Google sieht bezahlte Links als Spam
Google sieht bezahlte Links als SpamTja, jetzt werden die Daumenschrauben wieder enger. In dem Beitrag “How to report paid link” erläutert Matts Cutts von Google, wie man eine Webseite denunziert, die Links verkauft.
Nun muss man dazu wissen, dass für viele Webseiten, vor allem für Weblogs, das verkaufen von Links überlebensnotwendig ist. Wieder einmal entzieht Google vielen Webmastern die Lebensgrundlage.
Und warum?
Nun ja, Google basiert nach wie vor auf dem Algorythmus, dass eine Seite dann höher in Google gerankt wird, wenn es viele Links hat, die auf sich verweisen. Da Google es nicht hinbekommt endlich einen vernüftigen Algorhythmus auf die Beine zu stellen, müssen sie sich mit allen Kräften gegen Methoden wenden, die diesen recht simplen Algorythmus unterwandern.
Ein Nebeneffekt ist die Rasenmäher-Methode, die dabei zum Tragen kommt: Google wird nicht unterscheiden zwischen Links, die dazu gesetzt werden, den PageRank der verlinkten Webseite zu steigern und solchen die Links die wirklich eine Werbung darstellen.
Denn streng genommen ist das Googles Programm “Google AdSense”, das abertausende Webmaster einsetzen, ja auch “bezahlte Links”.
Wer jetzt böse ist, könnte ja behaupten, dass Google gegen bezahlte Links vorgeht, damit das eigene Adsense Programm wieder verstärkt genutzt wird, da diese beiden Formen ja in Konkurrenz stehen.
Aber wer will schon so böse sein? Schließlich lautet Google Devise “Dont be evil”. (Gemeint sind immer die Anderen!)
