wäre hier euer Vorschlag, wäre es so okay?

Wenn außerhalb der jeweiligen Länder alle Domains ranken dürfen, dann sollte es jedoch so aussehen, richtig?

Tausend Dank schon mal 🙂

Jaco schrieb am 4. November, 2015 @ 15:50

Upps der Code ist verloren gegangen, dann noch mal:

Beispiel 1:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“x-default“

2. Beispiel:

Nehmen wir an, neben der DE- und AT-Version gibt es eine weitere Seite aus GB. Es ist das Mutterunternehmen, hat aber andere Angebote/Produkte und teils ähnliche Inhalte. Die Produkte sind nur für den britischen Markt.

Beispiel 2 Frage 1:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/“ hreflang=“x-default“

Beispiel 2 Frage 2:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-DE“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-AT“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/“ hreflang=“en-GB“

Eoghan Henn schrieb am 9. November, 2015 @ 15:32

Hi Jaco, danke für deine interessanten Fragen. Deine Überlegungen sind gut und wichtig, aber ich bin mit deinen Vorschlägen nicht ganz einverstanden.

Erst einmal zum Wert „x-default“. Diesen brauchst du wirklich nur, wenn due Geo-IP-Redirects oder Vorschaltseiten einsetzt. Eine „richtige“ Content-Version wird nie mit „x-default“ ausgezeichnet. Und schon gar nicht sollte man Versionen doppelt auszeichnen, also einmal mit einem Sprach- und/oder Ländercode und zusätzlich noch mit „x-default“. Das sieht man zwar oft, aber es ist falsch.

Außerdem sollte man beachten, dass ccTLDs, also Länderdomains, standardmäßig schon immer einem Land zugeordnet sind. Man kann deutschsprachigen Content auf einer .de-Domain also eigentlich nur als „de-de“ auszeichnen. Alles andere, also auch „de“, würde den bereits vorhandenen Signalen widersprechen.

Im ersten Beispiel möchtest du eine generische deutschsprachige Version erstellen, die in allen Ländern außer AT ranken soll, weil du dort bereits eine länderspezifische Version hast. Hier für wäre am besten eine gTLD geeignet, also eine Domain ohne Länderzuordnung:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/de/“ hreflang=“de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“

„x-default“ brauchst du hier gar nicht.

Willst du die .de-Domain unbedingt beibehalten, kannst du es auch so lösen:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/de/“ hreflang=“de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“

Kommt jetzt noch eine englischsprachige Version für UK hinzu, dann sollte es so aussehen:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/de/“ hreflang=“de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/en/“ hreflang=“en-gb“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“

Allerdings werden diese englischsprachigen Inhalte wahrscheinlich dann eh weltweit in allen englischsprachigen Indizes angezeigt werden, also kannst du sie auch direkt als generische Sprachversion auszeichnen:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/de/“ hreflang=“de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/en/“ hreflang=“en“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“

Oder aber, du nutzt für UK eine ccTLD und hast zusätzlich noch eine Internationale englischsprachige Version, dann sieht es so aus:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/de/“ hreflang=“de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.com/en/“ hreflang=“en“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.co.uk“ hreflang=“en-gb“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“

Merke dir einfach, dass du „x-default“ nicht brauchst, wenn du keine URLs hast, die per Geo-IP-Redirect oder auf Basis der Browsersprache weiterleiten (siehe Fehler 6). Außerdem sollten deine Länderauszeichnungen konsistent mit den signalen bleiben, die deine ccTLDs schon senden (siehe Fehler 9).

Ich hoffe das hilft ein bisschen! Bei weiteren Fragen melde dich gerne.

Florian schrieb am 6. Januar, 2016 @ 9:13

Sehr gute anleitung, ich hätte nur eine kurze Frage.

Ich habe einen Webshop mit folgenden TLD und Sprachvarianten:

.de DE/EN/FR
.at DE/EN/FR
.ch DE/EN/FR
.nl NL/EN
.ru RU/EN

Sollte ich jetzt auf jeder Domain auf alle Länder und Sprachvarianten hinweisen? Danke schön 🙂

Eoghan Henn schrieb am 7. Januar, 2016 @ 16:10

Hi Florian,

interessante Konstellation! Ja, es wäre definitiv sinnvoll, alle Sprach- und Länderversionen per hreflang miteinander zu verknüpfen. Das würde dann folgende Struktur ergeben:

