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6 Tipps für eine schnellere Website

Wie bereits seit vielen Jahren bekannt, gehört die Ladegeschwindigkeit von Webseiten zu einem der wichtigsten offiziell bestätigten Rankingfaktoren von Google. Dabei wirken sich schnelle Ladezeiten nicht nur positiv auf das Ranking der Webseite aus, sondern auch auf die Nutzererfahrung der Besucher und wie wir alle wissen, ist ein glücklicher Besucher oft nur einen Klick davon entfernt zu einem glücklichen Kunden zu werden.

Mit folgenden Tipps können Sie jeder noch so lahmen Website, auf die „Page Speed“-Sprünge helfen und ganz nebenbei Google und vor allem seine Besucher ein Stück glücklicher machen. Wenn das mal nichts ist.

1. Hosting

Jede noch so schlank programmierte und bis in die Haarspitzen optimierte Seite, wird wie eine Lahme Ente daherkommen, wenn Sie auf einem langsamen Server gehostet wird. Es ist also von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich für ein Hosting entscheiden, welches Ihren Performanceansprüchen gerecht wird. Prüfen Sie also bevor Sie sich für das „Einstiegspaket“ entscheiden, ob dieses für Ihrer Zwecke wirklich ausreicht.

2. Ressourcen minimieren

Durch das entfernen von „unnötigen“ Zeichen in Ihren textbasierten Dateien (JavaScript, .CSS und HTML), können wertvolle Bits und Bytes gespart werden, was sich dann wiederum positiv auf die Ladegeschwindigkeit der Webseite auswirkt. Durch das sogenannte „Minimieren“ dieser Dateien, werden alle nicht gebrauchten Zeichen – wie z.B. Leerzeichen und Kommentare im Code – entfernt und die Dateigröße somit reduziert. Hier gibt es gleich mehrere Helferlein die das für einen erledigen können.

3. GZIP-Komprimierung

GZIP ist ein serverseitiges Komprimierungsprogramm, welches besonders leistungsfähig bei textbasierten Dateien ist und sich daher besonders gut eignet um Ihre JavaScript, .CSS und HTML Dateien zu komprimieren. Eine sehr gute step-by-step Anleitung für die Aktivierung von GZIP für verschiedene Serverversionen findet man hier.

Allen die sich genauer mit der technischen Vorgehensweise hinter GZIP befassen möchten, lege ich dieses Video ans Herz.

4. Anzahl der redirects minimieren

Sollten Jahre voller Relaunches und anderer Optimierungsmaßnahmen zu einer unübersichtlichen Aneinanderreihung von redirect-Ketten auf Ihren Seiten geführt haben, sollten Sie diese unbedingt einmal „aufräumen“ und unnötige redirects entfernen. Jeder redirect hat eine Serveranfrage zur Folge, welche die Ladezeiten Ihrer Seiten negativ beeinflusst. Da hilft nur ein Frühjahrsputz in der .htaccess Datei.

5. Browser Caching aktivieren

Moderne Browser können eine Menge Informationen und Inhalte einer Website zwischenspeichern. Diese Inhalte – einmal im sog. Cache gespeichert – müssen dann bei einem erneuten Besuch der gleichen Webseite nicht noch ein zweites Mal geladen werden, was wiederum die Ladezeit der Seite dramatisch beschleunigen kann. Daher sollte das Browser Caching unbedingt aktiviert werden um sich den darin schlummernden Speed-Boost zu eigen zu machen. Wie das Browser Caching aktiviert wird, erklärt Google hier.

6. Bilder optimieren

Der wahrscheinlich größte Hebel in Sachen Geschwindigkeit liegt jedoch wahrscheinlich in den meisten Fällen bei den Bildern und deren Dateigröße. Zu jeder modernen Seite gehört oftmals eine nicht unbeachtliche Anzahl an hochauflösenden und flächendeckenden Bildern.

Dieser designtechnische Hochgenuss führt meist gleichzeitig zum Performance Super Gau und wie wir ja bereits gelernt haben macht das weder Google glücklich, noch die Besucher. Da jedoch hochauflösende und flächendeckende Bilder Spaß machen und auch aus heutigem Webdesign nicht mehr wegzudenken sind, ist es umso wichtiger diese rigoros zu optimieren. Dabei ist immer ein trade-off zwischen Bildqualität und Dateigröße zu treffen. Jagen Sie also jedes noch so kleine Bild noch einmal durch das Bildbearbeitungsprogramm Ihrer Wahl (z.B. Photoshop) und speichern Sie es optimiert für den Web-Gebrauch ab. Sollten Sie gerade kein geeignetes Bildbearbeitungsprogramm zur Hand haben, helfen auch zahlreiche kostenlose Online-Tools aus. Ein besonders erwähnenswertes Exemplar ist kraken.io.

Wie man Bilder SEO-technisch am besten optimiert, erklärt mein Kollege Robert in diesem Artikel über Bilder-SEO.

Fazit:

Mit diesen 6 schnell umsetzbaren Tipps, kann man auf einfache Art und Weise ein paar extra “Page Speed”-Körner aus einer Website holen. Lassen Sie kein ungenutztes Potential leichtfertig liegen!

Jonnie ist Online Marketing Manager bei rankingCHECK.
Er hat aber auch offline eine Menge zu bieten. Neben Musik und Sport, begeistert er sich für analoge Illustration, Ramen Suppen und Japan. Asiatische Küche ist voll sein Ding. Im Winter bereist er gerne ferne Länder und im Sommer treibt er sich auf hiesigen Festivals rum.

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Ein Kommentar

Holger Freier schrieb am 6. März, 2016 @ 18:04

Das sind die wichtigen Basics mit denen man schon die Grundvoraussetzungen schafft.

Wer jedoch etwas mehr optimieren möchte bzw. seine Seite nicht als Hobby betreibt und entsprechende Budgets dafür hat den empfehle ich einen eigenen Server (mit Administrator).

Ich setze auf Nginx mit serverseitigen Cache und SSL mit HTTP 2. Es gibt zwar noch keine Analysen das Webseiten mit SSL Verschlüsselung bessere Rankings erreichen aber Google hat schon dazu einiges angekündigt. In Zukunft wird es wohl wichtiger werden. Auch ist HTTP 2 ein schnelleres Protokoll und der Nutzer erlebt ein besseres Surfgefühl.

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