Google gibt zu, dass Suchergebnisse manuell manipuliert werden
Na endlich gibt Google zu, dass die Ergebnisse nicht nur auf dem Algo fußen , sondern manuell “korrigiert” werden.
Zu finden unter:
www.google.com
Gefunden habe ich das hier: blog.outer-court.com
Die Umschreibung, die Google benutzt, ist sehr schönfärberisch. Da wird von “occasionally” gesprochen. Na ja, ob man einige Tausend Studenten, die willkürlich Ergebnisse bewerten, als “occasionally” bezeichnen kann?
Und das macht Google alles nur, um “die Struktur des Webs besser zu verstehen”. Ne, is klar!
Und Spamseiten sind “Anomalien”. Also ich kenne Anomalien aus Startrek als sporadisch auftauchende Phänomene. Ob man insofern Spamseiten als “Anomalien” bezeichnen kann?
Jedenfalls ist das von der PR-Seite her gesehen wieder perfekt in Szene gesetzt: Man sagt die Wahrheit, ohne sich jedoch genau festzulegen. Für den normalen Nutzer scheint der Eintrag so, als beziehe sich das Gesagte auf Googles Zensur in China oder einige “Böse” wie Bmw.
Eben typisch Google.
Das soll jetzt nicht anti-amerikanisch klingen. Aber die bei amerikanischen Firmen beliebte Aikido-Taktik – sich nach außen hin immer nett, freundlich und bemüht geben und dann aber genau andersherum handeln – geht mir nicht nur bei Google auf die Nerven. Mir wäre es lieber, die wären mal “evil” und man wüsste genau, woran man ist.