.de/de/ = „de-de“ (deutschsprachig für Nutzer in Deutschland)
.de/en/ = „en-de“ (englischsprachig für Nutzer in Deutschland)
.de/fr/ = „fr-de“ (französischsprachig für Nutzer in Deutschland)
.at/de/ = „de-at“ (deutschsprachig für Nutzer in Österreich)
.at/en/ = „en-at“ (englischsprachig für Nutzer in Österreich)
.at/fr/ = „fr-at“ (französischsprachig für Nutzer in Österreich)
.ch/de/ = „de-ch“ (deutschsprachig für Nutzer in der Schweiz)
.ch/en/ = „en-ch“ (englischsprachig für Nutzer in der Schweiz)
.ch/fr/ = „fr-ch“ (französischsprachig für Nutzer in der Schweiz)
.nl/nl/ = „nl-nl“ (niederländischsprachig für Nutzer in den Niederlanden)
.nl/en/ = „en-nl“ (englischsprachig für Nutzer in den Niederlanden)
.ru/ru/ = „ru-ru“ (russischsprachig für Nutzer in Russland)
.ru/en/ = „en-ru“ (englischsprachig für Nutzer in Russland)

Allerdings glaube ich, dass du mit deinen unterschiedlichen Sprachversionen eher internationale Nutzer ansprechen möchtest, oder? Hier würde ich empfehlen, alle Inhalte auf eine .com-Domain umzuziehen und dann nur eine Version pro Sprache zu haben. Schau mal hier, was das für einen Schub bringen kann, wenn man es richtig macht: https://www.ranking-check.de/blog/bessere-seo-performance-mit-internationalen-domains/

Wenn das nicht geht, weil du deine ccTLDs unbedingt behalten willst, dann kannst du parallel eine eine .com-Domain mit einer Version pro Sprache betreiben, die du als generische Sprachversionen (ohne Länderkürzel) auszeichnest, und mit denen du Nutzer in allen Ländern gut erreichen kannst. Überflüssige Versionen wie „fr-de“ kannst du dann dafür entfernen.

Melde dich gerne, wenn noch etwas unklar ist.

Armin Hierstetter schrieb am 14. Januar, 2016 @ 11:46

„Die einzige Lösung, die bleibt, ist dass nur URLs, die nicht per Canonical Tag auf eine andere URL verweisen, mit hreflang vertaggt werden. Nur die Seiten der Kategorie 1 bekommen also in unserem Fall hreflang-Auszeichnungen. Die URL-Varianten der Kategorie 2 und 3 werden nicht mit hreflang ausgezeichnet und verweisen ausschließlich per Canonical auf die URL-Variante, die indexiert werden soll (Kategorie 1). Dort findet dann die hreflang-Verknüpfung der verschiedenen Sprachversionen statt.“

Analog zu diesem Vorschlag habe ich das auf den Profilseiten meiner Webseite gemacht: Die Profilseiten sind in fünf Sprachen abrufbar, wobei die Inhalte aber natürlich nicht übersetzt sind (nur die Menüs etc.).

Deshalb ist diejenige Sprachversion, in der der User beheimatet ist, in allen anderen Sprachen als canonical ausgezeichnet. Die canonical URL weist dann auf die unterschiedlichen Sprachversionen.

Aber: Google Webmaster Tools mokiert tausendfach, das return tags fehlen würden. Ich blicke da nicht mehr durch und wäre für Hilfe sehr dankbar.

Hier ein Beispiel:

Diese deutsche Versionen meines Profils

https://www.bodalgo.com/de/sprecher/armin-hierstetter

ist in allen anderen Sprachvarianten

https://www.bodalgo.com/en/voice-talents/armin-hierstetter
https://www.bodalgo.com/es/locutores/armin-hierstetter
https://www.bodalgo.com/it/speaker/armin-hierstetter

als Canonical-URL ausgezeichnet. Also solche verweise sie als einzige auf die verschiedenen hreflang-Varianten.

Was Google mit dem return-Tag meint, erschließt sich mir nicht. Statte ich die Sprach-Varianten zusätzlich mit einem hreflang tag aus, dann zeigt mir der hreflang checker einen Conflict zwischen canonical und hreflang.

Hilfe!

Eoghan Henn schrieb am 20. Januar, 2016 @ 11:48

Hallo Armin,

zunächst solltest du dir darüber im Klaren sein, was du überhaupt willst! Sollen die englische, spanische und italienische Version indexiert werden, oder nicht?

