SEO-Blogging – Oder das kurzfristige pushen von Blogs

Ein Blog, man glaubt es kaum, schafft es bei vernünftig aufbereiteten Inhalten recht häufig und rasend schnell in die Top-Ten von Google. Warum dies so ist, versucht der folgende Beitrag näher zu beleuchten.

Ein Blog implementiert von Haus aus ein paar Funktionen, die es Suchmaschinen ermöglichen, die Inhalte sehr schnell zu crawlen. Das schnellste meinerseits beobachtete Ergebnis war die Indexierung eines neuen Beitrages binnen 20 Sekunden (inklusive Top 10 Platzierung bei relevanten Suchphrasen). Wie kommt dies zustande?

Blogping

Blogping ist ein Protokoll, das jedes gängige Blogsystem implementiert. Es dient vornehmlich zwei Dingen:

  1. Blogs untereinander zu benachrichtigen (Sie wurden verlinkt)
  2. Suchmaschinen zu benachrichtigen (Hallo Google, ich habe eine neue Seite veröffentlicht)

Insbesondere mit der Integration von Google-Sitemaps, die bei WordPress mit einem Klick von der Hand geht, braucht eine Suchmaschine den neuen Inhalt auf der Seite nicht einmal mehr zu suchen. Sitemap öffnen, reinschauen, neue Seite crawlen.

Hoher Optimierungsgrad des Sourcecodes

Bei WordPress hält man sich in der Regel sehr exakt an Webstandards. Eine Überschrift wird dadurch als solche ausgewiesen. Ebenso verhält es sich mit anderen HTML-Tags. Die Qualität der Templates ist derart hoch, dass der Code nahezu immer problemlos den W3-Validierungsprozess durchlaufen kann. Auch dies vereinfacht Suchmaschinen das Crawling einer Website.

Eine saubere URL-Struktur

WordPress liefert die Möglichkeit eine vernünftige URL-Struktur zu verwenden. Auch dies ist hilfreich.

Performance

Um die Performance der Website braucht man sich ebenso keine Gedanken zu machen. Denn WordPress ist zwar alles andere als ressourcenschonend, gleicht diesen Umstand aber auch mit einem Plugin namens wp-super-cache aus.

Gute interne Verlinkung

Ein Blog animiert schon aus Strukturgründen dazu, bereits Geschriebenes erneut zu verlinken. Teilweise wird dies durch Funktionen wie Tag-Clouds, sowie die Kategoriezuordnung der Beiträge automatisch übernommen.

Aktuelle Inhalte

Viele Blogs sind darauf ausgelegt aktuelle Informationen zu publizieren. Das ist auch einer der Gründe für das kurzfristige Befördern in die Top Ten. Denn häufig enthalten Blogs die aktuellsten Informationen zu einem Thema. Dies passt auch zu aktuellen Echtzeitstrategie von Google. Man befördert einen No-Name-Inhalt, den man für hochwertig hält, nach oben und beobachtet, wie sich die Verlinkung auf diesen Beitrag entwickelt, wie die Aufenthaltszeiten sind, etc.

Ein weiterer Punkt, der die Aktualität betrifft, ist: Ein Blogbeitrag aktualisiert sich von selbst. Dies geschieht zum Einen durch Funktionen wie Tag-Clouds, die für ständige Bewegung auf den Seiten suchen und zum Anderen durch Kommentare, die immer mal wieder eingehen.

Blog  anstelle von herkömmlichen Webseiten?

Mir wird immer wieder die Frage gestellt, ob man nicht einfach einen Blog anstelle einer statischen Website ins Netz stellen soll, um damit besser zu ranken. Die Antwort ist klar: Warum nicht? WordPress ist letzlich nichts anderes, als ein Content-Management System. Natürlich lassen sich damit auch ganz herkömmlich aussehende Seiten entwerfen. Eines steht jedenfalls fest: Bloginhalte werden nicht hauptsächlich bevorzugt, weil es sich um Bloginhalte handelt. Sie werden bevorzugt, weil das  WordPress so hervorragend optimiert ist, bzw. durch Plugins optimiert werden kann.

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Geschrieben von Jakob Zogalla

Jakob ist Programmierer, schraubt an seiner eigenen SEO-Toolbox herum und hat unter anderem unsere Tools entwickelt. Außer seiner redaktionellen Tätigkeit hier bloggt er regelmäßig im Seosweet Blog.

1 Kommentar

  1. Frank Schrieb am

    21. Juni, 2010 @ 18:54

    Ja, obwohl ich noch einen sehr neuen Blog habe, konnte ich auch schon innerhalb weniger Minuten mit einem Keyword in die Top 10. Es ist echt unglaublich wie schnell so etwas gehen kann, auch wenn man neu mit einem Blog und fast ohne Backlinks startet.


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