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10 Tipps für eine optimale WordPress Onsite Optimierung

WordPress ist ein fantastisches CMS, dass einem viele Dinge im SEO-Alltag erleichtern kann. Für die Onsite Optimierung gibt es zahlreiche Plugins, die einem dabei helfen. Hier sind 10 Tipps & die dazu passenden Plugins für eine optimale Onsite Optimierung.

Updates

Achtet darauf, dass ihr immer die neueste WordPress Version benutzt. Es ist nicht nur wichtig für die Sicherheit eures Blogs, sondern ermöglicht euch auch von neuen Features zu profitieren. Aus genau diesen Gründen sollten auch alle Plugins regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.

Sauberes HTML

Das Theme stellt die Grundlage für alle On-Site Optimierungen dar und sollte dem entsprechend sorgfältig ausgesucht werden. Zum einem sollte die Seite semantisch aufgebaut sein und möglichst wenige Validierungsfehler enthalten. Zum anderen sollte das Theme eine nicht zu große Dateigröße haben und schnell laden. Wer sich mit HTML und CSS auskennt, für den ist ein „Blank“ oder „Barebones“ Theme zu empfehlen. Mein Favorit ist dabei das Starkers Theme von Elliot Jay Stocks in der HTML5 Variante von Nathan Staines.

Ähnliche/weitergehende Artikel

Um die Interaktion mit einer Seite zu erhöhen, sollte man unter jeden Artikel eine Liste mit ähnlichen oder weiterführenden Artikeln anzeigen. Als Nebeneffekt verbessert es auch noch die interne Verlinkung. Auf diesem Blog kommt das YARPP-Plugin zum Einsatz.

Neueste Artikel

Der Einstiegspunkt für die meisten Besucher ist nicht die Startseite. Vielmehr landen die meisten auf einer Unterseite, die für ein entsprechendes Suchwort rankt. Daher ist es sinnvoll eine Liste mit den neuesten Artikel einzubinden, um diese möglichst viel „exposure“ zu geben. Dies verbessert auch wieder die interne Verlinkung. Praktischerweise bringt WordPress schon ein passendes Widget mit, welches man lediglich in die Sidebar ziehen muss. Vorausgesetzt natürlich das Theme unterstützt Widgets, was die meisten neueren Themes aber tun.

Kategorie/Tag Beschreibung

Oft ranken Tagseiten oder Kategorieseiten für alle möglichen Longtail-Keywords. Um die Linkkfraft aus diesen Seiten gezielt zu lenken, ist es sinnvoll eine Kategorie/Tag Beschreibung zu erstellen, am besten mit Verlinkung auf passende Artikel. Auch hierbei ist darauf zu achten, dass das Theme die entsprechende Funktion unterstützt um die Beschreibungen anzuzeigen.
Details zu den entsprechenden Funktionen findet ihr in der WordPress Referenz:
Kategorie Beschreibung
Tag Beschreibung

Archiv Seite

Da die interne Verlinkung für uns sehr wichtig ist, erstellen wir am besten eine Archiv Seite. Diese Seite sollte möglichst einen direkt Link zu allen Artikeln enthalten, damit auch alte Artikel ohne viel klicken schnell erreicht werden können. Auf Noupe gibt es eine gute Übersicht zu Plugins und Anleitungen um eine eigene Archiv Seite zu erstellen.

Paginierung

Standardmäßig gibt es bei WordPress nur zwei Links für ältere & neuere Artikel. Das kann natürlich mit einem Plugin verbessert werden, das Seitenzahlen anzeigt und so ältere Artikel schneller erreichbar macht. Ein gutes Plugin, welches auch in diesem Blog zum Einsatz kommt, ist das WP-Pagenavi Plugin.

Keyword Verlinkung

Interne Verlinkung innerhalb des Artikel Textes ist aufwändig und lästig. Zum Glück gibt es auch hierfür ein praktisches Plugin, welches diesen Vorgang automatisieren kann. Einfach das Keyword und die URL des Artikels angeben und schon wird das Keyword automatisch verlinkt.

301 Umleitungen

Es passiert immer wieder, dass ein Artikel oder Kategorie nicht mehr vorhanden ist. Um ein 404 Fehler zu verhindern gibt es dieses praktische Plugin. Es such automatisch einen möglichst passenden Artikel heraus und macht eine 301 Umleitung.