Wenn JA, dann brauchst du KEINE Canonicals, sondern nur hreflang zwischen den vier Sprachen. Allerdings solltest du dann auch zusehen, dass jede Version komplett in die entsprechende Sprache übersetzt wird.

Wenn das nicht geht und du NICHT willst, dass die Sprachen alle indexiert werden, dann kannst du es bei den Canonicals belassen, die von den anderen Sprachversionen auf die deutsche Version verweisen. Dann brauchst du auch keine hreflang-Auszeichnungen.

Karl - Heinz Schultze schrieb am 15. Januar, 2016 @ 16:15

Hallo,
der Artikel befasst sich, genau mit dem Thema, mit dem ich mich schon seit 2015 ausgiebig beschäftige, das Ergebnis ist allerdings, das GWMT dennoch, nach dem letzten Eintrag aus Juli.2015, ein Ergebnis anzeigt was mich persönlich sehr stutzig macht, da frage ich mich, wie kann es es sein, alles, wie auch hier in dem Artikel genannt und auch erklärt wurde, immer noch die Meldung „keine Rücklinks“ kommt? Hängt GWMT 6 Monate Hinterher oder haben wir doch einen Fehler in den hreflang?

Eingebaut habe ich bereits 2015 in der gTLD folgenden Code:

<link rel="alternate" href=" .com/“ hreflang=“de-DE“ />

<link rel="alternate" href=" .com/“ hreflang=“de“ />

Kann es sein das die Angabe „de-DE“ evtl. zu viel ist, in den GWMT ist die Länderausrichtung auch auf Deutschland eingestellt, aber die Ausrichtung ist auf Deutschsprachigkeit gerichtet, also auch Österreich, Deutsche Schweiz und allen die Deutsch Sprechen, selbst die Meta Lang angbaben sind entsprechend gesetzt. Die php Variable ist für alle Seiten gesetzt die auch verlinkt sind.

Link s. eingetragene Webseite.

Eoghan Henn schrieb am 20. Januar, 2016 @ 11:51

Hallo Karl-Heinz! Wenn ich das richtig sehe, habt ihr ja nur eine Sprachversion, und zwar die auf https://metal-fm.com/. In dem Fall braucht ihr wirklich keine hreflang-Auszeichnungen. Diese würdet ihr nur benötigen, wenn ihr unterschiedliche Versionen, z.B. für Deutschland, Österreich und die Schweiz hättet.

Matthias schrieb am 20. Januar, 2016 @ 9:30

Hi Eoghan,
danke für die tolle Erklärung. Endlich hab ich das hreflang verstanden.
Wie kann ich dieses in WordPress setzen? Für alle Sites?
Ich habe eine Seite fpr den deutschsprachigen Raum. Gibt es ein Plugin für WordPress welches für meinen Fall für alle URLs deutsc ohne lokalisierung als allgemeine Sprache setzt?
Danke und viele Grüße,

Matthias

Eoghan Henn schrieb am 20. Januar, 2016 @ 11:54

Hallo Matthias, danke für deinen Kommentar. Es tut mir leid, ich kenne leider kein hreflang-Plugin für WordPress.

René schrieb am 28. Januar, 2016 @ 3:05

Hallo Eoghan,

auch von meiner Seite erst einmal Danke für deine Fehlersammlung.
Anbei auch eine Anregung/Frage meinerseits. Webseiten mit Mobiler Ansicht ohne Responsible Design z.B. m.example.com sollen laut Google auf der Desktopseite bspw. folgenden link Tag setzen:

Bei der mobilen Ansicht dann ein:

Soweit sogut… wenn man nun eine .at, .ch, .de Domain betreibt, integriert man wie oben beschrieben die entsprechenden hreflang link-Tags. Auch klar. Nun die Frage. Sollte man hier auch auf alle hreflang der mobilen Ansicht verweisen oder nur auf die mobile Ansicht der jeweiligen ccTLD? Was sind Vor- bzw. Nachteile? Erfahrungen dazu?

Beispiel anhand Quellcode der .de Domain:

oder Variante 2

Bisher habe ich überwiegend Variante 2 gesehen und genutzt. Danke für eine Antwort im Voraus!

