Google Adwords Tutorial: Keyword Optionen

Ziel sollte es sein, die Zielgruppe, die man bewerben will, über die eingebuchten Keywords so genau wie möglich zu erreichen. Jeder Streuverlust führt letztendlich zu höheren Kosten und weniger Erfolg.

Machen Sie unbedingt Gebrauch von den sogenannten Keyword-Optionen.

Beispiel: Ein Websitebetreiber bietet einen Putzservice an. Er hat kein Auto und möchte deshalb ausschließlich Nutzer in seinem Stadtteil oder seiner Stadt erreichen. Optimiert er nun die Anzeige ausschließlich auf den Begriff “Putzen”, erreichen ihn auch Anfragen, die er gar nicht benötigt. Beispielsweise “Putzen sich Waschbären täglich” oder “(Ver)putzen von Steinwänden”. Das hat den Effekt, dass er für diesen wichtigen Begriff “Putzen” und für die Verknüpfungen für die er eigentlich angezeigt werden möchte, wegen einer schlechten Klickrate womöglich nur suboptimal angezeigt wird. Außerdem würde die Anzeigenkampagne den Nutzer nicht ansprechen, sodass die Anzeige vermutlich über kurz oder lang bei Google automatisiert abgeschaltet würde.

Es ist besser, entweder alle relevanten Verknüpfungen anzugeben – z. B. : “Suche Putzhilfe Köln” – oder aber das Keyword als genaues Keyword anzugeben. Gibt man das Keyword “Putzen” in eckige Klammern ein, also [Putzen], wird die Anzeige wirklich nur dann geschaltet, wenn ein Nutzer das Keyword “Putzen” eingibt.

Wenn das Keyword nicht zu stark eingeschränkt sein soll, weil man zum Beispiel viel Traffic abgreifen will, sollten zumindest wichtige nicht-relevante Keywords ausgeschlossen werden. Vor auszuschließende Keywords kommt ein “-”. Beispiel:
Putzen
-waschbär
-verputzen
Warum das so wichtig ist? Jemand, der ein KeyWord eingibt und nicht auf Ihre Anzeige klickt, verursacht keine Kosten, aber er reduziert die durchschnittliche Klickrate (CTR) Ihrer Anzeige. Und die CTR bestimmt neben Ihrem MaxCPC-Gebot massgeblich das Ranking Ihrer Anzeigen.