Google ermittelt “ungültige Klicks”
Google ermittelt “ungültige Klicks”Google hat sich endlich vorgenommen, Adwords-Kunden vor möglichem Klickbetrug auf Anzeigen zu schützen. “Klickbetrüger” können die Werbekosten der Werbetreibenden in die Höhe treiben und auch zu Image-Verlusten führen. Schon seit Monaten wird um den Begriff des “Betrugs” gestritten, denn im Grunde kann keinem noch so sinnlosem “Klicker” nachgewiesen werden, er habe dem Werbetreibenden hinter den Anzeigen schaden wollen. Einfacher beweisen kann man Website-Betreibern das klicken auf eigene, integrierte Adsense-Anzeigen, um ihre Google-Einkünfte zu erhöhen.
Mit den neuen Statistiken – “invalid clicks” oder ” invalid click rate” – werden alle Klicks automatisch und in real-time gefiltert und IP-Adressen, Uhrzeiten, Standpunkt, Netzwerkinformationen und weitere Klickmerkmale ermittelt. Potenzieller Klickbetrug soll frühzeitig erkannt und unterbunden werden.
Die “invalid click”- Statistik zeigt Klicks rückwirkend bis zum 01.Januar 2006 an. Die “ungültige Klickrate” nach der Google-Statistik für rankingCHECK beträgt für den laufenden Monat 3, 35%. Wohlgemerkt, ist das eine Prozentangabe entdeckter Mehrfachklicks ohne reales Anliegen. Die potenzielle Betrugsrate liegt natürlich höher – doch Google will mit der Zeit alle überführen und das Vertrauen seiner Kunden wiedergewinnen. “Ungültige Klicks” werden dem Adwords-Kunden nicht in Rechnung gestellt.
Sie können die Klicks auf ihrem Konto selber analysieren, indem Sie im Berichtecenter Kampagnenleistung oder Kontoleistung wählen. Siehe Grafik:
Content- und Suche-Klickraten werden als Gesamtes in der Statistik angezeigt. Daher ist es nicht möglich, zu sehen, welche “ungültigen Klicks” aus dem Content- bzw. Suchbereich stammen.