Grüße René

P.S.: Die Webseite wäre bestimmt ein Kandidat für die „Hall of Fame“ 😉

René schrieb am 28. Januar, 2016 @ 3:09

Huch… meine Beispiel wurde nicht übernommen…

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.ch/“ hreflang=“de-ch“
link rel=“alternate“ href=“http://m.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“ media=“only screen and (max-width: 640px)“
link rel=“alternate“ href=“http://m.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“ media=“only screen and (max-width: 640px)“
link rel=“alternate“ href=“http://m.shop-1.ch/“ hreflang=“de-ch“ media=“only screen and (max-width: 640px)“

oder Variante 2

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.ch/“ hreflang=“de-ch“
link rel=“alternate“ href=“http://m.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“ media=“only screen and (max-width: 640px)“

Eoghan Henn schrieb am 1. Februar, 2016 @ 17:30

Hi René! Danke erstmal für die sehr interessante Frage. Deine Varianten habe ich bisher beide nicht in Betracht gezogen. Ich würde zu Variante 2 tendieren, allerdings mit einer kleinen Änderung:

link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.de/“ hreflang=“de-de“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.at/“ hreflang=“de-at“
link rel=“alternate“ href=“http://www.shop-1.ch/“ hreflang=“de-ch“
link rel=“alternate“ href=“http://m.shop-1.de/“ media=“only screen and (max-width: 640px)“

…KEIN hreflang-Attribut in dem Media-Link. Warum?

1. Du zeichnest bereits http://www.shop-1.de/ als „de-de“-Variante aus. Du solltest keine weitere URL mit demselben Wert auszeichnen.
2. Du kannst von http://m.shop-1.de/ nicht per hreflang zurückverlinken, sondern musst einen Canonical-Tag von dort auf http://www.shop-1.de/ setzen (https://developers.google.com/webmasters/mobile-sites/mobile-seo/separate-urls).

Außerdem könnte man sich noch die Frage stellen, ob die Mobile-Versionen für die 3 Länder per hreflang miteinander verknüpft werden sollen. Auch hier sage ich nein, denn die Mobile-Versionen sollen ja in deinem Fall per Canonical-Tag auf die Desktop-Versionen verlinken. Mehr Info zur gleichzeitigen Verwendung von Canonical und hreflang hier: http://www.rebelytics.com/hreflang-canonical/

Bei falscher oder fehlerhafter verwendung von hreflang-Tags muss man übrigens vorsichtig sein. Wir haben damit schon schlechte Erfahrungen gemacht: https://www.ranking-check.de/blog/seo-schnick-schnack-schnuck-oder-dont-mess-hreflang/

Ich hoffe das hilft. Praktische Erfahrungen habe ich mit deinen beiden Varianten aber nicht.

René schrieb am 3. Februar, 2016 @ 23:05

Hi Eoghan,

danke für Deine Antwort. Dein Hinweis bzgl. hreflang und media Attribut habe ich soweit noch gar nicht bedacht, klingt aber logisch. Wie bereits geschrieben, nutze ich bisher auch nur Variante 2 und hab sie auch nur bei anderen großen Seiten so umgesetzt gesehen. Für dieses Projekt wäre mir ein A-B Test zu riskant. Vielleicht hast Du ein paar ccTLD übrig. 😉

Grüße René

R. Lieske schrieb am 14. Februar, 2016 @ 9:10

Hallo,

vielen Dank für die tolle Übersicht. Leider ist mir noch etwas bezgl. der x-default-Kennzeichnung nicht klar.

Wir haben für unseren Shop eine .com und eine .de Domain.
.de soll für DE/AT/CH gültig sein, die .com für die Sprache Englisch, aber auch die bevorzugte Seite für alle anderen Sprachen.

Sollte man jetzt für .com zwei Auszeichnungen eintragen wie z.B.:

oder nur

oder nur
?

Welche Variante würden Sie empfehlen ? Es heißt ja oben „Eine einzige URL doppelt auszuzeichnen, sollte vermieden werden. “
Wir wollen aber grundsätzlich nicht nur deutsch- und englischsprachige Besucher, sondern auch von Besuchern mit anderen Spracheinstellungen gefunden werden.

Vielen Dank für eine kurze Einschätzung.

Eoghan Henn schrieb am 15. Februar, 2016 @ 8:46

Guten Tag! Die Beispiele werden leider nicht korrekt angezeigt, aber ich habe die Frage trotzdem verstanden.

„x-default“ sollte wirklich nur dann eingesetzt werden, wenn es eine URL-Variante gibt, die auf Basis von Browsersprache oder Geo-IP-Lokalisierung auf eine andere Variante weiterleitet, oder wenn es eine Vorschaltseite gibt, auf welcher der Nutzer selbst seine Sprache und/oder Region bestimmen kann.