Yoast SEO Plugin

Zu guter Letzt noch die Empehlung des ultimative SEO Plugins. Das Yoast Plugin ist der Traum eines jeden SEO und ist sehr umfangreich. Wer es ernst meint mit der SEO Optimierung seiner WordPress Seite, der kommt um dieses Plugin nicht herum.

Geschrieben von

Nico Graff ist ein selbstständiger Webentwickler aus Köln. Er baut Programme und Services und schreibt über die Selbstständigkeit unter graff.cc

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28 Kommentare

Melanie schrieb am 12. Februar, 2012 @ 16:57

Nette Zusammenfassung, Danke dafür. Aber wieso steht an Punkt 10 Yoast und nicht wpSEO? Hälst Du Yoast das für das bessere Plugin?

Oliver schrieb am 12. Februar, 2012 @ 17:04

Sehr gut zusammengefasst, alles wichtige dabei.

Daniel schrieb am 12. Februar, 2012 @ 17:15

Die Übersicht ist wirklich interessant und enthält vor allem Tips für „Neublogger“. Grundsätzlich halte ich wpSEO auch für unverzichtbar. Der Rest sollte individuell eingesetzt werden. Interne Verlinkungen sind wichtig, aber man sollte es nicht übertreiben. Hier können auch Plugins zum Einsatz kommen die mit bestimmten Keywords entsprechende Artikel im Content verlinken. Ich denke aber das gerade die Blogvernetzung die Hauptrolle spielt. Und hier geben die „großen“ Blogs den „kleinen“ kaum eine Chance. Das stimmt mich meist traurig, immerhin haben Sascha, Robert und Co auch mal klein angefangen.

Adrian schrieb am 12. Februar, 2012 @ 17:38

Guter Artikel, das SmartSeo Plugin für die interne Verlinkung kannte ich bisher nicht und werde ich direkt ausprobieren. Aber ich schließe mich auch der Frage von Melanie an. Benutze seit Jahren wpSEO und bin damit sehr zufrieden und habe noch keine Erfahrungen mit Yoast SEO.

Ich denke, du empfiehlst es wohl als beste kostenlose Alternative?

Ralf schrieb am 12. Februar, 2012 @ 17:50

Ich nutze auf einem Projekt auch Yoast und muss sagen, dass die Möglichkeiten des Feintunings schon enorm sind. Hier ist es nicht mit ein, zwei Klicks getan, sondern man muss sich schon einen Moment Zeit nehmen.

Auf jeden Fall handelt es sich um ein sehr mächtiges und kostenfreies Plugin.

Ob man alle Funktionen braucht sei mal dahingestellt. Man kann zB. auch eine Sitemap generieren. Klar, man spart sich ein anderes Plugin hierfür. Aber ob das unbedingt in ein Seo-Plugin gehört?

Grüße aus Hmaburg,
Ralf

Jonas schrieb am 12. Februar, 2012 @ 20:31

Nabend,
Yoast SEO kann alles was man braucht und noch einiges mehr. Für mich ist es neben dem ebenfalls sehr umfangreichen Geheimtipp „Greg’s High Performance SEO“ (Super für Kommentarseiten-SEO + ohne HTML-Quelltexthinweis) das beste kostenlose SEO Plugin und kann locker mit wpseo mithalten.

Maik schrieb am 13. Februar, 2012 @ 8:32

Für deine angesprochene „Kategorie/Tag Beschreibung“ gibt es ebenfalls ein passendes Plugin mit der Bezeichnung „Category header content“.
Hier kann man nach kurzem Einfügen des Codes in das Template diverse Beschreibungen für Tags oder Kategorien überhalb des Contents oder unterhalb einfügen.

Grüße

Sergej Müller schrieb am 13. Februar, 2012 @ 10:28

Wieder eine Liste mit veralteten Punkten, die man auf jeder Ecke lesen kann. Auf neuartige Rankingfaktoren wie Performance, Usability, Relevanz, Anzeigenplatzierung und zig andere wird gar nicht eingegangen. Viele haben es immer noch nicht verstanden, worum es Google wirklich geht.

Nico Graff schrieb am 13. Februar, 2012 @ 10:44

Hallo zusammen, danke für die Kommentare.

Zum Yoast Plugin:
Ich habe zuvor immer das all-in-one-seo plugin benutzt. Das Yoast Plugin enthält viel genauere Einstellungsmöglichkeiten für die einzelnen Bereiche und fühlt sich für mich einfach besser an. Das wpSEO Plugin habe ich bisher noch nicht ausprobiert.

