Google Adsense Optimierung

Maßnahmen zur Steigerung des Einkommens:

1) Äußere Erscheinung
Man muss bei der Einbindung der Google Anzeigen auf die eigene Webseite immer abwägen, wie klar ich die Anzeigen als Anzeigen kennzeichnen. Auf der einen Seite könnte man die Google Anzeigen so lassen wie sie sind. In der Grundeinstellung ist das ein ziemlich hässliches Blau, das ist ja auch die Voreinstellungsfarbe bei vielen Browser für Links. Dann setzen sich die Anzeigen natürlich stark vom restlichen Content ab. Das andere extrem wäre es, die Textfarbe und auch die Hintergrundfarbe sowie die Umrandungsfarbe der Gestaltung der eigenen Webseite anzupassen. Hier stellt sich aber die Frage, ob man das will. Man führt jetzt den Besucher leicht in die Irre, weil dieser nicht zwischen redaktionellen Content und Werbung unterscheiden kann. Dies mag ja kurzfristig gewünscht sein, langfristig führt diese Vorgehen sicher zur Abwanderung von User, der langfristigen Kundenbindung dient dies sicherlich nicht.
In vielen “Tutorials” werden immer wieder gebetsmühlenartig vorgeschlagen die Anzeigen nahtlos zu integrieren, wir raten allerdings aus vorgenanntem Grund davon ab. Auch zeigen unsere eigenen Analysen, dass sich die Klickraten dadurch NICHT steigern lassen.
Eine Ausnahme bildet dabei das Entfernen der Umrandung.
[Beispiel mit und ohne Rahmen]
Hier Steigen die Klickraten. Die ethische Frage, ob nun die Anzeigen genügend als Anzeige gekennzeichnet sind, muss jeder für sich selbst beantworten.

Der oben gegebene Rat ist aber zielgruppenspezifisch. Viele User im Internet haben mittlerweile gelernt klassische Bannerwerbung auszublenden, wenn es ein “Bannerkiller” nicht eh schon getan hat. Genauso wie diese Banner mittlerweile von nahezu allen User ausgeblendet, und damit nicht mehr angeklickt, wird, lernen User auch bei Google Text-Anzeigen mehr und mehr dazu. Die Klickzahlen, die in der Anfangsphase der Google Anzeigen noch sehr hoch waren lassen sich derzeit nicht mehr erreichen. Je Internet affiner nun Ihre Zielgruppe ist, desto schneller lernt sie natürlich dazu. Setzen Sie bei solchen Zielgruppen ihre Anzeigen eher vom Text ab, als bei anderen, nicht so stark internet-affinen Zielgruppen.

Da, wie gerade beschreiben, Banner mittlerweile nicht mehr geklickt werden, sollten Sie in Ihrem Adsense-Account diese Option auch deaktivieren und nur auf Textanzeigen abzielen.

[beispiel]

Worauf würden Sie eher klicken? Doch sicher auf die Text-Anzeigen Variante, oder? Diese transportiert auch viel mehr Informationen. Das Google spezielle Verfahren von Google sichert, dass die Anzeigen immer relevant zum Text sind.

Aufbau der Webseite
Ich will hier sicher keinen Grundkurs in Design und Usability starten, aber bitte beachten Sie die wichtigsten Grundregeln dazu. Eine Webseite sollte immer klar strukturiert sein und sich um den content gruppieren. Der Content steht im Vordergrund. Je mehr Sie von diesem Schema abweichen und je mehr Sie beispielsweise Ihre Webseite mit Grafiken überfrachten, desto mehr lenken Sie Ihre User vom eigentlich Inhalt ab und eben auch von den Google Anzeigen.