Im hier beschriebenen Fall benötigt man also keine „x-default“-Auszeichnungen. Mit einer englischsprachigen und deutschsprachigen Version seiner Website kann man gut für Nutzer ranken, die auf englisch oder deutsch suchen. Nutzer, die in anderen Sprachen suchen, werden auch hauptsächlich Ergebnisse in diesen Sprachen angezeigt bekommen.

Ein Hinweis noch zur DE/AT/CH-Version: Die AT- und CH-Version wären besser auf der .com-Domain aufgehoben. Es ist nicht empfehlenswert, Content für ein Land auf einer „fremden“ Landesdomain bereitzustellen. Oder, anders gesagt: Eine deutschsprachige .com-Domain kann in AT und CH besser ranken, als eine .de-Domain.

Sascha Mühlen schrieb am 2. März, 2016 @ 13:53

huhu wollte mich mal bei kollegen vergewissern..

ich habe eine paralax website, die nur aus einer einzigen seite besteht, diese liegt in deutsch und englisch vor. cms = wordpress + language plugin xili language funktioniert auch soweit alles top. Tests im hreflang Validator sind ok und auch bei WMT vorhanden/erkannt.

Schaut so aus:
http://www.beispiel .com (x-default) – > ist gleichzeitig auch die DE seite
http://www.beispiel .com/de -> nur ein softwarebasierter slug in wordpress
http://www.beispiel .com/en

Die hreflang, x-default werden durch xili automatisch gesetzt. richtiger weise sollen nun die EN bzw. DE inhalte unter der *.com URL bei Google angezeigt werden. DE ist keine richtige Seite sondern nur ein Slug, während EN eine eigene Seite hat (muss technisch leider so sein, da DE als startseite definiert). Durch die Auszeichnung mit hreflang werden nun /de und /en nicht indiziert bzw. gar nicht – das ist die Google Logik, die dahinter steckt.

Nun stellen sich mir 2 Fragen:

1.
Wie lange dauert es bis die vorher DE metadescription aus den fremdsprachlichen Suchmaschinen verschwindet? Ich warte bereits ca. 6-8 Wochen und bin mir nicht sicher ob alles richtig ist. Erfahrung damit? Alle Validator Tests sind ok, aber die Sprache wechselt nicht. (auch nicht bei reinen EN Browsern)

2.
Derzeit handle ich die Sprachauswahl softwarebasiert (sprachen erscheinen dann also nur automatisch bei aufruf aus den SERPS). Ich möchte aber auf browserbasiert umstellen. Die richtige Sprache soll dann automatisch angezeigt werden. Funktioniert auch prima mit fremdsprachlichen Browsern – auch die standardalternative Sprache.

Render ich nun allerdings die Seite über WMT (Abruf wie durch Google) erscheint diese in der EN Variante. Logisch ist das schon, da der Googlebot ja mit user-agent EN sprache kommt. Führe ich nun GeoWeb Tests durch, ist die Sprache logischerweise auch richtig EN. Teste ich da ganze mit deutschen und z.B. spanischen Webproxies, ist die automatische Sprachzuweisung auch richtig. Spanisch ist in dem Fall im Web nicht vorhanden, so dass die alternative English angezeigt wird. Alles ok.

Übernehme ich nun die wie beschrieben von WMT gerenderte Website direkt in den Google Index per Button, erscheint eine EN Version bei google. de und zwar innerhalb von 20 Minuten (gleichzeitig habe ich in google co uk usw. den richtigen englischen Eintrag). Ok, nun wo liegt der Fehler bei google.de? Muss ich auf Indizierung/Änderung tatsächlich nur warten? Oder muss ich x-default ausgehend von einer Englischen Sprache definieren und nicht von der deutschen wg. dem Google-Bot?

Die automatische Browserweiterleitung macht mich noch ganz verrückt.

Eoghan Henn schrieb am 8. März, 2016 @ 18:06

Hi Sascha,

vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hoffe ich habe dein Problem richtig verstanden.

Wenn ich das richtig sehe, hast du zwei Seiten, die in den Index sollen: Eine deutschsprachige und eine englischsprachige. Die deutschsprachige lautet http://www.beispiel.com/ und die englischsprachige http://www.beispiel.com/en. Richtig soweit?

In diesem Fall brauchst du keine x-default-Auszeichnung, sondern musst einfach nur die deutschsprachige Seite mit „de“ auszeichnen und die englischsprachige mit „en“.

