Google wehrt sich gegen zu hohe Klickbetrugsraten

Lange Zeit hat Google das Thema Klickbetrug totgeschwiegen. Jetzt geht der Suchmaschinenbetreiber in die Offensive.
In einem PDF zum KLickbetrug beo Google AdWords wehrt sich Google und mutmaßt, dass die meisten Firmen, die Spezialsoftware zur Erkennung von Klickbetrug herstellen, falsche Zahlen ausgeben. Die tatsächliche Höhe des wirklichen KLickbetrugs werde damit in spekulative Höhen getrieben, so Google.

Das Grundproblem: Welcher Seite soll man trauen? Den Zahlen der Klickbetrugserkennungs-Firmen oder Google? Leider legt Google keine konkreten Zahlen vor. Somit lassen sich die Aussagen des Suchmaschinenbetreibers auch nicht verifizieren.

Google spricht davon, dass sein Team in einem Fall 800 Klicks analysiert hat. Diese 800 Klicks, die von der Klickbetrugserkennungssoftware als betrügerisch erkannt wurden, führten zu 5,1% zu einem Verkauf. Wenn das stimmt, würde das heissen, dass es natürlich keine betrügerischen Klicks waren, da eine 5,1% Verkaufsrate wunderbar ist.
Das Problem besteht aber weiter: Kann man diesen Angaben trauen? Denn behaupten kann man viel.

Was man dem Dokument auf jeden Fall entnehmen kann: Klickbetrug fußt oft auf Missverständnissen. So sind viele betrügerische Klicks schlicht und einfach Reloads eines Internetbenutzers, sei es dass sich die Seite nicht lädt und der Benutzer auf den Reload-Button klickt, sei es, dass der Internetbenutzer zu einer Seite zurückkehrt.

Da die Klickbetrugserkennungssoftware-Firmen natürlich ein vitales Interesse daran haben, die Rate der betrügerischen Klicks hoch zu halten, erscheinen all diese Klicks natürlich in Ihrer Statistik.

Mal sehen was wir in Runde3 erleben…

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