SEO Sunday – Technische Aspekte der Onsite Optimierung
SEO Sunday – Technische Aspekte der Onsite OptimierungDas Web ist geprägt von einer besonders umfangreichen Reihe von Standards. Nur, was nützt ein Standard, der nicht eingehalten wird? Warum es wichtig ist, eine Website technisch auf Stand zu halten, erklärt der folgende Beitrag.
Onsite Optimierung beschreibt einen Teilaspekt der Suchmaschinenoptimierung, bei dem es insbesondere darum geht, ohne Einwirkung von außen eine Website für die Crawler von Suchmaschinen möglichst gut indexierbar zu machen. Hierzu zählen insbesondere folgende Punkte:
Darüber hinaus kommen noch einige technische Aspekte zum Tragen:
- valider Code
- korrekte und sinnvolle HTML-Auszeichnungen
- Metainformationen
- Ladezeiten
In diesem Beitrag geht es insbesondere um die Erzeugung validen HTML-Codes und warum dies so wichtig ist. Wie eingangs erwähnt, ist das, was wir Menschen als Website wahrnehmen, eine Zusammensetzung etlicher Standards. Nur, um die Reichweite dieser Behauptung zu belegen, ein paar Beispiele für Standards, die in diesem Blog zum Einsatz kommen:
- (X)HTML
- XML
- XSLT
- CSS
- Flash
- Javascript
- usw.
Bei den ersten beiden Elementen dieser Aufzählung handelt es sich um sogenannte Markup-Sprachen. Sie dienen der Beschreibung von Daten und beantworten einem Suchmaschinenrobot oder einem Webbrowser einige essentielle Fragen:
- Was ist eine Überschrift?
- Was ist ein Absatz?
- Welcher Text wurde fett hervorgehoben?
- …
Die anderen Elemente sind Erweiterungen, die meist dazu dienen, Interaktionen mit dem Nutzer zu ermöglichen oder die Seite noch hübscher aussehen zu lassen.
Das Problem dabei: Für (X)HTML und alle weiteren Markup-Sprachen existieren mittlerweile vielfältige Versionen, welche beispielsweise unterschiedliche Schreibweisen für eine Fettung oder eine Überschrift verwenden. Aufgrund mangelnder Sachkenntnis der Entwickler, kommt es in “freier Wildbahn” gar zur Mischung unterschiedlicher Versionen einer Markup-Sprache innerhalb eines Dokuments. Genau dieses Problem kann sich aber negativ auf Suchmaschinen und Webseitenbesucher auswirken.
Suchmaschinen sind darauf angewiesen die Struktur der Seite vernünftig interpretieren zu können, um die Inhalte sauber zu erkennen. Ebenso ist der Webbrowser eines jeden Internetnutzers darauf angewiesen, den Code interpretieren zu können “wie er gemeint war”, da es sonst zu Fehldarstellungen der Webseite kommen kann. Dies verärgert dann wiederum den Nutzer.
Insbesondere im HTML-Umfeld bietet es sich an, die erstellten Seiten vor Veröffentlichung kurz mit dem W3-Validator zu überprüfen. Dieser bietet ausführlich Auskunft darüber, ob die verwendeten HTML-Auszeichnungen auch zum angegebenen Dokumenttyp passen. Und für alle, die sich jetzt möglicherweise für das Ergebnis rankingCHECK-Blogs interessieren, hier der direkte Link: Validation Ergebnis für http://www.ranking-check.de/blog
Geben Sie Browsern und Suchmaschinen eine Chance – schreiben Sie validen Code.

Eric Schrieb,
15. Februar, 2010 @ 9:19
Na ja, meinst du echt, dass es ein Ranking-Faktor ist, w3c-konformen Code zu produzieren?
Klar, was Überschriften sind, vernünftige Fettungen u.s.w. – wichtig, alles klar. Aber die häufigsten Fehler, die der Validator ausspuckt, sind doch fehlende Slashes und so was. Ich würde sagen, die sind Google wirklich egal. Und so lange der Techniker da sitzt und seinen Code W3C-konform macht, fehlt seine Ressource für wirklich wichtige Sachen.
Denke ich jedenfalls…
eric
Sigi Schrieb,
15. Februar, 2010 @ 12:37
Also ich denke auch, dass eine 100%tige Validität nicht wirklich eine Auswirkung auf das Ranking hat, denn selbst Wikipedia ist laut W3C nicht auf allen Seiten valide.
Ich stimme hier eher Eric zu und denke, dass man natürlich einige Grundvoraussetzungen erfüllen muss (Überschriften usw.) um gut gelistet zu werden, denke aber nicht, dass eine 100%tige Validität notwendig ist.
Just my 2 Cents,
Sigi
Jakob Zogalla Schrieb,
15. Februar, 2010 @ 13:30
Ich habe auch nicht gesagt, dass es ein Ranking-Faktor sein muss. Technisch gesehen, kann für ein Programm ein fehlender Slash allerdings zu einer föllig anderen Datenstruktur führen, was dann hinsichtlich der Position des Contents auswirkungen hat und auf diesem Weg, dann vielleicht doch ungewollt das Ranking beeinflusst.