Was für Google hier allerdings problematisch sein kann, ist die Tatsache, dass die URL http://www.beispiel.com/ sowohl die deutschen Inhalte darstellt, als auch englischsprachige User-Agents weiterleitet (richtig?). So eine Doppelfunktion ist für Google schwer zu interpretieren.

Eine Lösung wäre, von http://www.beispiel.com/ je nach Browsersprache immer auf http://www.beispiel.com/de oder http://www.beispiel.com/en weiterzuleiten. Dann könntest du http://www.beispiel.com/ als „x-default“ auszeichen, http://www.beispiel.com/de als „de“ und http://www.beispiel.com/en als „en“ und solltest keine Probleme mit der Indizierung haben. Du musst dann nur drauf achten, dass der Googlebot von http://www.beispiel.com/ auf http://www.beispiel.com/en weiterleitet wird, weil er sich von diesem Weiterleitungsziel die Metadaten für das Snippet ziehen wird. Die sollen natürlich nur für deutschsprachige Nutzer deutsch sein und für alle anderen Nutzer englisch.

Wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich deine Erklärung richtig verstanden habe, weil mir auch die Info fehlt, wie die hreflang-Auszeichnungen und die Redirects genau aussehen und was genau sich hinter der URL http://www.beispiel.com/de verbirgt, aber du kannst ja gerne noch ein paar genauere Infos schicken, wenn dir das bisher nicht weiterhilft, dann schaue ich noch mal rein.

Beste Grüße,

Eoghan

Die Eiche Auktionshaus schrieb am 19. September, 2016 @ 11:48

Hallo Eogan,
wir nutzen gtranslate für unsere Sprachversionen und bekommen nach der Implementierung der hreflang-tags (head Bereich) von WMT die Fehlermeldung, „Rücklinks fehlen“. Wir wären dankbar für ein Statement und eventuelle Verbesserungsvorschläge!
(Sprachversionen: https://en.website.de / https://fr.website.de etc…)
Vielen Dank

Eoghan Henn schrieb am 20. September, 2016 @ 8:15

Hallo! Ich habe die hreflang-Auszeichnungen eurer Startseite geprüft und festgestellt, dass hier nicht nur die anderen Startseitenversionen (korrekt) verlinkt werden, sondern auch noch die URLs /shop/ und /produkt/ auf sämtlichen Sprach-Subdomains. Diese Verweise sollten entfernt werden, damit die hreflang-Auszeichnungen richtig interpretiert werden können. Die Fehlermeldung, die du ansprichst, könnte z.B. daher kommen, dass die URL /produkt/ in einigen anderen Sprachversionen gar nicht so existiert. Demnach gibt es auch keine Rücklinks. Ich hoffe das hilft!

Viviane schrieb am 20. September, 2016 @ 15:35

Hi Eoghan, ich möchte mich grundsätzlich mal bei dir für deine sehr guten, unterhaltsamen und fachlich immer superfundierten Artikel hier auf ranking-check bedanken, die ich immer mit großer Freude lese! Chapeau! 😉

Eoghan Henn schrieb am 27. September, 2016 @ 13:31

Hallo Viviane,

vielen Dank für deinen netten Kommentar. Das freut mich sehr!

Beste Grüße,

Eoghan

Die Eiche Auktionshaus schrieb am 26. September, 2016 @ 8:33

Hi Eoghan, danke für den Hinweis und das schnelle Feedback. Wir haben nun die anderen urls entfernt. Leider bekommen wir weiterhin Fehlermeldung bei Webmaster Tools angezeigt, für die de Version und auch die anderen Sprachvarianten: „URLs für Ihre Website und alternative URLs in „de“, die keine Rücklinks aufweisen.“ Wie kann man dieses Problem lösen? Wir wären dankbar für weitere Hilfestellungen!

Eoghan Henn schrieb am 28. September, 2016 @ 9:52

Hallo! Ohne Einblick in die Fehlermeldungen ist das etwas schwierig zu beantworten, aber oft erscheint dieser Fehler einfach deshalb, weil in den hreflang-Auszeichnungen nicht existente URLs verlinkt sind. Wenn die verlinkten URLs nicht existieren, dann linken sie auch nicht zurück, daher die Fehlermeldung. In den Webmaster Tools bekommt ihr ausführlichere Infos dazu, wo diese Fehler auftreten, schaut euch die doch einmal an. Wenn ihr nicht weiterkommt, meldet euch gerne, aber dann brauche ich nähere Infos 🙂

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