Content
Content ist King. Dieser Satz gilt nach wie vor im Web. Wobei es auf bezogen auf AdSense etwas andersist. Leider ist es so, dass User bei Artikel, die nicht interessant ist, eher auf die AdSense Werbeanzeigen klicken, als bei solchen Artikel, die interessant sind. Da Sie aber durch hochwertigen Content letztlich mehr Besucher an Ihre Seite binden, ist dieser weg trotzdem vielversprechend. Wenn Sie aber schon hochwertigen Content haben, sollten Sie auch dafür Sorge tragen, dass die Anezeigen relevant sind. Im Normalfall sorgt Google schon alleine dafür. Der Mechanismus mit dem in sekundenschelle nachdem der AdSense Code eingebaut ist relevante Anzeigen erscheinen ist schon verblüffend. Aber Google hat natürlich seine Grenzen.
Ein beispiel von unserer Partnerseite weltbericht.de:

Das ist die Einstiegsseite zu Großbritannien. Wie man sieht sind Anzeigen aber nicht zu Reisen nach England wie man erwarten würde, sondern werden von den Keywörtern “Motorsport” und “heiße Öfen” getriggert. Also erkennt Google schon die Keywörter im Text. Dennoch sind die Anzeigen nicht so relevant, wie Sie ein menschlicher Redakteur setzen würde. Also muss man Google hier etwas auf die Sprünge helfen. So kann man über die folgende Syntax nicht relevante Bereiche ausschließen. Ein prominentes Beispiel ist etwa die Navigation. Denn diese enthält ja meistens Verweise zu anderen Seiten, hat also mit dem Inhalt der aktuellen Seiten meist weniger zu tun. Alles was Sie tun müssen, ist um den HTML Quellcode der Navigation herum folgende Tags zu setzen:

Navigationsquelltext

Textpassagen, die wichtige Keywörter enthalten können mit der folgender Snytax hervorgehoben werden:

Wichtiger Text

Adsense Format
Dies gilt auch für die Auswahl der Adsense Format. Eine Übersicht aller gängingen Formate finden Sie bei Google selber unter:

https://www.google.com/adsense/adformats

Nun könnten man als erstes denken: Nehme ich das größte Format, das sichert mir auch die meiste Aufmerksamkeit und die meisten Klicks, aber dies ist ein Irrtum. Der Großteil der User ist nicht blöd und blendet diese Anzeigen auch aus. Die Standardformate, wie das Bannerformat 468×80 integriert sich zwar wunderbar, aber wird eben auch kaum wahrgenommen.
Unsere Analysen haben gezeigt, dass man die besten Klickraten mit mehreren kleinen Bannern immer Format XY erzeugen kann. Allerdings haben dieselben Analysen auch gezeigt, dass diese höheren Klickraten gerade bei einer Umstellung zu Tage treten. D.h. wir propagieren einen stetigen Wechsel der Bannerformate. Das mag zwar auf den ersten Blick mühsam erscheinen, ist aber für eine Optimierung der Klickraten sinnvoll.

Klickboost
Es gibt eine Möglichkeit die Klickrate deutlich zu steigern. Sie ist allerdings nicht 100% konform mit den Google internen Bedingungen und für User auch nicht gerade freundlich. Ich nenne Sie hier aber trotzdem. Einfach damit Sie informiert sind. Sie fallen dann auch nicht so leicht auf Betrüger rein, die Ihnen die “Wundertipps” versprechen. Man kann einen vertikalen Leatherblock mit vier Anzeigen nehmen und ÜBER jede Textanzeigen setzt man ein ansprechenden, lustiges Icon, dass den Zweck hat dem Benutzer zu suggerieren, der Google Texte gehöre zum dem Bild. Probieren Sie es aus, es wirkt Wunder!

Ein neues Format, dass unverständlicherweise noch sehr selten eingesetzt wird, ist der Anzeigenblock.
[Beispiel Anzeigenblock Hommingberger Gepardenforelle]
Hier wird nicht direkt der Anzeigentext gezeigt, sondern dem User zur Thematik der Webseite passende relevante Link=Themenblöcke gezeigt. Erst nach dem Klick auf eines dieser Themen erhält man die eigentliche Anzeige. In unseren Analysen erhielten diese Anzeigen zwar viele Klicks, allerdings gibt es auch gewisse Streuverluste beim zweiten Klick. Und dieser klick gibt ja erst das Geld. Diese neue Form der google Anzeige sollten Sie aber auf jeden Fall ausprobieren.