@Jonas: Von Greg’s High Performance SEO habe ich bisher auch noch nie was gehört, ich werde es mir aber einmal ansehen.

@Maik: Ich bin eher ein Fan von selber machen, als ein Plugin benutzen, aber dazu muss man natürlich wissen was man tut. Wenn es Zeit spart würde ich auch das Plgin benutzen.

@Sergej: Ich halte die Punkte nicht für veraltet. Es sind sicher neue Faktoren hinzugekommen, aber die Grundlagen sind noch immer wichtig. Ich gebe zu, der Artikel geht für Experten sicher nicht tief genug, aber es ist sicher weder veraltet oder gar nutzlos.

Christoph schrieb am 13. Februar, 2012 @ 11:19

Schade hab mir von dem Artikel deutlich mehr erhofft, aber steht leider nur aufgewärmter Kaffee drin. Zwar nicht verkehrt, aber auch nichts Neues.

Bzgl. des angepriesenen Themes sieht man auch wieder wie sich Geschmäcker unterscheiden, trotz ordentlichem Code – würde ich sagen, selten so ein hässliches Layout gesehen.

Björn schrieb am 14. Februar, 2012 @ 23:32

Good job Nico. Kurz und Prägnant 🙂

WoAx schrieb am 16. Februar, 2012 @ 20:59

Trotz all dieser Vorteile bin ich noch immer ein Fan von DNN.

Andreas Wander schrieb am 17. Februar, 2012 @ 8:01

Toller Artikel. Mir hat er geholfen mal wieder über meine WP-Installationen nachzudenken und zu versuchen Optimierungsmöglichkeiten zu finden. Zum Thema SEO-Plugin: Ich habe mit YOAST und WP-SEO gearbeitet und ich glaube, dass sie beide sehr gute Tools sind. Vielleicht kommt es am Ende auf das „Geschmäckle“ an. 🙂

Benni schrieb am 19. Februar, 2012 @ 17:45

Prima Artikel, durch den Tipp „Neuste Artikel“ habe ich gleich mal meine Widget-Anordnung angepasst.
Auch die Diskussion um das passende SEO-Plugin in den Kommentaren ist sehr interessant. Ich werde das Yoast-Plugin dann auch demnächst mal testen.

Martin | Cocktail Mania schrieb am 20. Februar, 2012 @ 14:40

Schöne Zusammenfassung.
Habe ich sehr ähnlich bei meinen Blogs umgesetzt und fahre damit auch bei kleineren Seiten sehr gut.

Grad related Posts sind für eine themenbezogene Verlinkung auf horizontaler Ebene schon sehr nett. Auch wenn händische Auswahl natürlich immer die beste Option ist.

Gruß Martin

Ralf schrieb am 22. Februar, 2012 @ 11:02

Danke für die Zusammenfassung, es gibt doch immer wieder den ein oder anderen Punkt, den man vergisst, wenn man einen neuen Blog anfängt.
Es wäre aber schön, wie schon Sergej ansprach, wenn man zusätzlich mal auf aktuelle Faktoren eingeht…

Nico Graff schrieb am 22. Februar, 2012 @ 12:39

Hallo,

bin gerade überrascht wieviele Kommentare hier dazu gekommen sind. Da scheint mein Artikel ja doch dem einen oder anderen geholfen zu haben 😉 Danke an Alle!

uli schrieb am 2. März, 2012 @ 14:07

Vielleicht ne dumme Frage: Wovon reden wir hier, von meinem Blog auf wordpress.com, oder von der wordpress-Installation auf eigenem Webspace? Hab mal die Meinung gehört, dass man seo-technisch von der Stärke der Domain wordpress.com profitiert, wenn man den Blog dort hat und nicht auf einer eigenen wp-Installation. Ist das richtig?

Sami Gaber schrieb am 28. März, 2012 @ 1:33

Sehr gut zusammengefasst , Danke für die Tips

Ralf Michalsky schrieb am 25. Januar, 2013 @ 12:31

Na ja, für die, die schon alles wissen, ist es aufgewärmter Kaffee. Für die anderen sind es wichtige Hilfen. Mir hats geholfen, deshalb weiter so.

Geraldine schrieb am 22. Februar, 2013 @ 10:04

Vielen Dank. Die Tipps sind auf jeden Fall einsteigerfreundlich und das ist genau das, was ich gerade benötige.

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