Wenn Sie die Möglichkeit haben die Anzeigen im fließtexte unterzubringen, sollten Sie das Format in Erwägung ziehen und es so intergrieren. beispiel

Tracking
Der beste Weg Ihre AdSense-Anzeigen zu optimieren und zwar egal, ob Sie es Benutzersicht tun oder aus der Sicht maximale Erträge zu erwirtschaften, ist eine genaue Analyse. Je genauer Sie wissen welche Anzeige “funktionieren” und welche nicht desto besser können Sie daraus Rückschlüsse ziehen und diese Erkenntnisse auf andere Rubriken übertragen. Neudeutsch nennt man es Tracking, den Vorgang um zu sehen was User auf Ihrer Webseite tun. Das beste Tracking Tool liefert Google gleich mit. Es sind die so genannten channels. Man kann URL-Channels und benutzerdefinierte channeles Erstellen. URL-Channels bieten sich an, wenn man Produkte in Ordern unterteilt hat, bspw. /produkte/schuhe/maenner/, /produkte/unterwaesche/frauen etc. Dann legt man für jeden Ordner einen einen URL channel an und schon kann man nach Rubriken getrennt die Unterschiede sehen und beobachten. Mit den benutzerdefinierten channels kann man noch einen Schritt weitergehen und Anzeigen auch über Domains hinweg beobachten. So kann man beispielsweise verschieden Arten der Adsense Anzeigen, verschieden Platzierungen jeweils einem anderen channel zuweisen und beobachten welche Art der Einbindung am Besten funktioniert. Am besten heisst vor allem die CTR und eCPM beobachten. Seiten mit hoher CTR sind gut optimiert in Hinsicht auf Farbwahl und Platzierung, d.h. die benutzen klicken oft auf Ihre Anzeige. Seiten deren Channels einen hohen eCPM aufweisen, sind mit guten, hoch bezahlten Keywords ausgestattet. Nehmen Sie also die jeweiligen Channels und übertragen Sie die Erkenntnis auf alle anderen Seiten.

Die schlechten in Kröpfchen
Wenn Sie Ihre eigenen Seite aufrufen und sich die AdSense Anzeigen ansehen die google für sie ausgewählt hat, fallen Ihnen sicher oft interessante anzeigen auf und dann wieder solche anzeigen oft von großen Anbieter zu langweiligen Themen.
Wir empfehlen eher auf die interessanten Anzeigen zu gehen. Der eCPM wird natürlich schlechte, da ja die “großen” eher mehr bezahlen, dafür nimmt die CTR zu. Das heißt: Mehr Klick, allerdings für nicht mehr ganz so viel Geld pro Klick. Insgesamt wird sich aber ihr einkommen dadurch erhöhen. Jetzt fragen Sie sich wie Sie die “schlechten” Anzeigen ausschließen. Unter Such-Einstellungen-> Filter für Konkurrenzanzeigen können Sie die URL der Seiten angeben die Sie gerne ausschießen möchten. Tipp: verwenden Sie immer die kürzeste Schreibform, da Sie solle alle Versionen der Domain ausschließen. Beispiel: Die URL auf die die Anzeige geht lautet: http://tracker2.meine-domain.de/url.php?id=67&ref=google Dann schreiben Sie einfach “meine-domain.de” in das Formularfeld. Damit sind dann auch alle anderen Subversionen dieser Domain ausgeschlossen. Die URL zu einer Anzeige finden Sie, indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine Anzeige klicken und dann Verknüpfung kopieren wählen. Es ist wichtig, dass Sie die rechte Maustaste wählen, da Sie ansonsten einen Klick produzieren und das mag Google nicht, außerdem sehen Sie so eventuelle Zwischen-Weiterleitungen nicht.

Nutzen Sie Google AdSense Preview Tool
Nach der Installation können Sie beim Internet Explorer mit der rechten Maustaste eine Webseite anklicken und wenn Sie dann das Adsense Preview Tool wählen sehen Sie alle Anzeigen die Google für diese Seiten anzeigen würden. Jetzt wählen Sie einfach alle Anzeigen aus die Sie nicht angezeigt bekommen möchten und pasten Sie in das Formularfeld Unter Such-Einstellungen-> Filter für Konkurrenzanzeigen Sie werden sehen das verbessert die CTR deutlich und Ihre Nutzer sind auch zufriedener!

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